Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Arbeitsweg 2010-61 (Nord)

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Kein so gutes Zeichen, wenn man am frühen Morgen die Sterne am Himmel nicht funkeln sieht. Nicht einmal die Lichter der Hochhäuser im Quartier waren mehr sichtbar. Obwohl es immerhin möglich wäre, dass um diese Zeit in beiden Blocks tatsächlich noch keiner das Bedürfnis für Licht haben könnte. Doch ganz so schlimm wurde es dann doch nicht.

Während der ganzen Fahrt hatte ich vorwiegend Hochnebel, oder wenigstens so viel über der Strasse, dass die Sicht meist ungehindert war. Auch die Feuchtigkeit hielt sich noch in Grenzen. Statt eines schönen Sonnenaufganges, wurde es ganz langsam immer heller, mehr nicht. Eine Fahrt in einen grauen Morgen, ohne einen einzigen Sonnenstrahl, nicht mal eine Andeutung von einem Sonnenstrahl.

Der Nebel verzog sich dann auch tatsächlich erst um die Mittagszeit.

Dies wahrscheinlich auch ein Grund, warum es dann für die Heimfahrt doch nicht so richtig warm wurde. Ich fuhr zwar noch einen Teil in kurz/kurz, hielt es dann aber für die Schussabfahrt vom Höhtal nach Ennetbaden hinunter doch angebracht, wenigstens die Armlinge überzuziehen. Es dürften wohl nun langsam die letzten Fahrten auch in der kurzen Hose gezählt sein.

Obwohl, der Herbst hat auch seine schönen Seiten. Die Bäume in den Wäldern und die Sträucher entlang des Weges werden immer farbiger. Immer mehr Laub knistert unter den Rädern des Renners. Die Äcker sind nun meist geerntet, gepflügt und mancherorts mit neuer Saat versehen worden. Teils spriesst da schon beachtlich viel zartes Grün wieder hervor. Nur die Maisfelder liess man an vielen Orten noch stehen. Die verdorren nun langsam und werden immer brauner und brauner. Die Trauben in den Rebbergen oberhalb Ennetbaden sind abgenommen. Sogar die Blumentöpfe auf der Strasse in Ennetbaden wurden in den letzten Tagen entleert und stehen jetzt mal vorerst ziemlich nutzlos da.

Dass es in dieser Jahreszeit immer frĂĽher dunkel wird, ist ja nichts Neues, aber reicht mir die Zeit noch, auch die Fotos fĂĽr die letzten paar Kilometer des Heimweges, bei einer einigermassen brauchbaren Beleuchtung zu knipsen?

Weitere Fotos vom Arbeitsweg (Nord)

Heute auf dem Rad
am frĂĽhen Morgen
Fahrrad

Rennrad

73.3KM

542 HM
02:38 H

am späten Abend
Nebel

Grad

dunstig

Grad

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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