Via Verde und Sierra Cabrera

Sierra Cabrera

Eine meiner Lieblingsrunden, diesmal noch getoppt durch die Sierra Cabrera. Die Runde gibt immer viel zu Erzählen her. Die Vielfältigkeit von Andalusien kann wahrscheinlich nirgends besser präsentiert und erlebt werden als auf dieser Runde. Das GPS registrierte 109 KM und 1727 Höhenmeter.

Letzte Woche hatte ich schon eine ähnliche Tour, fuhr dann aber nach der glossary slug=’via-verde’Via Verde/glossary über das Muschelhaus und anschliessend dem Meer entlang zurück. Diese Tour kann nur noch getoppt werden, mit der Rückkehr über die glossary slug=’sierra-cabrera’Sierra Cabrera/glossary. Ein Gebirge ganz in der Nähe mit etwas ruppiger Auffahrt aber wunderschöner Abfahrt. Auf dem höchsten Punkt gibt es meist auch eine wunderbare Aussicht über „unser“ Radfahrgebiet. 

Die Anfahrt über Sorbas hinauf verläuft meist auf der N340a, der ehemaligen Mittelmeerautobahn. Das gibt schon erstmal etwas Gesprächsstoff ab. Zudem gelangen wir so in die Nähe des Circuit de Almeria, der Töffrennbahn, dem Fort Bravo, dem Hollywood von Andalusien, sowie der Tabernaswüste, der einzigen Wüste von Europa, was natürlich für weitere Erläuterungen Raum lässt.

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Sorbas - Tabernas Sorbas – Tabernas/caption

Nach der Abzweigung folgt ein kleiner Hügel und wir blicken bald auf die Sierra Alhamilla, die eben dieses Wüstengebiet begrenzt, aber auch Quelle vieler Eisenerztransporte von Lucainena de las Torres hinunter nach Agua Amarga war.

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Sierra Alhamilla Sierra Alhamilla/caption

Während des Mittagessens in  Lucainena natürlich den obligaten Blick in die schmalen Seitengassen.

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Lucainena de las Torres Lucainena de las Torres/caption

Nach dem Mittagslunch geht es ein kleines Stück zurück, zum ehemaligen Personenbahnhof an der Via Verde. Eine gute Gelegenheit, die Situation nochmals zu erklären, bevor wir uns auf die Fahrt nach unten begeben. 

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Via Verde Via Verde/caption

Das kurze, unbeleuchtete, Tunnel wird auch heute wieder von allen grandios gemeistert. Die Fahrt geht weiter zwischen Felsen, hinunter, mit etwas Geholper durch das Bachbett weil die Brücke der Via Verde hier fehlt. 

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Polopos Polopos/caption

Kurzer Halt in Polopos, vor der Kirche, in und um die der Film „vier Fäuste für ein Halleluja“ gedreht wurde. Weitere Hinweise zur Filmwelt in Andalusien sind meinen Gästen sicher, bevor die Fahrt weiter geht. Hinunter bis zur Autobahn, wo bald der Aufstieg zur Sierra Cabrera beginnt. Doch zuerst werfen wir noch einen Blick auf das Bahntrasse der Schnellbahn Murcia – Almeria, das eigentlich fertig erstellt ist, aber trotzdem im Tunnel auf der rechten Seite des Bildes stecken bleibt. 

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Trasse Schnellbahn Murcia - Almeria Trasse Schnellbahn Murcia – Almeria/caption

Die Bahninfrastruktur wie zum Beispiel die Gleise, sind darauf nicht montiert. Vorerst ein Überbleibsel grosser Pläne, die irgend einmal aufgegeben wurden. Die Zukunft entscheidet, ob das vielleicht auch einmal eine „Via Verde“, werden wird.

Bald beginnt der ruppige Aufstieg zur Sierra Cabrera hinauf. 

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Aufstieg in die Sierra Cabrera Aufstieg in die Sierra Cabrera/caption

Knapp neun Kilometer müssen genommen werden. Ein paar steile Abfahrten erschweren den Aufstieg zusätzlich, bis wir oben endlich die Aussicht geniessen könnten. 

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Abfahrt von der Sierra Cabrera Abfahrt von der Sierra Cabrera/caption

Leider trübt heute eine ziemlich dunstige Luft die Sicht, so dass wir kaum die Hälfte „unseres“ Feriengebietes mit Sicherheit erkennen können. 

Ein kurzer Fotohalt während der Abfahrt hinunter zum Meer, wird uns heute von einer Ziegen- und Schafherde aufgezwungen.

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Sierra Cabrera Sierra Cabrera/caption

Ich hatte mit meinem Foto noch einigermassen Glück. Da waren die Tiere noch neugierig. Aus irgendwelchen Gründen brach Sekunden nach diesem Foto eine Art Panik aus, und viele weitere Tiere stürmten von links über den rutschigen Abhang nach rechts. Steine lösten sich, polterten auf die Strasse, Tiere rutschten aus. Passiert ist aber glücklicherweise schlussendlich doch nicht wirklich etwas Schlimmes. 

Wir setzten unsere Fahrt fort, kämpften im Tal unten noch etwas gegen den Wind, bevor wir die letzten Kilometer dem Meer entlang ins Hotel zurückfuhren.

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Via Verde und Sierra Cabrera Mojacar-Mojacar Pueblo-Turre-Alfaix-Los Castanos-Sorbas-Lucainena de las Torres-Los Ramos-Polopos-Penas Negras-Gafarillos-Gacia Bajo-Roya Morera-El Cortijo Grande-Turre-Mojacar Pueblo-Mojacar/caption

Relive ‚Via Verde und Sierra Cabrera‘


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