Als Aargauer unterwegs

auf schmalen Reifen in Andalusien

Monatsfotos 2018

Dezember:

Die meisten Fahrten in der näheren Umgebung gemacht. Dabei viel unter der Nebeldecke herumgefahren. Einzelne Sonnenstunden gab es aber dennoch zu geniessen. Um Mitte Monat fiel der erste Schnee, der sogar in unseren tieferen Lagen ein paar Stunden liegen blieb. Zusammen mit Nebel und ein paar Sonnenstrahlen entstand dabei an der Staffelegg dieser schon fast mystisch anmutende Schnappschuss meiner Kamera am Lenker.

Staffelegg

Staffelegg

Traditionsmässig fahre ich jeweils von Weihnachten bis Silvester am Festive500 mit, bei dem es gilt, in dieser Zeit 500 Kilometer zurĂĽckzulegen. Leider musste ich dieses Jahr den grössten Teil dieser Fahrten ebenfalls unter der Nebeldecke und in der Kälte fahren. 


November:

Der Monat startete kalt und nass. Viele KM unter dem Nebel hindurch, teils durch eisig kalte Bise. Dennoch gelangen mir ein paar Rundfahrten entlang herbstlich leuchtender Wälder. Ich beschränkte mich auf Fahrten in der Umgebung und ĂĽber unsere HĂĽgel. 

Schloss Habsburg ĂĽber herbstlich farbenem Wald

Schloss Habsburg ĂĽber herbstlich farbenem Wald

Gegen Ende Monat hängen in den Dörfern bereits die ersten Adventsbeleuchtungen über den Strassen. Auch in den privaten Gärten werden die Adventsdekorationen wieder montiert.


Oktober:

Die weiterhin anhaltend trockene und warme Periode, erlaubte mir anfangs Monat bei schönstem Wetter eine Fahrt auf der Radroute 50, dem JurasĂĽdfuss entlang. Ich ĂĽbernachtete dann in Estavayer-le-Lac und fuhr am anderen Tag auf der Radroute 34, dem alten Bernerweg, wieder zurĂĽck nach Hause. 

Am Bielersee

Am Bielersee

Es folgten weitere, fast tägliche, teils auch recht lange Fahrten, rund um und mitten durch den Jurapark. Gegen Ende Monat wurde es dann doch plötzlich sehr kĂĽhl. Erste Fahrten unter dem Nebel waren notwendig. PĂĽnktlich zur Umstellung der Uhren auf die Winterzeit und damit auch zum Start des Winterpokal, war die erste Fahrt durch den kalten Regen fällig. Bei den Meteorologen wurde die Schneefallgrenze zum Thema. 


September:

Der Monat begann mit einer langen Fahrt an einem sommerlich warmen Tag durch das Emmental. Doch das Highlight des Monats war ganz klar die Heimfahrt von Kroatien ĂĽber Slowenien und Ă–sterreich, sowie SĂĽdtirol, zurĂĽck in die Schweiz. Vom Meer ĂĽber erste, teils steile aber noch kurze Rampen ins Landesinnere, später in Ă–sterreich und SĂĽdtirol warteten die Bergriesen wie der Jaufenpass, das Timmelsjoch oder der Arlberg auf uns. Die ganze Fahrt war organisiert von Eitzinger Sports und dauerte 11 Tage, bei schönstem Wetter und selbst auf den hohen Pässen, bei noch angenehmen Temperaturen. 

Plitvicer Seen

Plitvicer Seen

Kaum zu Hause angekommen, fielen die Temperaturen wegen aufkommender Bise stark. Die Rundfahrten wurden kürzer und beschränkten sich fast ausschliesslich auf unsere Umgebung. Erst Ende Monat reichte es nochmals für zwei längere Fahrten. Die eine nach Luzern die andere über unsere Jurahügel.


August:

Weitere Hitzetage folgten auch im August noch, bevor sich kurz nach Mitte Monat langsam der Hochsommer verabschiedete und bereits am 25. die Pässe dem Winter fĂĽr einen ersten kalten und verschneiten Gruss ĂĽberliess. Davor hatte ich aber noch genĂĽgend Zeit fĂĽr Rundfahrten um den ZĂĽrichsee, den Zugersee, einen Besuch am Seetaler Slow Up, den ich zu einer grossen Runde ausdehnte, eine Rundfahrt zum Rheinfall, sowie einer Fahrt ĂĽber den Passwang. Mit viel GlĂĽck schaffte ich es dabei sogar fast trockenen Rades zwischen den Gewitterherden hindurch nach Hause zu fahren. 

