Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Rundfahrt in der Regenpause

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Bis weit in den Morgen hinein, hätte man glauben können, wir bewegten uns auf die nächste Sintflut hin. Die kurzen Regenpausen liessen keinen überzeugend wirkenden Sonnentrahl durch die Wolken hindurch. So hatte ich Zeit, mich um meine Fotos aus den Hollandferien zu kümmern.

Es war nach der Zvieri-Zeit, als auch das Niederschlagsradar halbwegs überzeugend eine Regenpause darstellte. Bis ich umgezogen war, fielen allerdings schon wieder die ersten Tropfen. Zu spät. Die Räder am Rennrad rollten bereits.

Es blieb dann allerdings doch trocken. Sogar die Sonne schien während der ganzen Fahrt. Ab und zu mal eine feuchte Stelle in Waldpartien, aber ansonsten eine sehr schöne und zügige Fahrt.

Zum Aufwärmen zog ich eine weite Kurve ĂĽber Villnachern und wieder zurĂĽck nach Umiken, rund um den Kreisel und dann den Anstieg in Richtung Bözberg. Doch nach wenigen Metern entschloss ich mich fĂĽr weniger Höhenmeter und fuhr deshalb ĂĽber Riniken und Remigen an den Fuss der BĂĽrensteig. Schön gleichmässige Steigung durch den Wald, genau das Richtige um zwischendurch auch mal aufzustehen und so ein paar Meter zu kurbeln. Irgendwo unterwegs ĂĽberholte mich ein PW mit „30er-Markierung“.

Während den gut sieben Kilometern Abfahrt an den Rhein hinunter, holte ich mir eben diesen 30er-PW längst wieder zurück. Immer schönen gleichmässigen Zug an der Kette, die Kilometer flogen nur so vorbei. Bald war ich am Rhein angekommen.

Mit einem leichten Westwind im Rücken ging es dann mehr oder weniger nahe dem Rhein entlang in Richtung Aare-Mündung. Blühende Rapsfelder, zartgrüne Wälder und eine kerzengerade Dampffahne des AKW Leibstadt lieferten eine abwechslungsreiche Kulisse.

Auf der Brücke über die Aare machte ich einen kurzen Halt und schoss das heutige Foto (dass mir ja keiner behaupte, ich hätte nur den weissen Strich auf der Strasse gesehen 🙂 )

Anschliessend ging es dann weiterhin zügig über Klingnau, Döttigen, die Abkürzung über das offene Feld nach Würenlingen, Siggenthal und Stilli wieder nach Hause.

Zu Hause angekommen, durfte ich zufrieden meinen Renner wieder in den Keller stellen. Das Wetter war während der ganzen Fahrt trocken geblieben, die Winde hielten sich in Grenzen.

Die Gewitterfront entlud sich erst während des Nachtessens über unserem Quartier.

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Heute auf dem Rad
Fahrrad

Rennrad

53.1KM

508 HM
01:52 H

Nachmittag
leicht_bewoelkt

Grad

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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