Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Monatsfotos 2017

Dezember:

Der Schnee kam dieses Jahr schon in den ersten Tagen des Dezembers. Es folgten einige Eistage und danach war es sehr lange regnerisch. FĂŒr mein Jahresziel musste ich noch ziemlich genau 1500 KM Radfahren. Viele Kilometer in Regen und Schnee waren die Folge. Ich achtete sehr darauf, nicht all zu sehr in die Höhe zu fahren. Ich hielt mich sehr oft an unsere grossen FlĂŒsse. Doch es gab auch diesen Monat schöne Momente. Nicht zuletzt auch dieses Jahr wieder die Fahrten im Rahmen des Festive 500. Die Kilometer zwischen Weihnachten und Neujahr. Die schon fast obligate Runde um den ZĂŒrichsee und diesmal auch eine Fahrt bis fast nach Solothurn und wieder zurĂŒck. Der krönende Abschluss des Jahres, die Silvesterfahrt, bei der ich auch mein Jahresziel von wiederum 20’000 KM ĂŒberrollte, konnte ich bei schon fast frĂŒhlingshaften Temperaturen fahren.

Blick zu den Alpen vom Mutschellen

Blick zu den Alpen vom Mutschellen


November:

Die letzten Fahrten unter farbig leuchtenden LaubbĂ€umen hindurch, bevor es Anfang des Monates lĂ€ngere Zeit neblig, nass und kalt wird. Gegen Ende Monat dann schon bereits der erste Angriff des Winters mit Schnee und Eistagen. Doch dazwischen gelingen mir nochmals ein paar kĂŒrzere und lĂ€ngere Rundfahrten bei recht gutem Wetter. In guter Erinnerung wird die Rundfahrt, rund um den ganzen Jurapark Aargau bleiben. 

Weihnachtsbaum im Rheintal bei Leibstadt

Weihnachtsbaum im Rheintal bei Leibstadt


Oktober:

Der Oktober beginnt ziemlich feucht und kalt. Doch kurz vor Mitte Monat wird es nochmals richtig herbstlich, farbig, wunderschön. Ich fahre bei schönstem und sehr warmem Wetter ab Glarus ĂŒber den Klausen, Furka und Grimsel. Am Morgen ist es zwar in der Höhe recht kalt, doch spĂ€testens ab der Mittageszeit kann man sogar auf der Passhöhe (höher als 2000 Meter ĂŒber Meer) in kurz/kurz noch radfahren. Ab dem Grimselpass folge ich bis nach Hause fast ausschliesslich der Radroute 8, der Aare-Route. Also das Haslital hinunter nach Meiringen, Brienzersee, Thunersee, durch Bern an den Bielersee und entlang des JurasĂŒdfusses nach Osten. Das alles bei wunderbarer, herbstlicher, farbiger Kulisse und durchgehend sehr warmen Temperaturen.

im SchÀchental

im SchÀchental

am Hagnek-Kanal

am Hagnek-Kanal


September:

Vorwiegend fahre ich kĂŒrzere Strecken. Teils bedingt wegen des regnerischen Wetters, teils auch weil es ĂŒberraschend schnell kĂŒhl geworden ist. Auf der Suche nach Geocaches komme ich wieder in einige neue, mir noch unbekannte Ecken in der nĂ€heren Umgebung. Das Highlight war aber der Slow Up am ZĂŒrichsee. Dabei habe ich, teils als Begleitung einer Inline-Skaterin, gleich beide See-Teile umrundet.

SlowUp am ZĂŒrichsee

SlowUp am ZĂŒrichsee


August:

Im August beginne ich wieder mit dem Suchen von Geocaches. Entsprechend sind denn die meisten Fahrten auch eher kurzer Natur in die nĂ€here Umgebung. Dennoch, gegen Ende des Monats gelingen mir zwei lĂ€ngere Fahrten. Die eine ĂŒber 142 KM in die östliche Richtung und die andere eher in sĂŒdliche Richtung mit einer Heimfahrt entlang des JurasĂŒdfusses mit ĂŒber 160 KM. Beide Fahrten vorwiegend auf nationalen Radwegen. 

an der Töss

an der Töss


Juli:

Anfang des Monats mache ich zusammen mit der Familie ein paar Tage Ferien in Ostfriesland. Nebst dem Zusammenleben mit Ebbe und Flut, lernen wir hier auch die Teezeremonie kennen, wandern viele Kilometer ĂŒber SanddĂŒnen und erfahren auch einiges von der ostfriesischen Kultur.

DĂŒnenlandschaft

DĂŒnenlandschaft

Beim Radfahren habe ich diesen Monat die Radwanderrouten entdeckt. Viele Kilometer, ja ganze Rundfahrten kurble ich auf den Radwegen ab. Eine  der lĂ€ngeren ist sicher die Fahrt durch das Reusstal hinauf bis an die Rigi und ĂŒber das Suhrental wieder zurĂŒck. Selbst vor einer Fahrt ĂŒber deutsches Gebiet, auf Radwegen bis an den Rheinfall, schreckte ich nicht zurĂŒck. NatĂŒrlich war auch eine lange Fahrt entlang der Aare und zurĂŒck ĂŒber den alten Bernerweg dabei. 

