Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

farbener Wald
farbener Wald

Runde durch den Herbst

| 2 Kommentare

Es sollte eine lĂ€ngere Tour werden. Die Meteorologen versprachen Wetterbesserung auf den Nachmittag. Deshalb wagte ich heute wieder einmal eine lange Fahrt. Am Morgen war es zwar noch richtig trĂŒb und wolkig. Aus dem Seetal verlor sich der Blick bald einmal in Dunst und Wolken, ohne dass die Alpen richtig sichtbar gewesen wĂ€ren. Auch die herbstlichen Farben kamen kaum richtig zur Geltung.

am Hallwilersee

am Hallwilersee

Ich verliess das Seetal schon bald. In Beinwil am See bog ich rechts weg hinauf nach Reinach und Menziken. Die Tour hatte ich mir auch heute wieder aus quĂ€ldich.de zusammengeklickt. Da findet man ab und zu neue Strassen. In Reinach wurde ich deshalb eher aussen herum gefĂŒhrt. Etwas extremer war spĂ€ter dann die Einfahrt ins Emmental. Hautsache, die Strassen wiesen noch eine geteerte OberflĂ€che auf.

Unterwegs auf Nebenstrassen

Unterwegs auf Nebenstrassen

Auch das dĂŒrfte eine Strasse eines lokalen Radfahrers gewesen sein. Die „Luegstrasse“. TatsĂ€chlich fĂŒhrte sie etwas in der Höhe entlang eines HĂŒgels. Ähnlich einer Panoramastrasse sah man die lĂ€ngste Zeit in die Alpen hinĂŒber.

Blick an die Alpen

Blick an die Alpen

Wenig spĂ€ter wechselte die Strasse auf die andere Seite des HĂŒgels und man hatte einen wunderschönen Ausblick auf den Jura im Hintergrund und auf die farbigen WĂ€lder im Vordergrund.

Farbige WĂ€lder

Farbige WĂ€lder

Ab dann fĂŒhrte die Strasse mehrheitlich hinunter. Burgdorf, eine der grösseren Ortschaften. Weiter ging die Fahrt in Richtung Biel. Kurz vor Biel wendete ich dann und fuhr ab dann dem SĂŒdfuss des Juras wieder zurĂŒck nach Hause.

Frosch im Strassenkreisel

Frosch im Strassenkreisel

Mit dem Beginn des Heimweges hatte ich die Sonne im RĂŒcken und nicht mehr als Gegenlicht. So fuhr ich an vielen wunderbar glĂ€nzenden, herbstlichfarbenen BĂ€umen, manchmal auch ganzen Alleen vorbei. Es war, wie die Wettermenschen versprochen hatten: die Wolken lösten sich immer mehr auf. Ab der Mittagszeit fuhr ich in der Sonne. Der Himmel war mittlerweile fast wolkenlos blau. Nur die Fernsicht war ziemlich dunstig. Jedenfalls war der Alpenkamm kaum zu sehen. Zeitweise hatte ich gegen eine recht intensive Bise anzukĂ€mpfen. Fast wie jedesmal wenn ich diesem JurasĂŒdfuss entlang nach Hause fahre.

glÀnzender Herbst

glÀnzender Herbst

Bei einem letzten kurzen Halt, zwecks Vertilgung der letzten VorrÀte und Montage der Nachtbeleuchtung, bot sich mir dieses Schauspiel. Ob die Wolke die Dampfwolke des AKW in Gösgen ist?

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Minuten spĂ€ter, war die Sonne weg, das GPS meldete die Nacht. Mittlerweile hatte ich gut 200 KM in den Beinen. Knapp 8 Stunden Fahrt, etwa 1500 Höhenmeter und einen 25er – Durchschnitt. 19% zeigte der Akku des GPS noch als Reserve an. Das wĂŒrde fĂŒr die letzte Viertelstunde bis nach Hause reichen, auch ohne Zusatzakku,

Der Schreck war gross, als ich bei einem der nĂ€chsten Blicke auf das GPS nur eine grĂ€uliche Scheibe sah. Keine Anzeige von irgendwelchen Daten mehr. Zu Hause suchte ich dann in den Dateien des GPS nach den verlorenen Daten. Was ich dabei fand, war allerdings nur die Fehlermeldung „Abnormal Power Down, Data abort“. Da wusste ich wenigstens, dass ich nicht mehr weiter nach Aufzeichnungen suchen musste.

Trotzdem war es eine Superfahrt. (Fast) alles stimmte. Vom Wetter ĂŒber mein Wohlbefinden, keine technischen Probleme am Rad. Ausser, dass diese Fahrt nie in den Statistiken von Strava oder Garmin auftauchen wird und somit auch nie stattgefunden hat 😉

Brugg-Seetal-Sursee-Emmental-Burgdorf-Biel-Brugg

Brugg-Seetal-Sursee-Emmental-Burgdorf-Biel-Brugg

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Heute auf dem Rad
Vormittag
Fahrrad

Rennrad

200KM

1500 HM
8:00 H

Nachmittags
dunstig

Grad

schoenster_Sonnenschein

Grad

Autor: Urs

WĂŒrde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher fĂŒr lange AusflĂŒge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein fĂŒr dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmĂ€ssig ĂŒber meine Fahrten.

2 Kommentare

  1. Hallo Urs

    Schöne Fotos.
    Bei ĂŒber 200km Fahrt ist so ein Absturz umso Ă€rgerlicher.
    Kannst die Fahrt ja manuell erfassen.
    LG Beat

    • ja, die manuelle Erfassung wĂŒrde schon gehen, nur rechnet Strava solche Erfassungen nicht zum Ergebnis hinzu. Also zum Beispiel den Granfondo habe ich so noch nicht geholt und auch nicht die Adventure-Challenge (aus Sicht Strava). FĂŒr beides hat es ja noch Zeit. Und vielleicht fĂŒhre ich in Zukunft bei „so wichtigen“ Fahrten eben doch wieder eine Zweitaufzeichnung mit dem Handy oder dem 500er durch.

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