Als Aargauer unterwegs

Mit Rennrad und Gepäck auf dem Heimweg

Monatsfoto 2013

Dezember
Am Lauerzersee mit Blick zu den MythenDer Dezember beginnt sehr kalt. Die Frostflecken werden von Nacht zu Nacht immer grösser und ragen immer weiter in die Strasse hinaus. An einem eiskalten und nebligen Morgen ist es dann soweit. Es geht ganz schnell. Die beiden Räder am Renner rutschen einfach weg. Ich rapple mich wieder auf. Glück gehabt. Ausser einer Prellung am Hüftknochen ist nichts passiert.

Während den nächtlichen Fahrten kann ich jeden Tag eine andere schöne Weihnachtsbeleuchtung fotografieren. Beleuchtungen der Gemeinden und private Häuser. Die Auswahl entlang meines Arbeitsweges ist gross.

Die Kälte lässt um die Weihnachtszeit wieder etwas nach. Die 500 KM für Festive (ein Strava-Wettbewerb) kann ich die allermeisten bei zwar kaltem, manchmal aber auch sehr sonnigem Wetter abradeln. Ein würdiger Jahresabschluss bildet die Fahrt um den Zugersee zum Vierwaldstättersee und dem Baldegger- und Hallwilersee entlang wieder nach Hause. Immerhin knapp 180 KM am Stück und das zur Winterszeit.


November
Dietikon by NightDie Fahrten durch die Nacht beginnen sich aneinander zu reihen. Oftmals bei trockener Witterung, ab und zu auch im Regen und einmal auch im pflotschnassen Schnee. Gegen Ende Monat werden die ersten Adventsbeleuchtungen aufgestellt und angezĂĽndet.

Die Arbeit am Umbau des Weblogs nimmt langsam den Platz der Fahrten durch die Gegend ein.

 

 


Oktober
AbendrotViele Fahrten auf dem Arbeitsweg. Es wird eintönig. Einerseits das Wetter wird kĂĽhler, regnerisch, die Tage spĂĽrbar kĂĽrzer. Ich verfalle in eine gewisse Langeweile, strample die Arbeitswege nur noch so ab. Bis zu jenem Tag, an dem ich weit vorne ein RĂĽcklicht sehe, mich aufraffe und dem Licht nachjage. Zu spät stelle ich fest, dass es sich um ein E-Bike handelt. Der Kopf hat sich verbissen. „Nur nicht aufgeben“ hiess die Devise. So hetzen wir, also eher nur ich, von Baden bis fast nach Hause. Strava verdankt diese Fräserei mit ein paar Persönlichen Rekorden. Die Fahrt ist aber auch der Anfang von ein paar weiteren, schnellen Fahrten und unerwarteten Persönlichen Rekorden bei Strava. Fast so, als hätte es irgendwo in meinem Kopf „klick“ gemacht.

An den Wochenenden noch ein paar Fahrten auf der Suche nach schönen Herbstmotiven. Kürbisse und Bäume in ihren schönsten Farbenkleidern.

gelber LaubbaumFür einmal haben wir sogar die Blumeninsel im Bodensee, die Mainau, im Herbst besucht. Viele der Blumen waren zwar verblüht, vom ersten Frost auch schon ziemlich verklebt. Dafür hatten wir die Insel fast ganz alleine nur für uns. Also wenigstens bis um die Mittagszeit, wenn die Bevölkerung über die Fussgängerbrücke vom Festland auf die Insel strömt, zwecks Verspeisen des Nachtisches in Form von Kaffee und Kuchen.

 


September
Oberhalb SinsEs gilt ernst. Ich habe mein Generalabonnement für den Öffentlichen Verkehr nun doch nicht verlängert. Ich habe mich somit auch dafür entschieden, möglichst oft mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Das machte ich ja dieses Jahr ohnehin schon sehr oft. Irgendwie ist dieser Entscheid nur noch ein Nachvollzug, von dem was ich sowieso schon seit einigen Monaten praktiziere.

Die Freude am Radfahren reichte aber immer noch, auch am Wochenende noch ein paar zusätzliche Kilometer über unsere Hausberge oder rund um unsere Seen zu drehen.

Vor allem aber habe ich mich nun intensiv mit dem Umbau dieses Weblogs zu beschäftige begonnen. Im Februar des nächsten Jahres, soll dieser Umbau abgeschlossen sein. Das steht schon mal fest.


August
Der Monat hatte zwei Highlights.

Scotch WiskyNach ein paar wenigen Fahrten auf dem Arbeitsweg war zuerst mal Ruhezeit für die Beine angesagt. Mit dem Reisecar und der Fähre fuhren wir nach Schottland hinauf. Nach einer Rundfahrt, der Besichtigung von einigen Schlössern, Ruinen, einer Distillerie, einer Küfferei natürlich dem Lochness und jeder Menge schottischer Landschaft, galt die Reise vor allem dem Besuch des Military Tattoo in Edinburgh. Anschliessend dann auch wieder die Heimreise, fast als nonstop-Fahrt bis auf den Velosattel zu Hause.

