In der Regenpause

Zitronenplantage

Eine weitere Runde um das Schwemmland der drei Flüsse Rio Aguas, Rio Antas und Rio Almanzora. Das Wetter wurde überraschend immer schöner und wärmer. Nur die Luftfeuchtigkeit muss, wenigstens gefühlt, sehr hoch gewesen sein. Das GPS registrierte 56.2 KM und 572 Höhenmeter.

In der Nacht begann es wieder zu regnen. Dem Tropfen und Plätschern nach zu schliessen sogar recht intensiv. Es war zu erwarten, dass es den ganzen Tag weiter regnen würde. Egal, heute war ja wieder Abreisetag der Gäste und somit auch unser Waschtag der Räder. 

Als ich nach dem Reinigen der Räder aus dem Keller in mein Zimmer kam, war der Himmel zwar noch grau, der Balkon aber schon trocken. Weit draussen auf dem Meer erste blaue Flecken am Himmel. Ich ass meinen Mittagslunch auf dem Balkon, wusste nicht so recht ob ich einen Pollover überziehen sollte. Doch als die ersten Sonnenstrahlen die Szenerie aufhellten und ihre Wärme verbreiteten, die blauen Flecken am Himmel immer näher kamen, da gab es kein Halten mehr. Es dauerte nicht lange, bis ich auf dem frisch gereinigten Rad sass. 

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Mojacar Mojacar/caption

Richtung Mojacar hinauf, dann weiter ins Hinterland. Die Wolken waren noch nicht allzu weit weg gezogen. Immerhin waren die Strassen fast trocken, bis auf wenige grosse Wasserlachen. Es sollte keine besonders lange Runde werden, einfach die Beine etwas bewegen. 

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Los Gallardos - Antas Los Gallardos – Antas/caption

Um das grosse Mündungsgebiet der drei grossen Flüsse Rio Aguas, Rio Antas und Rio Almanzora herum. Eine ganz ähnliche Runde, wie ich sie jetzt schon ein paar Mal gefahren bin. An der Stelle mit den grossen Orangen- und Zitronenplantagen ein kurzer Fotohalt, mit Blick in Richtung Meer hinunter.

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Zitronenplantage Zitronenplantage/caption

Dem Summen nach zu schliessen, freuten sich auch die Bienen ab dieser Regenpause. 

Anschliessend Weiterfahrt hinüber zum Rio Almanzora und anschliessend ans Meer hinunter. Die Luftfeuchtigkeit muss recht hoch gewesen sein, denn die Linse von der Kamera am Lenker beschlug sehr bald so stark, dass bis zurück ins Hotel keine brauchbaren Aufnahmen mehr entstanden. 

Während der Verabschiedung der Gäste, näherte sich uns langsam die nächste grosse schwarze Niederschlagsfront am Himmel. Auch der Wind wurde wieder stärker. Wird wohl nicht mehr lange dauern, bis die nächsten Regentropfen fallen. 

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″In der Regenpause Mojacar-Turre-Los Gallardos-Antas-El Real-Cuevas del Almanzora-Palomares-Garrucha-Mojacar/caption

Relive ‚In der Regenpause‘


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