Zwischen Arth und Immensee

Zwischen Arth und Immensee


Juli:

Der Monat wird wohl als richtiger Hitzemonat in Erinnerung bleiben. Es sollen 16 Hitzetage gewesen sein, also 16 Tage mit Tagesspitzen ĂĽber 30 Grad. Viele Rundfahrten versuchte ich in den noch etwas kĂĽhleren Morgenstunden zu fahren. Dennoch begann ich regelmässig längere AusflĂĽge zu unternehmen. Ein erster fĂĽhrte mich in den Schwarzwald zum Schluchsee und die Ă„ulemerhöhe. Die längste Fahrt ging durch das Entlebuch hinauf und das Emmental wieder zurĂĽck. 

unterwegs im Entlebuch

unterwegs im Entlebuch

Es folgten weitere Runden nach Delsberg, Luzern, ĂĽber die Ibergeregg und den Glaubenberg. Sie alle verhalfen dem Monat zu einem der Kilometer- und Höhenmeterreichsten der vergangenen Zeit. 


Juni:

Ein Monat voller Highlights. Ich finde je länger desto mehr Gefallen an den nationalen Radrouten. So bin ich auf der Radroute 34 (Alter Bernerweg) ein längeres StĂĽck bis in die Gegend von Solothurn gefahren. Auch die Radroute 599 Herzschlaufe Seetal (Lenzburg-Eschenbach-Lenzburg) habe ich in zwei Tagen vollständig abgefahren. Um Mitte Monat wagte ich mich an die Radroute 2 (Rhein-Route) und folgte ihr in einer dreitägigen Fahrt vom Oberalppass durch das ganze Surselva, die Rheinschlucht, Chur, Rheintal, Bodensee bis hinunter nach Koblenz, der MĂĽndung der Aare in den Rhein.

In der Rheinschlucht

In der Rheinschlucht

Ein weiteres Highlight war gleich anschliessend an diese Fahrt eine dreitägige Kreuzfahrt mit dem Schiff auf dem Bodensee. 

Aus dem Steuerhaus, zwischen Friedrichshafen und Hagnau

Aus dem Steuerhaus, zwischen Friedrichshafen und Hagnau


Mai:

Anfang Mai bin ich nochmals eine Woche in Spanien, diesmal in Cambrils (Katalonien, ca 100 KM sĂĽdlich von Barcelona). Ich bin dort ebenfalls bei Eitzinger Sports, diesmal allerdings als Feriengast unterwegs. Anschliessend an diese Woche fahre ich mit dem Rad und Gepäck nach Hause. Sehr eindrĂĽcklich dabei ist die Fahrt auf der Euroroute Via Rhona, dem Fernradweg entlang der Rhone, ab Avignon bis fast zum Furkapass, 900 KM, alles auf dem Radweg. 

Uferweg an der Rhone

Uferweg an der Rhone


April:

Nach drei Wochen Rennradfahren in Andalusien komme ich bereits Mitte April wieder zurĂĽck. Gerade richtig um den FrĂĽhling hier in vollen ZĂĽgen zu geniessen. 

Obstgarten bei Villnachern

Obstgarten bei Villnachern

Die letzten paar Tage des Aprils halten wir uns in Holland auf. Unter anderem besuchen wir dort Keukenhof, der ursprĂĽnglich mal ein Kräutergarten gewesen sein soll, heute aber DIE Ausstellung der Gärtner fĂĽr Tulpen ist. 

Keukenhof

Keukenhof


März:

Eher ein unbeständiger Monat. Mal eher zu warm, dann wieder zu kalt, oft aber auch sehr nass. Um die Mitte des Monats schaut der Winter nochmals vorbei. 

Der Winter ist zurĂĽck

Der Winter ist zurĂĽck

Gegen Ende Monat fliege ich für drei Wochen nach Andalusien. Bin dort, wie die letzten Jahre auch schon, für Eitzinger Sports als Guide für Gäste auf dem Rennrad tätig.

Osterprozession in Antas

Osterprozession in Antas


Februar:

Es war ein eiskalter Monat. Der Nebel erhielt zwar manchmal ein paar Löcher, dies aber nur dank der Bise, die ihn wegfegte. DafĂĽr war es dann meist bitterkalt. Oft suchte ich bewusst, die Runden so zu legen, dass ich wenigstens teilweise vom Windschatten unserer HĂĽgel profitieren konnte, oder wenigstens von der Bise etwas geschoben wurde. 

Staffelegg

Staffelegg


Januar:

Ein wechselhafter Monat, zwischen nass, neblig, kalt und ein paar warmen, schon fast frĂĽhlingshaft warmen Tagen. Einen dieser Tage benĂĽtze ich fĂĽr eine erste längere Fahrt durch das Wiggertal und das Suhrental. 

Unterwegs im Wiggertal

Unterwegs im Wiggertal


 

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