Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Hinter dem Gewitter
Hinter dem Gewitter

Dem Gewitter ausgewichen

Als ich mich auf den Renner setzte, war es ĂŒber dem unteren Aaretal schon bedenklich schwarz am Himmel. Es blieb mir nur noch der Weg AareaufwĂ€rts. Da mir das allerdings zu einfach erschien bog ich in Schinznach-Dorf doch ins Schenkenbergertal hinein, hinauf zur Staffelegg. Es dauerte denn auch nicht lange, bis ich von Gewittern umgeben war. Dasjenige vom unteren Aaretal hatte der Wind nĂ€her geblasen und vor mir schien eines ĂŒber den Jura ins Mittelland hinausziehen zu wollen. 

Zwischen den Gewittern zur Staffelegg hinauf

Zwischen den Gewittern zur Staffelegg hinauf

Als ich auf der Passhöhe ankam, rumpelte es bereits das erste Mal krĂ€ftig am Himmel. Ich verlor keine Zeit, stĂŒrzte mich auf der Passstrasse in die Tiefe, in Richtung KĂŒttigen (Aaretal), unter den einzigen noch hellen Fleck am Himmel. Ein paar grosse Regentropfen fielen vom Himmel. Ich versuchte mit dem Weg von KĂŒttigen, etwas ĂŒber dem Aaretal hinĂŒber nach Erlinsbach, dem Gewitter nicht nĂ€her zu kommen. 

Ich blieb auch nach Erlinsbach noch etwas in der Höhe, fuhr ĂŒber StĂŒsslingen und Lostorf wahrscheinlich hinter dem Gewitter durch.

Dem Gewitter sehr nahe

Dem Gewitter sehr nahe

Doch irgendeinmal musste ich doch noch ganz ins Aaretal hinunter, um auf einem anderen Weg wieder nach Hause fahren zu können. 

Dem Gewitter sehr nahe

Dem Gewitter sehr nahe

Gerade noch im richtigen Moment, erinnerte ich mich daran, dass nach dieser BrĂŒcke die Radroute 8 (Aare-Route: Oberwald-Koblenz) vorbei fĂŒhrt. Ich musste nicht mehr nĂ€her an die schwarzen Wolken fahren. Das war auch gut so, denn auf der Gravelstrecke entlang der Aare, waren die Schlaglöcher mit einem Mal mit Wasser gefĂŒllt. Auch entlang des Waldrandes, dort wo das BlĂ€tterdach nicht wirklich dicht war, war es noch nass.

Das Gewitter von hinten

Das Gewitter von hinten

Das Gewitter zog tatsĂ€chlich langsam davon. Eher zufĂ€llig sah ich noch einen Blitz zucken, vom Donnergrollen war bereits nichts mehr zu hören. 

Ich blieb fast durchgehend bis nach Hause auf der Radroute 8. Die Strassen und Wege waren aber immer wieder nass. Zu Hause angekommen, lachte mir schon wieder ein blauer Himmel entgegen. 

Die Gewitter sind abgezogen

Die Gewitter sind abgezogen

Dennoch, auch die Gartenwege zu Hause und so die typischen „Wasserlöcher“ im Garten, waren alle nass und teilweise mit Wasser gefĂŒllt. Es dĂŒrfte in der Zwischenzeit mindestens ein krĂ€ftiger Regenschauer durchgezogen sein. 

Dem Gewitter ausgewichen

Brugg-Villnachern-Wallbach-Schinznach Dorf-Oberflachs-Thalheim-Staffelegg-KĂŒttigen-Erlinsbach-StĂŒsslingen-Lostorf-Obergösgen-Radroute 8 (Aare-Route: Oberwald-Koblenz)-Niedergösgen-Schönenwerd-Aarau-Rombach-Auenstein-Brugg

Weblog am 17.07.

JahrTitel
2020Aaretal hinauf, dann aussen herum zurĂŒck
2019Alter Bernerweg und Teile der Radroute 8 (Aaretal)
2018Dem Gewitter ausgewichen
2017Hochbetrieb im Getreidefeld
2016Vom Reusstal an den Sempachersee
2015Baustellen zum x-ten Mal
2014Morgenstimmung mit Gegenlicht und Bodennebel
2013Zahlenspielereien und ein bisschen Statistik
2012zurĂŒckgekehrter Sommer
20112. Teil: Alberschwende(A) - Ettal(D)
2010Nordic Walking zwischen Gewittern
2008Bourg d'Oisans - La Grave
2007Goldener Morgen
2006Swiss Border Ride 2006; 3. Baulmes - Thonon-les-Bains
2005Ein Tag in Arosa
2004Hungerast


 

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Autor: Urs

WĂŒrde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher fĂŒr lange AusflĂŒge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein fĂŒr dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmĂ€ssig ĂŒber meine Fahrten.

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