Col de la CayolleDie Beine, richtig ausgeruht, ja schon etwas träge, wurden jetzt richtig gefordert. Das zweite Highlihgt nahte, oder besser musste „erfahren“ werden. Nach dem Col de Glandon und einigen viel kleineren Pässen, kam ich nach knapp einer Woche in Barcelonnette an. Ab hier startete meine eintägige Rundfahrt ĂĽber den Col de la Cayolle, den Col de Champs und den Col d’Allos. Gestartet bei prächtigstem Wetter und zurĂĽckgekehrt begleitet von einem heftigen Gewitter. Die RĂĽckfahrt begann dann gleich am nächsten Tag ĂĽber den Col de Vars, wenig später den Col de Montgenèvre. Kurz vor Turin fuhr ich dann wieder in die Berge. Ăśber unzählige kleinere und mittlere Pässe entlang der Poebene gelangte ich bei meist prächtigstem Wetter zurĂĽck in die Schweiz.


Juli
Weissenstein - PasshöheIm Juli gelingt es mir (endlich) die Dokumentation meines Arbeitsweges-Süd, den Heimweg vom südlichen Ende der Stadt Zürich nach Hause fertig zu fotografieren. Ich bin dabei jeden Tag einen Kilometer weiter gefahren um eine Foto zu schiessen. Weil mein Arbeitsplatz immer wieder zwischen Zürich Nord und Zürich Süd wechselt zog sich dieses Projekt immer mehr in die Länge.

Die Sommerferien sind jetzt geplant. Es wird eine Fahrt in den SĂĽden Frankreichs geben. Die Königsetappe wird die 3-Pässe-Rundfahrt ĂĽber den Col de la Cayolle, Col des Champs und den Col d’Allos sein. Aber auch die Hinfahrt durch das Mittelland und ein StĂĽck der Rhone entlang, sowie die RĂĽckfahrt entlang der Poebene dĂĽrften interessant werden.

Es blieb im Juli aber genĂĽgend Zeit um auch an den Wochenenden noch ein paar Kilometer zu fahren, zum Beispiel eine ausgedehnte Fahrt durch den Jura.


Juni
Weinfässer in TegerfeldenEin interessanter Monat. Nebst vielen Fahrten auf dem Arbeitsweg gelingt mir nun auch der Abschluss des einen Projektes, bei dem ich durch alle 220 Gemeinden im Aargau gefahren bin und dort wenn möglich und vorhanden das Gebäude der Gemeindeverwaltung, die Kirche, einen Brunnen und ein Restaurant fotografiert habe. Es dauerte über zwei Jahre. Ich habe viel gesehen, vieles auch zum ersten Mal. Viele dieser Bilder habe ich bis heute noch nicht veröffentlicht. Das möchte ich gerne in einem separaten Teil dieses Weblogs behandeln.

Die Idee mit der OwnCloud, dem eigenen Server fĂĽr dieses Weblog nimmt langsam konkrete Formen an. Die Hardware ist schon mal geliefert und installiert.

Mozart-StatueZum Schluss des Monats verbrachten wir dann noch ein paar Tage in Salzburg auf den Spuren von Mozart. Doch auch die Schlösser interessierten uns. Auch ein Versuch mit Salzburger Nockerl durfte nicht fehlen. (Eine Süssspeise, süsser geht es gar nicht)

 

 


Mai
Rapsfeld im WehntalDer Frühling hat jetzt richtig Einzug gehalten. Blühende Rapsfelder überall. Längere Ausflüge sind auch schon mal möglich bei angenehmen Temperaturen. Wobei, ohne Regen es leider auch nicht.

Erste Ideen zu einer möglichen Rundfahrt durch die Alpen beginnen meiner Phantasie zu entspringen. Noch sind es erst Träume. Vielleicht aber wird daraus doch eine Fahrt in den Süden Frankreichs, fast an den letzten Rand der See- und Rhonealpen.

Auch ein zweites Projekt, das vorerst noch gar nichts mit Radfahren zu tun hat, beginnt mich zu beschäftigen. Ich träume schon lange davon, einmal mein Weblog selber, auf einem eigenen kleinen Server zu hosten.


April
Obstbaum in voller BlüteDer Winter dauerte noch lange in den Monat hinein. Noch einige Fahrten auf dem Radweg waren bei Kälte und Regen zu absolivieren. Aber umso mehr freute es mich, als es der Frühling um Mitte Monat doch endlich zu schaffen schien, den hartnäckigen Winter zu vertreiben.

