Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Rundflug / JahresrĂŒckblick 2005

Angeregt durch die Idee eines Rundfluges, welche ich bei islands surflog gefunden habe, möchte ich heute meinen JahresrĂŒckblick vorstellen.

FĂŒr mich ist jetzt die Zeit des Innehaltens gekommen. Einen Moment zurĂŒckschauen, bevor wir dann in ein paar Stunden wieder mit geradem Blick nach vorne, festgelegten Zielen und VorsĂ€tzen in die ersten Tage des neuen Jahres eintauchen. Nur um festzustellen, dass doch alles (vorerst wenigstens) beim alten bleibt.

Dank eines anfĂ€nglich sehr warmen Jahres 2005, konnte ich bereits am 8. Januar eine lĂ€ngere Fahrt mit dem Renner unternehmen. Knapp 80 Km um den Hallwilersee und ĂŒber die Staffelegg, ohne dass ich dabei gross zu frieren brauchte (kĂŒhl aber ertrĂ€glich).

Hallwilersee mit Blick in Richtung der Alpen

Hallwilersee mit Blick in Richtung der Alpen

Allerdings nur wenige Tage spĂ€ter, begann dann die kalte Winterszeit. Es war wĂ€hrend lĂ€ngerer Zeit, Training auf der Rolle angesagt. Jedenfalls findet sich in meinen Aufzeichnungen fĂŒr den Februar kein einziger Ausflug mit dem Renner.

Zuckerhutfichte

Zuckerhutfichte

Im MĂ€rz schien der Winter ĂŒberstanden zu sein, denn am 19. fuhr ich bereits meinen ersten 100er in diesem Jahr. Ziemlich unvorbereitet verlĂ€ngerte ich damals eine Hallwylerseerundfahrt mit Staffelegg und dem Bözberg. Das nur, weil es eben ein schöner Tag war. Die Höhenmeter zu erklimmen war damals allerdings noch ziemlich mĂŒhsam.

Mittagspause

Mittagspause

Im April konnte ich zum ersten Mal mit dem Renner zur Arbeit fahren. Ein paar Tage spĂ€ter, offensichtlich bei brĂŒtender Hitze, kam die Saalöhe (oberhalb Aarau) und der untere Hauenstein unter die RĂ€der. GemĂ€ss meinen dannzumaligen Aufzeichnungen sollen Temperaturen von knapp 32 Grad auf der Strasse zu messen gewesen sein. Auch von Wassermangel im Bidon ist die Rede.

Sogar

Sogar die KĂŒhe suchen den Schatten

Ende Mai dann den ersten grösseren Ausflug. Diesmal nach Bern an das Bloggertreffen und am nĂ€chsten Tag durch das Emmental und das Entlebuch wieder nach Hause. Auch hier ist von brĂŒtender Hitze die Rede und vor allem auch von einem riesigen Pech. Innert kĂŒrzester Zeit musste ich drei PlattfĂŒsse flicken.

Entlebuch

Entlebuch

Im Juni waren Pech und GlĂŒck etwa gleich stark vertreten. Wegen einer Blutvergiftung und dem entsprechenden Medikamentenkonsum, war nicht so richtig ans Velofahren zu denken. Andererseits fuhr ich aber genau an dem Tag der grossen SBB-Strompanne mit dem Renner zur Arbeit (und am nĂ€chsten Tag natĂŒrlich auch).

Beim

BeimGrillieren

 

Der Juli entpuppte sich als ein etwas merkwĂŒrdiger Monat. Einerseits viele KM, andererseits hatte ich mir ziemliche Schmerzen an meinem Knie geholt. Ob es das Geholper auf einer Schwarzwaldrundfahrt war, die diese Schmerzen ausgelöst haben, werde ich wohl nie heraus bekommen. Auf dieser Fahrt zum VierwaldstĂ€ttersee, haben die Schmerzen jedenfalls schlagartig aufgehört (bin zwar froh, habe ich aber nie wirklich verstanden.) Weitere AusflĂŒge waren eine Fahrt nach Konolfingen, und der Versuch, Lenzerheide, Albula und Julier in einem einzigen Ausflug zu besiegen. Habe ich allerdings wegen Regen und KĂ€lte abgebrochen.

Raddampfer Uri

Raddampfer Uri

Dann im August der unbestrittene Höhepunkt des Jahres: die PyrenĂ€enrundfahrt. Bei ziemlich durchzogenem Wetter fuhren wir hier 1’000 KM und knapp 20’000 Höhenmeter in 10 Tagen. Ausgerechnet die Königsetappe absolvierten wir im strömenden Regen. Andere Höhepunkte in diesem Monat waren das Alpenbrevet (im Regen) und mein Tagesausflug ĂŒber Oberalp, Lukmanier und Gotthard (bei schönstem Wetter und brĂŒtender Hitze).

Tourmalet bei strömendem Regen und dichtem Nebel

Tourmalet bei strömendem Regen und dichtem Nebel

Im September dann bereits die erste Ausfahrt im Thermoanzug. Doch dann kam glĂŒcklicherweise ein Ă€usserst warmer und langanhaltender Herbst. Dieses Bild entstand am 25. an dem Tag habe ich Übrigens auch mein Jahresziel von 5000 KM irgendwo am Hallwilersee ĂŒberfahren.

Reife Trauben im Seetal

Reife Trauben im Seetal

Am 22. Oktober ĂŒberquerte ich meinen letzten grossen Pass. Dies immer noch bei vernĂŒnftigen Temperaturen. Es weht zwar ein kĂŒhlender Wind, das Thermometer zeigt aber im Windschatten immer noch 18 Grad an, dies auf 2000 Meter Höhe.

Klausenpass

Klausenpass

Meine vorerst letzte Fahrt in diesem Jahr fuhr ich am 19. November ĂŒber den Regensberg. Bei beissender KĂ€lte und nach einem nĂ€chtlichen Frost.

Schafe

Schafe

Am 28. Dezember, nach einer lĂ€ngeren Velopause, besteige ich fĂŒr diesmal das Mountainbike und kurve ziemlich planlos in Schnee und Eis auf unserem Hausberg herum.

Vom

Blick ĂŒber die Stadt

 

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