Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Wanderung nach St. Moritz

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Heute hat das mit dem Nebel bestens funktioniert. Die Sonne stieg hinter den Bergen direkt in einen blauen, fast wolkenlosen Himmel. Die letzten paar Wolken verdampften auch bald, so dass wir unsere Wanderung, zwar in einer kĂĽhlen Luft, aber unter einem strahlend blauen Himmel beginnen konnten. Beim Marsch vom Hotel zum Konzertplatz im Wald, beobachteten wir sogar noch drei Rehe dabei, wie sie vorsichtig die Bahngleise ĂĽberschritten und auf der anderen Seite sofort die steile Böschung hinauf im Wald wieder verschwanden. Keine Hektik, doch „gezieltes“, rasches Handeln.

Um nach St. Moritz zu gelangen wählten wir heute den Weg über die Ebene mit dem Stazersee. Dort wollte ich noch ein Geocache suchen, auf das ich im letzten Jahr verzichten musste, weil dort in der Gegend die Waldarbeiter am Räumen waren. Das Geocache fanden wir überraschend schnell, so dass wir noch eine Weile die Spiegelbilder der Berge im See beobachten konnten. Sogar einen Fliegenpilz (glaube ich wenigstens) haben wir entdeckt.

In St. Moritz wollten wir unter anderem heute auf dem Schellen-Ursli-Weg spazieren. Dabei legten wir unsere Wanderroute wegen der Geocaches so, dass wir auch gerade noch beim Start der Bobbahn vorbeikamen und wenig später auch am schiefen Kirchenturm in St. Moritz.

Mit der Standseilbahn liessen wir uns dann auf Chantarella hinauftragen. Dort, gut 2000 Meter über Meer, hat man einen schönen überblick über St. Moritz und einen weiteren Teil des Oberengadins. Wir mussten etwas Suchen, bis wir den richtigen Weg endlich fanden, kamen dabei aber auch noch an der Heidihütte vorbei. Ein einfaches Holzhaus in einer Ecke eines Kinderspielplatzes.

Beim Abstieg von der Heidihütte hinunter nach St. Moritz, geht man einen grösseren Teil, eben auf dem Schellen-Ursli-Weg. Am Wegrand sind immer wieder kleine Bildtafeln mit Ausschnitten aus dem Leben eines Engadiner-Knaben beschrieben. Dass man auf diesem Weg auch immer wieder schöne Ausblicke in das Tal hinunter hat, versteht sich fast von alleine.

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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