Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Slalomfahrt durch die Nacht

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Gegen Mitternacht, beim zu Bette gehen, war das ganze Quartier in dicken Nebel gehĂĽllt. Ich machte mich fĂĽr die morgendliche Fahrt zur Arbeit auf das Schlimmste gefasst.

Umso erstaunter war ich, dass heute Morgen der Nachthimmel, nur noch wenig bewölkt war. Einzelne Sterne funkelten sogar zwischen den Wolken hervor. Ich traute der Sache dennoch nicht recht. Aber selbst im Furttal, wo ich ja schon des öftern durch den Nebel fahren musste, hellte sich der Himmel wegen des beginnenden Tages langsam auf. Die Bewölkung hatte etwas zugenommen, es reichte nicht mehr für einen Sonnenaufgang oder auch nur eine Morgenröte. Es war halt der Saison entsprechend kalt, aber immerhin trocken und nebelfrei.

Bei der abendlichen Heimfahrt ist es mittlerweile so, dass ich am Stadtrand vielleicht gerade noch den letzten Schimmer der Dämmerung sehen kann. Bald darauf umhüllt die Nacht das Geschehen.

Im Moment suche ich noch einen Idealweg für die Dunkelheit aus der Stadt hinaus. Gegenüber dem letzten Jahr haben sich die Verkehrsströme des privaten Verkehrs irgendwie verändert. Selber möchte ich auch nicht unbedingt durch die dunkelsten Waldstücke fahren, aber Radwege oder auch nur Radstreifen sind immer willkommen.

Kürzlich habe ich hier den Weg durch das Wehntal beschrieben. Die ziemlich schnurgerade Strecke durch die absolute Dunkelheit, über geteerte Feldwege, vorbei an den Pferdestallungen, dem Schiessstand usw. Ich habe damals berichtet, dass man mit allerlei Leute, von Pferdeausritten, Hundebesitzern, Joggern bis hin zu lichtlosen Radfahrern alles antreffen kann. Heute Abend bin ich mindestens acht Hundebesitzern begegnet. Ausser einem, mit einer blinkenden Weste und einem blinkenden Halsband für den Hund, waren sie alle ausnahmslos dunkel gekleidet. Vernünftigerweise standen sie alle still am Strassenrand, mit ihrem Hund an der Seite. Was sie kaum wissen konnten, schön abwechslungsweise, mal links, mal rechts von der Strasse. Da bin ich dann jedesmal froh, um meine gute Beleuchtung am Rennrad. Ich glaube nämlich, die haben mich sehen kommen und hatten so auch Zeit, sich beiseite zu stellen.

Ăśbrigens den Jogger, mitten auf der Strasse, habe ich zuerst einzig an seinen weissen Schuhen erkannt, weil auch er nichts reflektierendes an sich hatte und ansonsten eben auch dunkel gekleidet war.

Anderseits frage ich mich, ob ich vielleicht in der Winterszeit doch lieber auf diesen Weg verzichten sollte, und vielleicht doch auf der Hauptstrasse mit dem Verkehr das Wehntal hinunterradeln sollte.

Heute auf dem Rad
am frĂĽhen Morgen
Fahrrad

Rennrad

71.64KM

659 HM
02:44 H

am späten Abend
leicht_bewoelkte_Nacht

4 Grad

Nacht_mit_wenig_Wolken

6 Grad

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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