Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Sommerferien sind geplant

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Eines meiner langfristigen Ziele ist es ja, mit meinem Rennrad mindestens einmal in meinem Leben ĂĽber alle Passstrassen zwischen Wien und dem Atlantik gefahren zu sein. Viele dieser Passstrassen habe ich schon ĂĽberrollt. Es bleiben noch ein paar in Norditalien, den Pyrenäen und in Frankreichs Seealpen. Nicht ganz zufällig sind es da noch genau drei StĂĽck, nämlich der Col da la Cayolle, Col des Champs und der Col d’Allos. Auf einer frĂĽheren Reise musste ich die drei mal wegen Zeitmangel auslassen.

Diese drei Pässe sollen in meinen diesjährigen Sommerferien das KernstĂĽck, die Königsetappe, bilden. Eine Rundfahrt, gestartet in Barcelonnette fĂĽhrt ĂĽber 117 KM und gut 3’000 Höhenmeter ĂĽber diese drei Pässe.

Den Rest der Ferien verbringe ich dann mit der Hinfahrt durch das Schweizer Mittelland ĂĽber Genf ins Rhonetal, Albertville, Col du Glandon, vorbei an der Alp d’Huez, zum Lac de Serre-Poncon, hinauf nach Barcelonnette, knapp 600km.

Nach der Königsetappe geht es dann natĂĽrlich wieder zurĂĽck nach Hause. Dazu habe ich den Weg von Barcelonnette ĂĽber den Col de Vars, Briancon, Montgenèvre, Susa, um Turin herum, entlang der Poebene, Lago Maggiore und als PĂĽnktchen auf dem „i“, die letzte Kraftanstrengung, unseren St. Gotthard gewählt. Auch der Heimweg wird wiederum um die 600km lang sein.

Die ganze Planung der Strecke habe ich dieses Jahr mit Hilfe des Tourenplaners von Quäldich.de gemacht. Aus früheren Erfahrungen erhalte ich dort ziemlich genaue Angaben zu Kilometern und vor allem auch der Höhenmeter. Dazu kann ich auch mit Parametern angeben, was ungefähr meine erwartete Geschwindigkeit im Flachen sein wird, und wieviele Höhenmeter pro Stunde ich mir selber zutraue. Aufgrund dieser Angaben rechnet dann der Tourenplaner sogar die erwartete Fahrzeit aus. Damit erhalte ich ein gutes Gefühl für die Anstrengung die ich mir da vornehme. So kann ich auch meine Tagesetappen einigermassen gut einteilen.

Weil ich mich dabei vollständig auf Tracks verlasse, die früher schon mal von anderen Rennradfahrern gefahren wurden, und diese hoffentlich einigermassen wirklichkeitsgetreu den Strassenzustand klassifiziert haben, erwarte ich auch viele kleine Nebensträsschen. Vor allem in Gebieten zwischen den Pässen, durch unser Mittelland oder entlang der Poebene. Möglicherweise handle ich mir damit allerdings ein paar zusätzliche Höhenmeter ein.

Ich habe die so zusammengestellte Tour vom Tourenplaner exportiert und in Basecamp von Garmin wieder importiert. Ein sehr genaues Studium der Strecke, scheint mal meiner Vermutung und Hoffnung auf viele Nebenstrassen recht zu geben. Dieses Detailstudium habe ich auch mit Karten von Geocaching verglichen und hoffentlich ein paar interessante und auch auffindbare Geochaches bestimmt.

Die Fahrt soll kurz nach Mitte August beginnen. Für die Hinfahrt rechne ich mit fünf Tagen, besser wären vier. Dann hätte ich allenfalls noch eine zweite Chance, falls das Wetter eine Rundfahrt auf der Königsetappe verhindern möchte. Für die Rückfahrt der Poebene entlang rechne ich mit sechs Tagen.

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Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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