Die Runde zum Muschelhaus

DAS Muschelhaus

Gut die Hälfte der Runde mussten wir gegen einen immer stärker werdenden Gegenwind ankämpfen. Zudem waren die meisten Höhenmeter ebenfalls in dieser Zeit zu bewältigen. Dafür konnten wir nach dem Mittagslunch beinahe über die Hügel hinweg fliegen. Auch ein schönes Gefühl. Das GPS registrierte 85.3 KM und 1459 Höhenmeter.

Hin- und Rückweg sind bis auf die Schlaufe ins Hinterland zum Muschelhaus identisch. Ein kleiner Hügel, dann zwei grössere nebst diversen kleineren Dellen in der Landschaft. Auch die Küstenstrasse ist hier nicht flach.

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″vom Carboneraspässchen ans Mittelmeer vom Carboneraspässchen ans Mittelmeer/caption

Kommt heute noch erschwerend dazu, dass der Wind immer stärker und vor allem auch immer böiger wurde. Fast den ganzen Hinweg hatten wir ständig gegen einen kräftigen Gegenwind zu kämpfen.

Das Muschelhaus befindet sich etwas im Hinterland. Einige Hügel mussten überwunden werden, einige (ausgetrocknete) Bachbette durchfahren werden. Die kleinen V-förmigen Ausschnitte in den Hügeln über die die Strasse führt, sind die schlimmsten. Da gibt es die grössten Verwirblungen des Windes, bis hin zur Böe die einem zum Absteigen zwingt. Doch nach einigen Kilometern Kampf gegen den Wind, erblicken wir DAS Muschelhaus. 

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Das Muschelhaus Das Muschelhaus/caption

Mitten in einer sonst kahlen Gegend, an der Grenze von Mandelbäumen südlich des Hauses und Olivenbäumen nördlich des Hauses, steht dieses Gebäude. Mit etwas Phantasie kann mindestens von der Rückseite des Hauses her eine Muschelform interpretiert werden. Das nächste Dorf befindet sich ein paar hundert Meter entfernt in einer kleinen Ebene. Vielleicht wundert sich der Besitzer schon lange darüber, dass da immer wieder eine Gruppe von Radfahrern vorbeikommt und sein Haus bewundert.

Wir müssen bald weiter im Kampf gegen den Wind. Eine kleine Passhöhe, eine schnelle Abfahrt, vorbei an verfallenen Treibhäusern, aber auch vorbei an Treibhäusern voller Gemüse. Später säumen wieder Mandelbäume unseren hügeligen Weg.

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″unterwegs in Andalusien unterwegs in Andalusien/caption

Ein letzter steiler Hügel, eine letzte Kurve sind noch im starken Gegenwind zu nehmen, bevor sich unsere Strecke endlich um 180 Grad wendet und wir jetzt vom Rückenwind über die letzten Hügel hinunter an das Meer, nach Agua Amarga, zum Mittagslunch geblasen werden. 

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Agua Amarga Agua Amarga/caption

Nach dem Lunch dann die Rückfahrt ins Hotel. Wieder über die drei Hügel auf der Küstenstrasse, diesmal aber angetrieben vom böigen Rückenwind. 

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Carboneraspässchen Carboneraspässchen/caption

Die 150 Höhenmeter zum glossary slug=’carboneraspaesschen’Carboneraspässchen/glossary hinauf fallen uns nicht besonders schwer. In der Steigung zwischen den beiden Spitzkehren, eigentlich voll im Gegenwind, macht der Wind erstaunlicherweise sogar kurz Pause. Nur wenige Minuten später, bläst er uns allerdings beinahe von der Passhöhe herunter. Wir halten uns nicht lange auf und stechen auf der Windschattenseite des Hügels hinunter, um auf der anderen Seite, wieder vom Rückenwind in die Höhe, auf den nächsten Hügel, geblasen zu werden. 

So geht das weiter, bis wir vor unserem Hotel ankommen. Eine etwas unruhige Fahrt zwar mit all diesen Böen, doch man kommt dennoch zügig voran. 

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Die Runde zum Muschelhaus Mojacar (Alegria)-Mojacar Playa-Sopalmo-Carboneraspässchen-Carboneras-Muschelhaus-Agua Amarga-Playa de los Muertos-Carboneras-Carboneraspässchen-Sopalmo-Mojacar Playa-Mojacar (Alegria)/caption

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