Runde im Regen

La Rambla Aljibe - El Pocico

Heute konnten wir nicht auf die Regenpause warten. Es wäre zu gewagt gewesen. Zudem sind die neuen Gäste voller Energie und wollten raus, Regen hin oder her. Das war gut so. Zum Schluss der Runde trafen wir sogar wieder auf trockene Strassen. Das GPS registrierte 82.2 KM und 1056 Höhenmeter.

Auch die gestern Abend neu eingetroffenen Gäste kamen heute in den zweifelhaften Genuss einer Radfahrt im Regen. Die Wetterprognosen liessen nicht erwarten, dass der Regen am Nachmittag nachlassen oder gar der Sonne Platz machen würde. Im Gegenteil. So entschlossen wir uns, nach der Radausgabe möglichst bald auf unsere Runde zu starten und wenn möglich „es durchzuziehen“. 

Wir fuhren ein Stück weit der Küste entlang nach Norden, bogen dann ungefähr dem Bachbett des Rio del Almanzora entlang ins Landesinnere ab, fuhren weiter oben durch die  Orangenplantage in die Höhe. 

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Orangenplantage im Regen hinauf Orangenplantage im Regen hinauf/caption

Anschliessend ging es links weiter in Richtung Kügelibahn oder weiter vorne Bedar-Pässchen. Der Regen liess teilweise etwas nach. Es war mehr ein Nieselregen. Aber irgendwie kam das nicht mehr drauf an, denn nach 10 Minuten Fahrt ist ja sowieso alles nass. 

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″La Rambla Aljibe - El Pocico La Rambla Aljibe – El Pocico/caption

Es geht „wellig“ durch das Hinterland. Ab und zu habe ich das Gefühl, die nasse Witterung der letzten Tage, hätte die Flora bereits geweckt. Nimmt mich Wunder, wie lange es geht, bis hier wieder alles blüht, ob der Regen der letzten Tage dazu bereits reicht.

Wir entschliessen uns, nicht mehr weiter in die Höhe zu fahren und anschliessend an einem Stück, etwa 10 Kilometer, praktisch ohne Gegensteigung hinunter zu fahren, sondern nehmen heute die Kügelibahn für den Weg hinunter. 

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Kügelibahn hinunter Kügelibahn hinunter/caption

Selbst im Regen eine wunderschön zu fahrende Strecke. Sie wartet allerdings mit ein paar Gegensteigungen auf, doch die tun heute als kleine, wärmespendende Unterbrüche während der Abfahrt gut. Selbst nach all dem Regen ist das Bachbett etwa in der Mitte der Strecke, auch heute immer noch leer. 

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Kügelibahn hinunter Kügelibahn hinunter/caption

Der zweite Teil der Strecke führt im oberen Teil vor allem zwischen Olivenbäumen hindurch und im unteren Teil zwischen Orangen- und Zitronenplantagen. Selbst heute schmecken diese sehr intensiv. 

Nach dieser schönen Abfahrt, heute auch wieder zurück in die Wärme, fahren wir rechts weiter nach Los Gallardos. Ein Stück entlang der Autobahn, bevor unser Weg wieder zurück ans Meer geht.

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Los Gallardos - Turre Los Gallardos – Turre/caption

Nach einem kurzen Regenschauer treffen wir an der Küste überraschenderweise auf fast trockene Strassen. 

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Runde im Regen Mojacar-Garrucha-Palomares-Cuevas del Almanzora-Orangenplantage-La Rambla Aljibe-El Pocico-Kügelibahn-Los Gallardos-Turre-Mojacar Pueblo-Mojacar Playa-Mojacar/caption

Relive ‚Runde im Regen‘


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