Endlich war der lang ersehnte Moment erreicht. Trockene Strassen, kein Regen in Sicht, sogar der Nebel hielt sich zurück. Ein paar Sonnenstrahlen fanden ihren Weg bis auf die Strasse herunter. Endlich konnte ich einen wesentlichen Teil des Festive500 fahren.
caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″ Wettingen/caption
Es zog zwar eine spürbare Bise durchs Land. So wählte ich die Runde in der Anfangsphase gegen den Wind. Ein Stück das Limmattal hinauf, bei Wettingen ins glossaryFurttal/glossary bis nach Adlikon, dann über den Hügel nach Dielsdorf.
Es war noch hell genug, ich fühlte mich auch noch gut, trotz des ständigen Kampfes gegen die Bise und nahm auch den nächsten Hügel noch. Anschliessend das Bachstal hinunter und ich komme in der Abenddämmerung nach Kaiserstuhl am Rhein unten an.
caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″ Bachstal/caption
Für eine Weile habe ich die Hügel nun hinter mir. Zudem komme ich über weite Teile in den Genuss der schiebenden Bise. Ich kurble zügig das Rheintal hinunter bis nach Koblenz.
Ich hätte hier ins Aaretal abbiegen können und währe schon bald zu Hause gewesen. Es war noch hell, ich fühlte mich weiterhin gut, kam recht zügig vorwärts. So entschied ich mich weiterhin dem Rhein zu folgen.
Dieser Entscheidungsprozess spielte ich auch bei glossary slug=’gemeinde-mettauertal’Etzgen/glossary (Heimkehr über die Bürensteig), später in Rheinsulz (Heimkehr über die Ampferenhöhe), in Kaisten (Heimkehr über einen kleinen Hügel, eine Abkürzung ins Fricktal) durch. Immer wieder entschied ich mich für die Weiterfahrt bis hinunter nach Eiken und erst dort ins Fricktal abzuzweigen und über den glossary slug=’boezberg’Bözberg/glossary nach Hause zu fahren.
Kurz nach Koblenz wurde es Dunkel. Während der zweiten Hälfte der heutigen Fahrt folgte ich meinem Lichtkegel des Scheinwerfers.
Die Bise spürte ich eigentlich erst im Fricktal, während der Fahrt zum Bözberg hinauf, wieder. Natürlich als Gegenwind. Wobei während der Fahrt aufwärts, produzierten die Beine immer noch genügend Wärme. Richtig schlimm, richtig kalt, wurde es erst während der Abfahrt vom Bözberg ins Aaretal hinunter.
Irgendwie sind solche Nachtfahrten noch faszinierend. Einzelne Städte, zum Beispiel Laufenburg, wenn sich die Lichter auch noch im Rhein spiegeln, sehen fantastisch aus. Auch das Aaretal als Lichtermeer, gesehen von der Passstrasse vom Bözberg herunter. Darüber trohnt die beleuchtete Habsburg. Dazu kommen derzeit noch an vielen Orten die Weihnachtsbeleuchtungen.
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