Treffpunkt

Treffpunkt


Juni:

Bei meist schönem und heissem Wetter fahre ich nun wieder ĂŒber die Strassen und HĂŒgel in unserer nĂ€heren und weiteren Umgebung. Nebst einer Fahrt an den Schluchsee im sĂŒdlichen Schwarzwald, war eine lĂ€ngere Rundfahrt um Zuger- und Lauerzersee das Highlight des Monats.

am Lauerzersee

am Lauerzersee


Mai:

Nach dem Ende der Rennradsaison in Andalusien machte ich mich wieder mit Rennrad und GepĂ€ck auf den Heimweg. Ich wĂ€hlte diesmal nicht mehr ganz den kĂŒrzesten Weg. Ich fuhr mehr oder weniger in nördlicher Richtung durch Spanien hinauf bis an die PyrenĂ€en und ĂŒberquerte diese am westlichen Ende.

Col du Somport

Col du Somport

Danach ging es quer durch Frankreich, durch das Massif central, hinauf nach Lyon. Die Gegend war ganz neu fĂŒr mich, aber auch ĂŒberraschend hĂŒgelig. Ich ĂŒberquerte FlĂŒsse wie die Garonne, die Loire und zum Schluss die Rhone gleich ein paar Mal. Ausser einem einzigen Tag mit Regen, konnte ich immer vom schönsten, aber teils auch sehr heissen, Wetter, profitieren. 

Die zwei Vulkanschlote von Le Puy en Velay

Die zwei Vulkanschlote von Le Puy en Velay

Wie ich wĂ€hrend der Heimfahrt vermutete, folgte ich seit der spanisch/französischen Grenze sehr oft dem Jakobsweg. 

Am 1. Juni komme ich nach 2039.9 Kilometern, 22980 Höhenmetern und 19 gefahrenen Tagen wieder zu Hause an.


April:

Irgendwie passte es auch zu dieser grĂŒnen und farbigen Natur, dass mir dieses Jahr viele andere FrĂŒchte und GemĂŒse auffielen. Zwar waren die MandelbĂ€ume grösstenteils ende Februar bereits verblĂŒht. Bald danach war auch die BlĂŒtezeit der OrangenbĂ€ume bereits vorbei. Doch wir sahen nebst gefĂŒhlten Quadrat-Kilometern von Kohlfeldern und Spargelfeldern auch Felder mit Artischocken. Diese gleich in auffĂ€lliger Grösse und HĂ€ufigkeit. Dazu kamen viele hundert KakteenblĂŒten.

BlĂŒhende Artischocken

BlĂŒhende Artischocken


MĂ€rz:

Fast tĂ€glich fahren wir bei angenehmen Temperaturen mit unseren GĂ€sten ĂŒber schönste Strassen. Leider geht es auch hier nicht ganz ohne Regen ab. Doch es sollten die drei einzigen Tage sein, die uns ein Sonderprogramm, wie Geschicklichkeitsfahrten in einer gedeckten Halle, Schwimmen und Laufen abverlangten.  

FrĂŒhling in Andalusien

FrĂŒhling in Andalusien

Um das Jahresende 2016/17 herum, soll es in Andalusien aussergewöhnlich heftig geregnet haben. Vielleicht war auch dies der Grund, dass mir die Gegend viel saftiger und farbiger erschien als letztes Jahr.


Februar:

Vom Winter in den FrĂŒhling. Auch dieses Jahr stelle ich mich in Mojacar, Andalusien, SĂŒdspanien, nochmals fĂŒr eine Saison als Guide fĂŒr FeriengĂ€ste auf RennrĂ€dern zur VerfĂŒgung. Doch statt mit dem Flugzeug oder dem Auto nach Spanien zu fahren, habe ich mich entschlossen, diese Strecke mit Rennrad und GepĂ€ck zurĂŒckzulegen.

Wie angekĂŒndigt: es schneit

Wie angekĂŒndigt: es schneit

Kaum habe ich zu Hause mein GefÀhrt auf die Strasse gestellt, beginnt es schon bald zu schneien. Nach drei Tagen wird aus dem Gemisch von Schnee und Regen, kurz nach Genf, ein Dauerregen. Er begleitet mich bis weit ins Rhonetal hinunter. Nach einem kurzen Unterbruch regnet es dann allerdings weiter bis an die spanische Grenze. 1000 KM waren es, fast immer auf nassen Strassen.

Girona verlasse ich unter den letzten Regentropfen der Reise. In Barcelona herrscht schon richtig FrĂŒhling. Alles blĂŒht, es ist schon fast sommerlich warm, die dunklen Wolken hĂ€ngen nun weit hinter mir an den Bergen herum. Bald tauchen die ersten MandelbĂ€ume am Strassenrand auf, wenig spĂ€ter auch die OrangenbĂ€ume. Das Wetter ist ab dann am Morgen manchmal noch etwas kalt, doch den Regen habe ich nun definitiv hinter mir gelassen.

Auch weisse MandelblĂŒten

Auch weisse MandelblĂŒten

Nach 1939.4 Kilometern, 16315 Höhenmetern und 17 gefahrenen Tagen treffe ich in Mojacar, meinem „Wohnort“ fĂŒr die nĂ€chsten 11 Wochen ein.

Am Ziel angekommen

Am Ziel angekommen


Januar:

Schon bald beginnt es zu schneien. Viele Stunden und Kilometer durch Schneefall, Nebel und KĂ€lte. Doch ab und zu gibt es auch ĂŒberraschend eine Fahrt ĂŒber dem Nebel oder wenigstens Momente mit schon fast emotional anmutenden Beleuchtungen. 

Untersiggenthal

Untersiggenthal

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