Artischocken, Zitronen und eine Schildkröte

Schildkröte

Eine Runde durch die Orangenplantage hinauf, bei der es nicht nur alleine um die Orangen ging. Auch im Auslauf der Kügelibahn überraschte uns ein eigenartiger Stein. Das GPS registrierte 69.9 KM und 899 Höhenmeter.

Als wir uns nach dem Morgenessen für eine Rundfahrt ohne Gäste auf die Renner setzten, war es gar nicht selbstverständlich, dass wir trocken durchkommen würden. Tief hing der Nebel an der Sierra Cabrera und über dem Hafen von Garrucha. Wir wollten uns nochmals in der glossary slug=’orangenplantage’Orangenplantage/glossary umsehen, und dann „irgendwie“ wieder zurückkehren. 

Wie auch schon hier erwähnt, nennen wir das Strässchen auf unseren Strassenkarten Orangenplantage. Zu bieten hat es allerdings viel mehr. Nebst tausenden von Olivenbäumen stehen da auch noch andere Pflanzen herum.

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Artischocken Artischocken/caption

Artischocken zum Beispiel. Ein recht grosses Feld, mehrere hundert Quadratmeter. In üppig grüner Farbe steht es da. Die halbreifen Früchte gestreckt gegen den Himmel. Den abgeschnittenen Trieben nach zu schliessen, wurde schon früher einmal geerntet. 

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“450″Zitrone und Zitronenblüten Zitrone und Zitronenblüten/caption

Etwas weiter vorne steht ein Feld von Zitronenbäumen. Auch diese blühen bereits wieder, während die ausgereiften Früchte noch am Baum hängen. Im Gegensatz zur Blüte der Orange scheint die Blüte der Zitrone noch ein violettes Bestandteil dabei zu haben. Die Orangenblüte ist komplett weiss. Auch der Baum ist weniger üppig grün, als der Orangenbaum. Der Zitronenbaum sieht etwas gelblicher aus, man könnte fast meinen er leide an Wassermangel. 

Wir setzen unsere Fahrt durch die Orangenplantage hinauf fort. Die letzten Höhenmeter überwindet die Strasse in ein paar Spitzkehren, welche für den Betrachter, der die Situation nicht kennt, vielleicht einigermassen verwirrlich wirkt. 

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Oberstes Ende der Orangenplantage Oberstes Ende der Orangenplantage/caption

Weil sich hier die Strasse so eng und kurvenreich an die Hügel anlehnt hat sie den Namen „Märklinpässli“ erhalten. 

Nach ein paar Regentropfen zeigt sich der Himmel wieder viel freundlicher. Meist scheint sogar wieder die Sonne. Wir setzen unsere Fahrt fort, nehmen noch ein paar weitere Höhenmeter mit, sausen durch ein paar Wellen im Gelände und gelangen so hinüber zur Kügelibahn. 

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Aussicht aus der der Kügelibahn in Richtung Vera Aussicht aus der der Kügelibahn in Richtung Vera/caption

Auch hier geniessen wir kurz den Blick über die Ebene, bevor wir es weiter hinunter sausen lassen. Auf den letzten Metern werden wir dann aber doch nochmals kurz von einem merkwürdigen Stein auf der Strasse aufgehalten. 

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Zum ersten Mal ein lebendes Exemplar gefunden Zum ersten Mal ein lebendes Exemplar gefunden/caption

Es ist das erste Mal, dass ich hier eine lebende Schildkröte sehe. Kolleginnen und Kollegen sollen da früher schon mehr Glück gehabt haben. Leider hatte ich bis jetzt nur solche entdeckt, die die Strasse nicht erfolgreich überqueren konnten. Verständlich, dass wir da unsere Handys für eine Fotosession zückten. Danach haben wir sie behutsam über die Strasse getragen und in hoffentlich sicherem Abstand wieder deponiert. 

Während den letzten Kilometern zurück ins Hotel, verschwand die Sonne bereits wieder hinter Nebel und Wolken. Die nächsten paar Regentropfen trafen uns erst beim Waschen der Räder der Gäste, die uns für ihre Heimkehr auf die nördliche Seite von Pyrenäen und Alpen verlassen mussten. 

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Artischocken, Zitronen und eine Schildkröte Mojacar (Alegria)-Garrucha-Gartensträsschen-Vera-El Real-Orangenplantage-La Rambla Aljibe-El Pocico-Kügelibahn-Valle del Este-Garrucha-Mojacar (Alegria)/caption

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