Unterwegs über die BerninaBrusio-SchleifeEin besonderes Highlight in diesem Monat war aber auch noch dabei. Letztes Jahr hatten wir mal die Fahrt mit dem Galcier-Express von Zermatt bis St. Moritz gemacht. Da fährt man zwar über imposante Brücken und durch schmale Schluchten, doch von den Glacier, den Gletschern, ist kaum mehr etwas zu sehen. Die Gletscherstrecke haben wir nun diesen Monat nachgeholt. Wir fuhren von mit dem Zug abermals von Chur mit der Rhätischen Bahn durch das Weltkulturerbe (Albulalinie) nach St. Moritz und ab dann mit dem Bernina-Express entlang der Gletscher bis hinunter nach Tirano (Italien) und am anderen Tag wieder zurück. Wegen des vielen Schnees überall war auch gar nicht ganz klar, was noch Gletscher sind und wo eigentlich schon Alpwiesen sein müssten. Egal, dieser sonnige Winterabschluss wirkte fast wie Entschuldigung des Wetters für die letzten Monate.


März
WinterstimmungDer Winter dauert weiterhin an. Mehrmals konnte/musste ich den Arbeitsweg auf Schnee und Eis fahren. Nicht immer war es dabei trotz allem so schön wie an diesem eiskalten, aber sonnigen Morgen von Mitte März.Ich habe es trotz der teils widrigen Wetter- und Strassenverhältnisse fertig gebracht, meine Zielgrösse von 1’000KM im Monat, ohne Hilfe der Rolle zu fahren. Alles Strasse, von 0 bis 1000. 🙂 Fotos vom März 2013

 

 

 


Februar

VelofahrerEin richtiger Wintermonat. Immer wieder schneite es, immer wieder war es richtig kalt. Mit nur sieben Fahrten auf dem Arbeitsweg war ich froh, wenigstens am Wochenende doch noch die eine oder andere kurze Ausfahrt draussen machen zu können. Einzelne Fahrten absolvierte ich mit dem neuen Crossbike. Es war mir einfach zu heikel, auf den Strassen mit den Sliks vom Rennrad rumzukurven.Weil ich hoffentlich auch nach diesem Monat Februar die Rolle bis zum nächsten Winter wieder einmotten kann, schloss ich diese „Rollensaison“ mit meiner traditionellen simulierten Bergfahrt ab. Dabei durfte ich feststellen, dass ich diese Bergfahrt mit genau der gleichen Zeit, wie zum Anfang des Winters hinter mich bringen konnte. Wobei ich schon zugebe, dass ich mich etwas mehr anstrengen musste, jedenfalls zeigte das Garmin eine leicht höhere Herzfrequenz an. Aber immerhin, wenigstens habe ich keinen wesentlichen Konditionseinbruch während des Winters eingefangen. Winterpokal sein Dank. Fotos vom Februar 2013


Januar

ZĂĽrichDie Anzahl Fahrten mit dem Fahrrad auf dem Arbeitsweg hielten sich ungefähr die Waage mit der Anzahl Fahrten im Ă–V zu Arbeit. Nebst viel Schmelz- und Salzwasser, gab es aber auch mehrere Fahrten ĂĽber Schnee und Pflotsch und einmal durch dicken Nebel. Die letzten Weihnachtsbeleuchtungen wurden abgeräumt. Es wurde wieder dunkler und eintöniger auf dem Weg. Dennoch: mit einem kleinen Umweg bei einer Fahrt an das sĂĽdliche Ende der Stadt, fuhr ich ĂĽber die Gleisfelder des Bahnhofes ZĂĽrich, wo das aktuelle Monatsfoto entstand.Crossrad,Seit längerer Zeit schon, machte ich mir Gedanken zu meinem Fahrzeugpark. Weil es schon zum wiederholten Male nach einem etwas längeren Winter aussieht, als in frĂĽheren Jahren und auch mein BedĂĽrfnis nach sportlicher Bewegung ĂĽber die Jahre eher zugenommen hat, möchte ich auch im Winter, bei nicht ganz guten Strassenverhältnissen mit dem Fahrrad fahren. Das Mountainbike ginge auch, doch auf die Länge des Arbeitsweges ist mir das zu mĂĽhsam. Da kommen täglich ĂĽber drei Stunden Sport zusammen. Ich habe mir deshalb ein Crossbike gekauft. Nach einer ersten Probeausfahrt durch die nähere Umgebung, steht es zwar noch im Trockenen, weil es mir zu Schade war, damit ĂĽber die gesalzenen Strassen zu pflĂĽgen. Doch dieses Warten wird bald ein Ende haben.Ansonsten kamen am Wochenende noch wenige Kilometer mit AusflĂĽgen durch Aargauer Gemeinden dazu, sowie eine, fĂĽr meine Verhältnisse, Kraftleistung auf der Rolle. Mit einer „freien Fahrt“ ĂĽber 100 Km konnte ich mich bei der aktuellen Strava-Challenge wieder in die gewĂĽnschte Position fahren.Fotos vom Januar 2013

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