Als Aargauer unterwegs

auf schmalen Reifen in Andalusien

Ampfernhöhe
Ampfernhöhe

Auf und ab am Juraende

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Kein Nebel, keine Ausrede um nicht zu fahren. Die Sonne schien zwar, wenngleich der Himmel und die Luft auch sehr dunstig waren. Dazu blies eine kalte Bise durch’s Land. Eigentlich wollte ich etwas Flaches fahren. Das Aaretal hinunter und dann wieder irgendwie zurĂĽck. Doch als ich ĂĽber das Villigerfeld kurbelte,

RĂĽfenach

RĂĽfenach

… änderte ich den Plan. Ich könnte ja versuchen, zwischen den HĂĽgeln dem Wind etwas aus dem Weg zu gehen. Zu dem könnte ja vielleicht ein ständiges auf und ab, die Arbeit der Beine, auch ein bisschen Wärme in Beine und FĂĽsse befördern. So verliess ich denn das Aaretal und kurbelte wenig später die Rampe zur BĂĽrensteig hinauf. Kurze Abfahrt nach Mönthal hinunter und gleich wieder in die Höhe, zur Ampferenhöhe.

Ampfernhöhe

Ampfernhöhe

Einige der Auffahrten von heute Nachmittag musste ich an der Schattenseite der HĂĽgel machen, dafĂĽr ging es dann meist an der Sonne wieder hinunter. 

Ampfernhöhe

Ampfernhöhe

Nach dem Doppelbuckel der Ampfernhöhe, gehts in einer schnellen Fahrt hinunter ins Fricktal,

Elfingen

Elfingen

zuerst nach Elfingen, weiter vorne nach Bözen. Ich biege links ab, fahre hinauf in Richtung Bözberg. Doch heute ist mir das irgendwie zu normal. Bei Effingen verlasse ich deshalb die Bözbergstrasse, ĂĽberquere wenig später die Autobahn und befinde mich bald einmal im SagemĂĽhlitäli, einem nicht asphaltierten Strässchen, mehr oder weniger parallel zur Bözbergstrasse, aber eben hinten herum. 

Sagemühlitäli

Sagemühlitäli

Keine Ahnung, wann die Sonne das letzte Mal einen Sonnenstrahl hier herunter geschickt hat. Es ist kalt, alles steif gefroren. Einige Wasserlachen auf der Strasse haben zwar einen Deckel aus Eis, doch darunter befindet sich kein Wasser mehr. Die Kälte hat die Strasse ausgetrocknet. Der Weiher am Weg ist von einer Eisschicht bedeckt. Das Bächlein fliesst aber noch eisfrei. 

Auf diesem Weg gelange ich nach Linn, einem kleinen Dorf auf der Höhe des Bözberges, welches vor allem bekannt ist, wegen der 800-jährigen Linde, die Linner Linde.

Linner Linde

Linner Linde

Heute steht natĂĽrlich auch dieser mächtige Baum in seinem Winterkleid da. 

Danach geht es wieder auf nicht asphaltierter Strasse hinunter zum Schinznacherfeld. Ich werde dort heftig von der Bise begrĂĽsst, so dass mir die Lust fĂĽr weitere Schlaufen und Zusatzrunden vergeht. Ich fahre auf direktem Weg das Aaretal hinunter nach Hause, an die Wärme. 

Vor kurzem habe ich von einem Leser dieser Seiten den Tipp erhalten, die Zehen in Alufolie einzuwickeln. Das habe ich heute gemacht. Die Zehen am einen Fuss waren tatsächlich bei weitem nicht mehr so kalt wie nach anderen Fahrten. Beim anderen Fuss war die Folie gerissen. Aber auch hier, blieb mehr Wärme im Schuh als bei früheren Fahrten.

Auf und ab am Juraende

Brugg-Lauffohr-Stilli-Villigen-Rüfenach-Remigen-Bürensteig-Mönthal-Ampferenhöhe-Elfingen-Bözen-Effingen-Linn-Linner Linde-Schinznach Dorf-Schinznach Bad-Brugg

Relive ‚Auf und ab am Juraende‘

Weblog am 23.01.

JahrTitel
2019Auf und ab am Juraende
2018Der Sonne entgegen
2017Ăśber den Zurzacherberg
2014Auch andere haben auf den Schnee gewartet
2012Mit dem (Wetter-) Risiko gespielt.
2011bei bissiger Bise um den Stausee
2010Bözberg - Kaistenberg - Rotberg
2009Shit in - Shit out
2008Nach den Beinen das Hirn?
2007Es geht los!
2006Wieder in der Kälte


 

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Heute auf dem Rad
Fahrrad

Schweiz, Aargau, Aaretal, Schinznacherfeld, Villigerfeld, Ampfernhöhe, Bürensteig,

40.5KM

631 HM
2:07 H

Nachmittags
dunstig

-1 Grad

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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