Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

17. Juli 2010
von Urs
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Nordic Walking zwischen Gewittern

Zur Abwechslung habe ich mich heute wieder einmal zu einem Nordic Walking am Klingnauer Stausee verleiten lassen. Leider war das Wetter nicht ganz so gut, wie das unsere Meteorologen auch schon mal vorausgesehen hatten. Aber was soll’s. Nach all den heissen Tagen, einmal eine Runde bei etwas kĂĽhlerer Temperatur um den Klingnauer Stausee stöckeln, kann sicherlich nichts schaden.

Als wir (mit dem Auton) hinfuhren, zog gerade ein Gewitter über die Gegend. Wir warteten einen Moment, bis wir mit unserem Marsch begannen. Die Luft war angenehm und vor allem das fliegende Getier war weggewaschen, jedenfalls fast weggewaschen. Auf die letzten überlebenden Mücken machten die zahlreichen Mehl- und Rauchschwalben Jagd. Die flogen ganz tief, nur wenige Zentimeter über dem Wasser. Sie flogen auch kreuz und quer über den Dammweg hinweg. Mehr als einmal kamen sie direkt auf uns zugejagt, um dann im letzten Moment doch wieder das Ufer hinunter zu verschwinden. Ungewohnt, wenn man diesen Schwalben plötzlich auf Augenhöhe begegnet.

Am oberen Ende des Sees haben wir eine der Schwanenfamilien beim grossen, samstäglichen Reinemachen, beobachtet. Da wir dieses Jahr schon eine ganze Weile nicht mehr am Klingnauer Stausee waren, haben wir einigermassen gestaunt, wie gross die Jugend bereits herangewachsen ist.

Am Himmel zogen immer wieder dunkle Wolken heran. Zweimal hat es uns mit einem kurzen Schauer erwischt. Wie das bei solchen Situationen üblich ist, trifft man, ausser vielleicht ein paar Vogelbeobachter, kaum Leute an diesem See. Allerdings so extrem leer wie heute, war der Rundweg noch nie. Wir begegneten mehr Gewittern und Regenschauer, als Fussgänger. (3:2)

Weitere Fotos aus diesem Gebiet

16. Juli 2010
von Urs
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Radfahrt
am frĂĽhen Morgen

etwas_Wolken

am späten Abend

leicht_bewoelkt

73.1KM

506 HM
02:40 H

Arbeitsweg 2010-34 (Nord)

Man könnte meinen, es sei bereits Gewohnheit geworden, meine Fahrerei mit dem Renner zur Arbeit. Heute war es bereits die zehnte Fahrt nach den Ferien in den Dolomiten. Eine lückenlose Reihe von Arbeitswegen, täglich auf dem Fahrrad zurückgelegt.

In der ersten Woche ging es mir tatsächlich noch darum, meine früher erreichten Fahrzeiten auf dieser Strecke wieder zurückzuerobern. Doch mit der Zeit gab ich mich zufrieden, in der Regel zum südlichen Arbeitsplatz Zeiten um 2:30 und zum nördlichen Arbeitsplatz um 2:40 herum, herauszufahren. Das ergibt in beiden Fällen einen Durchschnitt von gut 27 km/h.

Viel eher geniesse ich jetzt die Stimmung in der Natur. Wir haben zwar immer noch Sommer, auch in der Nacht ist es noch recht warm. Bis jetzt ist es auch am Morgen noch richtig warm. Ich geniesse das Fahren in kurzen Arm- und Beinkleidern. Auf den Feldern werden scheinbar wahllos die Kornfelder geerntet, nach ein paar Tagen gepflügt und neu bestellt. Die Maispflanzen scheinen täglich um mehrere Zentimeter höher zu werden und in den riesigen Feldern von Kohl und Salaten arbeiten Morgen für Morgen viele Arbeiter.

Am Abend die Fahrt nach Hause. Etwas hügeliger als am Morgen, damit auch etwas anspruchsvoller als am Morgen, wenigstens auf dem Weg vom nördlichen Arbeitsplatz nach Hause. In den letzten Tagen allerdings ist es meist sehr warm, und oftmals fahre ich auch in einer schwülen, gewittrigen Luft. So wie heute: für den Abend sind Gewitter angesagt. Eine dünne Wolkendecke hat sich bereits ausgebreitet. Ich fahre deshalb fast nirgends mehr unter direkter Sonnenbestrahlung. Doch die Luft ist zum abschneiden dick und vor allem voller kleinem und kleinstem fliegenden Getier. Mehrmals wische ich heute während der Heimfahrt diese kleinen Dinger von meinen Armen.

Das heutige Bild entstand abermals auf dem Heimweg, kurz vor Adlikon bei Regensdorf.

A propos Gewohnheit: Ob meine Fahrerei auf dem Arbeitsweg bereits zur Gewohnheit geworden ist, wird sich an dem Moment entscheiden, wenn ich am Morgen bei der Wegfahrt von zu Hause, zuerst in die Regenklamotten steigen muss.

15. Juli 2010
von Urs
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Radfahrt
am frĂĽhen Morgen

wechselhaft_teilweise_Regen

am späten Abend

einzelne_Wolken

72.9KM

517 HM
02:41 H

Arbeitsweg 2010-33 (Nord)

Die nächtlichen Regenschauer zogen doch nicht so rasch davon, wie uns dies die Meteorologen vorausgesagt hatten. Der Himmel war bewölkt und irgendwo zwischen Aarau und Brugg tummelte sich noch eine letzte Regenzelle am Jurasüdfuss herum, dies jedenfalls meine Interpretation beim Blick auf das Niederschlagsradar.

