Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Densb├╝ren
Densb├╝ren

Gemeinde Densb├╝ren

Wappen_Densbueren

 

 

Der Staffelegg-Jura├╝bergang hat unsere Gemeinde ├╝ber hunderte von Jahren gepr├Ągt. Verschiedenen Herrschaften war zwar der Verkehrsweg wichtig, nicht aber die Bev├Âlkerung.

Im Sp├Ątmittelalter war Densb├╝ren Teil der Herrschaft Urgiz. Die erste urkundliche Erw├Ąhnung erfolgte im Jahr 1426 als Teinspuiren. Der Ortsname stammt vom althochdeutschen Taninesburron und bedeutet ┬źbei den H├Ąusern des Tanin┬╗. Die bei Densb├╝ren gelegene Burg Urgiz wurde bereits im Jahr 1277 erw├Ąhnt, der Inhaber, Ritter Uriol, war ein Dienstmann des Abtes von Murbach. Die Burg wurde beim Basler Erdbeben von 1356 zerst├Ârt. Besitzer der Herrschaft war zuerst das Bistum Strassburg, dann erwarb die Familie Effinger 1429 die Herrschaft, 1444 Ulrich R├Ątz von S├Ąckingen und schliesslich 1475 die Hasfurter aus Luzern.

1502 erwarb Bern die Herrschaft und vereinigte sie mit derjenigen von Schenkenberg. Die Berner sicherten sich dadurch den strategisch wichtigen Staffelegg-Pass├╝bergang. Densb├╝ren, welches im Mittelalter nach Herznach kirchgen├Âssig war, bildete nach der Reformation von 1528 eine Filiale von Elfingen, bis es 1642 eine selbstst├Ąndige Pfarrei wurde. Die Kirche entstand zwischen 1550-60. Die Reformation von 1528 machte Densb├╝ren zum Grenzort zum katholischen Fricktal.

Der Statthalter von Aarau liess in Densb├╝ren schwarz erworbenes Herznacher Erz verh├╝tten. So hatte Densb├╝ren bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts eine sichere Existenz. Dann unterband Wien den Schwarzhandel rigoros. Densb├╝ren geriet in eine schwere wirtschaftliche Krise. In der Not w├Ąhlten viele den Weg in fremde Kriegsdienste und bald unterschieden die vielen Amsler, Fasler, Frey, Senn und Wehrli sich nach ihren ehemaligen Dienstherren in Holl├Ąnder, Franzosen, Savoyarden, Piemonteser und Preussen. So heisst ein Quartier in Densb├╝ren ┬źdas Holand┬╗.

Nach dem Einmarsch der Franzosen in die Eidgenossenschaft von 1798 wurden die ┬źGn├Ądigen Herren┬╗ von Bern entmachtet. Seither geh├Ârt Densb├╝ren zum Kanton Aargau. Der n├Ârdliche, katholische Nachbar, das Fricktal, folgte 1803. Ab 1810 wurde eine Verbindungsstrasse von der Kantonshauptstadt Aarau nach Frick gebaut, die Staffeleggstrasse. Der aufkommende Verkehr mit Pferdefuhrwerken verlangte f├╝r die Pass├╝berquerung einen Vorspanndienst.

Bis Mitte des 19. Jahrhunderts wurde neben Landwirtschaft Weinbau betrieben. Einen Nebenverdienst garantierten die Vorspanndienste im Passverkehr. Dieser Verdienst verschwand mit der Er├Âffnung der B├Âzberg- und Hauenstein-Eisenbahnlinie. Noch einmal traf der Hunger die Leute hart, sie fl├╝chteten in selber gebrannten Schnaps. Um den Leuten wieder eine Perspektive zu bieten, wurde 1859 die Weinbaugesellschaft gegr├╝ndet. Noch heute wird bei uns die Rebe kultiviert.

Die Landwirtschaft spielt noch heute eine wichtige Rolle, so arbeiteten im Jahr 2000 rund 19% der Erwerbst├Ątigen in diesem Sektor. Daneben hat sich die metallverarbeitende Industrie in Densb├╝ren niedergelassen. (Quelle: Auszug aus Portr├Ąt)

Kurzportr├Ąt:

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Referenz: Densb├╝ren

Autor: Urs

W├╝rde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher f├╝r lange Ausfl├╝ge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein f├╝r dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelm├Ąssig ├╝ber meine Fahrten.

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