Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Orangenbaum
Orangenbaum

Vom Hinterland ans Meer

Über den ersten HĂŒgel wurden wir heute morgen wieder mit dem Fahrzeug getragen. Erst die zweite und die dritte HĂŒgelkette mussten wir mit den RĂ€dern nehmen. Es waren beide Male eher angenehme Steigungen. Den ersten HĂŒgel erreichten wir auf einer wunderbaren Strasse. 

Wunderbare Strassen ins spanische Niemandsland

Wunderbare Strassen ins spanische Niemandsland

Die Baustellen des letzten Jahres sind weggerĂ€umt, der Teerbelag könnte nicht schöner sein. Keine Flickstelle. Von der Umgebung her haben wir einen Abbau fĂŒr Marmor passiert, und viele Dutzend MandelbĂ€ume. 

Der Aufstieg auf die zweite HĂŒgelkette ist etwas kĂŒrzer, die Strasse dafĂŒr auch wieder wesentlich holpriger. Nach einer kurzen steilen Abfahrt stehen wir bald vor einer Serie von langgezogenen Kurven, welche sich weit in die Taleinschnitte hineinziehen und am gegenĂŒberliegenden Hang nur wenig weiter unten wieder ihre Fortsetzung finden.

lange, flach abfallende Strecken

lange, flach abfallende Strecken

Vor allem OrangenbĂ€ume und ZitronenbĂ€ume sĂ€umen unseren Weg. Einzelne kleine Siedlungen stehen auch am Strassenrand. Die obligaten Gegensteigungen aber auch die kurzen schnellen Abfahrten dĂŒrfen nicht fehlen, bevor sich das Tal plötzlich öffnet und den Blick auf die Ebene des Rio Almanzora hinaus frei gibt. 

Aussicht auf die offene Ebene hinaus

Aussicht auf die offene Ebene hinaus

Irgendwo in diesem Niemandsland fahren wir auch auf einer ĂŒberbreiten Strasse mit separatem Radweg. Er endet in irgend einem Sandhaufen, die Hauptstrasse wird wieder holprig. Wir kommen nach Arboleas hinunter, fahren entlang der AuslĂ€ufer des Gebirges nach Zurgena zu unserem Mittagslunch. Obwohl wir „gefĂŒhlt“ fast nur abwĂ€rts gefahren sind, zeigen unsere Höhenmesser gegen 600 Höhenmeter an. Die zwei kleinen PĂ€sschen vom Anfang, der Rest sind alles die kleinen Gegensteigungen. Andalusien ist nicht ganz flach.

Nach dem Lunch geht es nochmals in die Höhe, bevor wir fĂŒr die Abfahrt in die Orangenplantage abbiegen. 

Aussicht auf die offene Ebene hinaus

Aussicht auf die offene Ebene hinaus

Ein paar Spitzkehren bringen uns rasch in die Tiefe. Der erwartete Gegenwind ĂŒber die flache, leicht abfallende Ebene der Orangenplantage bleibt aus. GegenĂŒber dem letzten Jahr, scheinen mir weitere FlĂ€chen von Orangenanbau mit OlivenbĂ€umen ersetzt worden zu sein. An einer Stelle wird mit einer Sprinkleranlage sogar GemĂŒse und / oder Salat bewĂ€ssert. Die Artischocken-Anpflanzung vom letzten Jahr ist noch da. 

Bei den OrangenbĂ€umen machen wir einen kleinen Fotohalt. Das Summen der Bienen ist unĂŒberhörbar.

kleiner Zwischenhalt in der Orangenplantage

kleiner Zwischenhalt in der Orangenplantage

Die Fahrt geht weiter, noch fehlen uns etwa 20 Kilometer bis ans Meer und zurĂŒck ins Hotel. Der erwartete Gegenwind schreckt uns nur kurz auf, bleibt aber auf dem restlichen RĂŒckweg weiterhin abwesend. Nachfolgende Gruppen sollen nur wenig spĂ€ter nicht so viel GlĂŒck gehabt haben. 

Vom Hinterland ans Meer

La Rambla Aljibe-Los Molinas-Arboleas-Zurgena-Orangenplantage-El Real-Vera-GartenstrÀsschen-Garrucha-Mojacar (Alegria)

Weblog am 05.04.

JahrTitel
2020Um das östliche Juraende (Spazierfahrt)
2019Totana - Mojacar
2018Vom Hinterland ans Meer
2017Bis an das Ende der Strasse
2016Faszination Andalusien
2015Rundfahrt zu Ostern
2013Wieder alles beim Alten
2010Ottenbach - Fahrwangen
2009Dem FrĂŒhling entgegen
2008Dem Rhein entlang, 2. Teil
2007Mit einer Spritztour ins lange Wochenende
2006RĂŒckstand aufgeholt
2005Die lieben Gewohnheiten
2004Palmsonntag


 

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Autor: Urs

WĂŒrde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher fĂŒr lange AusflĂŒge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein fĂŒr dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmĂ€ssig ĂŒber meine Fahrten.

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