Die Strassen waren aber grösstenteils trocken, der Himmel in Richtung Osten, also in Richtung meines Arbeitsortes, sah ziemlich trüb aus. Es war im Furttal, als ich mal einen Blick nach hinten wagte: merkwürdigerweise sah es hinter mir gar nicht mehr nach Regen aus, voraus aber, war ich mir da nicht ganz sicher. Dieser graue Dunst über dem Gebiet des Flughafens? Könnte doch Regen sein.

Fast hätte ich es geschafft, trockenen Rades ins Geschäft zu kommen. Es waren die letzten kaum mehr 10 Minuten. Der Platzregen platzte regelrecht auf die Strasse herunter. Es blieb mir nichts anderes übrig, als eiligst unter dem nächsten Unterstand, die Regenkleider aus dem Rucksack überzuziehen um die morgendliche Fahrt noch abschliessen zu können.

Im Geschäft dann nochmals das Niederschlagsradar angeschaut und dabei festgestellt, dass sich die Aargauer Regenzelle aufgelöst hatte, dafür im Raum Flughafen / Zürichseebecken hatte sich ein grösseres Niederschlagsgebiet gebildet welches sich nun langsam ostwärts bewegte. Vermutlich bin ich also auf meinem morgendlichen Arbeitsweg von hinten in eine Niederschlagszelle eingefahren. Zu schnell unterwegs gewesen?

Auf dem Heimweg war dann die Welt wieder in Ordnung. Es herrschte wieder Sommer, fast wolkenloser Himmel, schön warm und trocken. Das Foto schoss ich heute Abend in Watt, einem kleinen Dorf ausserhalb Zürich.

14. Juli 2010
von Urs
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Radfahrt
am frĂĽhen Morgen

einzelne_Wolken

am späten Abend

einzelne_Wolken

72.3KM

491 HM
02:40 H

Arbeitsweg 2010-32 (Nord)

In der Nacht mögen zwar über der Gegend mindestens lokale Regengüsse niedergegangen sein, doch die Strassen waren am Morgen fast überall schon wieder trocken und abgekühlt hat es auch nicht besonders stark. Das Thermometer zeigte jedenfalls in der Frühe schon über 20 Grad an. Pech hatten vielleicht die Bauern, die gestern Abend ihre Getreidefelder noch ernteten, das Stroh dann aber doch liegen liessen.

Habe ich kĂĽrzlich davon geschrieben, dass ich oftmals zwischen WĂĽrenlos und Regensdorf einem Velofahrer auf dem Liegevelo begegne, so war das nicht ganz richtig. Es ist nicht nur einer, sondern anscheinend deren zwei. Denn heute Morgen begegnete ich erstmals ihnen beiden, wenn immerhin auch in einem Abstand von mehreren Kilometern.

Auf dem Heimweg schoss ich dann das heutige Foto. Beachtet man, dass die einzelnen Standorte meiner Fotografien nur gerade einen Kilometer auseinanderliegen, so dürfte der letzte Kilometer wohl auch der, mit der grüssten Veränderung sein. Denn innerhalb dieses Kilometers geht schon mal ein beachtlicher Teil des Auto-Verkehrs auf die Autobahn. Ein weiterer beachtlicher Teil biegt etwas weiter vorne, in Adlikon, in Richtung Furttal, ab. Während es sich für den Velofahrer lohnt, direkt nach dem Katzensee, die Abkürzung durch das heute fotografierte Waldstück zu nehmen. Damit wird ein weiterer Verkehrsknotenpunkt elegant umfahren.

13. Juli 2010
von Urs
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Radfahrt
am frĂĽhen Morgen

etwas_Wolken

am späten Abend

einzelne_Wolken

72.8KM

510 HM
02:41 H

Arbeitsweg 2010-31 (Nord)

Das gestrige abendliche Gewitter, das hier in der Gegend ja eher den Charakter eines Platzregens hatte, verzog sich schon bald. Jedenfalls waren die Strassen am Morgen längst wieder trocken. Am Himmel blieben noch letzte Nebelfetzen hängen. Die Temperatur, noch fast gleich warm wie die vorhergehenden Morgen. Also kein Problem für eine weitere Fahrt mit dem Renner zur Arbeit.

Auch heute ging es wieder an das nördliche Ende der Stadt. Also jener Arbeitsweg, der über deutlich mehr Landwirtschaftszone führt, also derjenige in den Süden. Dabei fällt auf, dass nun tatsächlich schon einige Getreidefelder geerntet wurden. Auch die Strohballen sind alle bereits ins Trockene gebracht.

Das Foto vom Heimweg entstand heute Abend wohl an einem der grüssten Verkehrsknotenpunkte an meinem Weg. Unten die Wehntalerstrasse, oben die Autobahn, welche nur wenige Meter links vom Bild in den Gubrist-Tunnel verschwindet. Doch glücklicherweise werden hier Radfahrer und Fussgänger auf einem separaten Weg entlang der Hauptstrasse an den Autos vorbeigeführt.


Mein Rad ist gerade hier:

Mehr Details sind hier zu finden