Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Jurapark
Jurapark

Um und durch den Jurapark

Es dauerte bis Mittag, bis sich der Nebel einigermassen aufgelöst hatte. ZurĂŒck blieb aber auch dann noch ein dunstiger Schleier, der kaum eine Sicht in die Weite zuliess. Ich startete mit ĂŒbergezogenen Armlingen in Richtung der Staffelegg. Ein erster Pass, damit auch die Beine wieder richtig warm wurden. 

Staffeleggstrasse im Schenkenbergertal

Staffeleggstrasse im Schenkenbergertal

Danach auf der anderen Seite hinunter in Richtung Aaretal. Allerdings nur bis KĂŒttigen. Dort nahm ich die Abzweigung hinauf zum Benkerjoch. 

von KĂŒttigen zum Benkerjoch hinauf

von KĂŒttigen zum Benkerjoch hinauf

Hat man einmal das unterste, schattige und steile StĂŒck ĂŒberwunden, gibt es eine schöne Sicht auf den farbigen Wald. Der Genuss kann allerdings nicht lange dauern, denn schon bald wird die Strasse wieder steiler, verschwindet im Wald, zwei Spitzkehren und ein letzter Anstieg. Doch dann ist die Passhöhe erreicht. 

Benkerjoch, Passhöhe

Benkerjoch, Passhöhe

Das Hinunterrollen auf der schönen Strasse, mit den langgezogenen Kurven geht leicht und schnell. Bald bin ich nach Wittnau wieder im Anstieg nach Kienberg hinauf. Ich wĂ€hle aber diesmal nicht die Saalhöhe, sondern biege rechts weg in Richtung Anwil. 

Von Kienberg nach Anwil

Von Kienberg nach Anwil

Irgendwie finde ich die Stimmung heute Nachmittag richtig friedlich. Kaum Autos unterwegs. Am Benkerjoch schien zwar eine Motorradgruppe das Passfahren zu ĂŒben, das war aber die einzige LĂ€rmquelle. Hier am Übergang vom Kanton Solothurn in den Kanton Baselland weiden die jungen Munis zusammen mit den KĂŒhen auf dem selben Feld. 

Nach dem Überfahren dieser Anhöhe geht es auf der anderen Seite ĂŒber Anwil hinunter bis nach Rothenfluh. Kurz danach biege ich wiederum rechts ab, eine weitere Anhöhe, wĂ€hrend der Abfahrt eine Spitzkehre und ich befinde mich schon wieder im Kanton Aargau. Eben wiederum am Rande des Juraparks.

Kantonsgrenze Baselland / Aargau, oberhalb Wegenstetten

Kantonsgrenze Baselland / Aargau, oberhalb Wegenstetten

In Wegenstetten nehme ich heute den Weg hinunter in Richtung Rhein, statt wie sonst ĂŒblich ĂŒber einen weiteren kleinen HĂŒgel ins Fricktal. Es ist zwar ein kleiner Umweg, den kann ich aber fast durchgehend auf einer ganz neuen Strasse fahren. 

Nach Möhlin hinunter

Nach Möhlin hinunter

Hatte ich nicht so in Erinnerung. Trotz ein bisschen Gegenwind meldet denn Strava am Abend auch, dass ich diese Strecke von Wegenstetten bis Möhlin hinunter mit einem neuen persönlichen Rekord durchgeradelt bin. Es lief mir tatsĂ€chlich sehr gut. 

Es folgen ein paar „Unebenheiten“. Ich fahre im Rheintal aufwĂ€rts. Auf einer der Anhöhen vor Mumpf hĂ€tte man eine gute Sicht RheinaufwĂ€rts. 

Dem Rhein entlang bei Mumpf

Dem Rhein entlang bei Mumpf

Stein, beziehungsweise Bad-SĂ€ckingen ist gerade noch zu erkennen, danach wird es trĂŒb und undurchsichtig. Auch linkerhand, RheinabwĂ€rts oder in Richtung Schwarzwald, da wird es sehr rasch sehr dunstig. An der Sonne ist es recht angenehm, im Schatten wird es sehr rasch sehr kĂŒhl. Die Armlinge lasse ich weiterhin ĂŒbergezogen.

Bei Stein biege ich ins Fricktal ab und damit auch in Richtung Bözberg. Die Radwege sind mir dort bestens bekannt.

im Fricktal zum Bözberg hinauf

im Fricktal zum Bözberg hinauf

Der Gegenwind stört ein bisschen. Doch ich erfreue mich an den farbigen BlĂ€ttern der BĂ€ume. Fahre um Frick herum, parallel zur Hauptstrasse nach Hornussen, 

im Fricktal zum Bözberg hinauf

im Fricktal zum Bözberg hinauf

muss dann aber doch nach Effingen auf die Hauptstrasse wechseln und erreiche so den Bözberg-Pass.

Bözberg Passhöhe ist in Sicht

Bözberg Passhöhe ist in Sicht

Danach geht es nur noch hinunter, hinunter ins Aaretal und ĂŒber ein paar Quartierstrassen bis vor die HaustĂŒre. Ich habe diese Ausfahrt genossen. Man weiss ja nie, wann man das letzte Mal in kurz/kurz oder wenigstens in „kurzen Beinen“ unterwegs sein kann. 

Um und durch den Jurapark

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Relive ‚Um und durch den Jurapark‘


Weblog am 21.10.

JahrTitel
2018Um und durch den Jurapark
2017Zum letzten Mal bunte WĂ€lder?
2015Definitiv verpasst
2014Und wieder ist eine Marke ĂŒberrollt
2013Es wird immer dunkler auch auf dem Heimweg
2012Unter Dampf, Teil 2
2010Arbeitsweg 2010-69 (Nord)
2009Dilwale Dulhania Le Jayenge
2008Ein bisschen wehmĂŒtig ums Herz ...
2007Burgen und Schlösser
2006klein, aber immer noch sehr sĂŒss
2005Das Original
2004Die Farben des Herbstes


 

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Heute auf dem Rad
Fahrrad

Rennrad

88.4KM

1293 HM
4:00 H

Nachmittags
dunstig

13 Grad

Autor: Urs

WĂŒrde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher fĂŒr lange AusflĂŒge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein fĂŒr dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmĂ€ssig ĂŒber meine Fahrten.

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