Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

hat Suchtpotential

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Langjährige Leser dieses Weblogs mögen sich vielleicht noch daran erinnern: Modellbahn und für kurze Zeit auch der Train Simulator von Microsoft waren hier in diesen Zeilen ein Thema.

Am verregneten Osterwochenende war es dann wieder passiert: Ich habe mir den Zugsimulator „Rail Works“ gekauft und downgeloaded. Von ein paar ganz Spieleversessenen im Geschäft hatte ich davor von Steam gehört. Steam, eine weitere „social community“, welche sich auf Spiele aller Art spezialisiert, bietet unter anderem den Download eben von Rail Works an. Der Vorteil dabei ist, dass man seine Spielesammlung eben bei Steam gespeichert lassen kann, und so den Download allenfalls zu einem späteren Zeitpunkt oder auf einen anderen PC nochmals durchfĂĽhren kann, ohne die Software ein zweites Mal kaufen zu mĂĽssen.

In der Grundausstattung von Rail Works erhält man ein paar amerikanische, englische und deutsche Strecken mit den zugehörigen Loks und dem passenden Wagenmaterial. Umfangreiche Dokumentationen über Strecken und Loks, aber auch ein Flyer mit den notwendigsten Befehlen um überhaupt abfahren zu können, sind ebenfalls dabei.

Grundsätzlich kann man alle Strecken, einfach so zum Plausch, ohne Übungen und Vorgaben abfahren. Es gibt aber fast jede Menge Übungen, vom einfachen Zusammenstellen eines Zuges, bis zu komplizierteren Rangier- und (Keine Vorschläge), die abendfüllenden Umfang annehmen können.

Rail Works, im Gegensatz zum Train Simulator, hat den Vorteil, dass da Bahn- und / oder IT-Begeisterte immer wieder weiterentwickeln. Mittlerweile stehen bei Steam über 30 weitere Addons, Erweiterungsmöglichkeiten zum Download bereit.

Meine ersten Fahrten habe ich denn auch am Ostersonntag bereits hinter mich gebracht. Nach ein paar währschaften Craches mit Güterwagen und Prellböcken wurde ich etwas vorsichtiger mit den schweren Loks. Einige Fahr- und Weichenstell-Befehle kamen mir aus früheren Übungen mit dem Train Simulator sofort wieder bekannt vor.

Einigermassen gestaunt habe ich allerdings, bei der grafischen Auflösung in der Darstellung am Bildschirm. Im Vergleich zu früheren Zeiten, ist mit den heutigen PCs und Programmen deutlich mehr möglich. Zwar beginnt der Ventilator am PC schon bald mal in die schnelleren Gänge zu kommen, doch das Bild, die Bewegungen, die Abläufe, bleiben in allen Ansichten absolut ruckfrei und ohne irgendwelches störendes Geholper.

Vorläufig begnĂĽge ich mich noch damit, GĂĽterzĂĽge zusammenzustellen und wegzufahren, oder einen neuen Zug, gefällt mit Vertretern der Presse ĂĽber eine Neubaustrecke zu fahren. Glaubt man den Unterlagen und weiterfĂĽhrenden Links von Rail Works, soll das Programmieren von neuen Strecken durchaus machbar sein. Wer weiss, wenn wir noch manchen so kalten und langen Winter durchmachen mĂĽssen, gibt es vielleicht ein Modul, ein Addon, aus dem Aargau. Vielleicht basierend auf der Idee: „Sie fahren im dichten Schneetreiben mit dem verspäteten und ĂĽberfĂĽllten Pendlerzug von Brugg ĂĽber Turgi und Baden nach ZĂĽrich. Es muss mit Problemen im Ablauf gerechnet werden….“

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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