Sierra Alhamilla

Sierra Alhamilla

Am Ruhetag der Gäste eine Rundfahrt bei schönstem Wetter. Auch diesmal wieder an den Rand unseres Ausflugsgebietes und dabei meine alten Erinnerungen aus letzten Jahren aufgefrischt. Das GPS registrierte 135.7 KM und 1986 Höhenmeter.

Sierra Alhamilla, ebenfalls ein Gebirge am Rande unseres Gebietes für die Radfahrten. Es befindet sich südwestlich von unserem Hotel. Das Gebirge lässt sich gut mit anderen Routen kombinieren. Hat man die Passstrasse mal erreicht, befindet man sich wiederum auf schönstem Belag, praktisch autofrei, viele Kurven die immer wieder neue Einblicke in Täler oder auch hinaus auf die Ebene zulassen. Es war mein Wunsch, wieder einmal diese Ecke zu befahren. Heute, am Ruhetag der Gäste, und bei schönstem, sommerlichem Wetter, machten wir uns auf die Fahrt.

Nach dem glossary slug=’carboneraspaesschen’Carboneraspässchen/glossary fuhren wir weiter der Küste entlang nach Süden, machten vor dem Genuss eines ersten Kaffees wieder einmal ein Foto über das Dörfchen Agua Amarga, einer der Orte, welchen wir ziemlich regelmässig besuchen.

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Agua Amarga Agua Amarga/caption

Weiter ging die Fahrt quer über die Ebene an den Fuss der Gebirgskette am Horizont auf dem obigen Bild. Wir durchquerten einen Abbauplatz oder Lagerplatz für Quarzsand, wir fuhren kilometerlang entlang von Plastik-Treibhäusern, aber auch durch ziemlich öde und einsam wirkende Gegenden. Wir machten einen kleinen Zwischenhalt an einer wohl restaurierten Windmühle.

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Eine Mühle unterwegs Eine Mühle unterwegs/caption

Windmühlen dienen oder dienten hier vor allem dem Transport von Wasser. Man kann denn auch gelegentlich Überresten von Aquädukten erkennen. Schlussendlich dann der Aufstieg zum Beginn des Gebirges, nach Nijar. Ein weiterer Halt war jetzt unbedingt notwendig, denn seit dem wir das Meer verlassen haben, hatten wir dauernd gegen einen Teils kräftigen Gegenwind zu kämpfen. 

Nach  ein paar Kehren erreichen wir die offizielle Begrüssung:

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Sierra Alhamilla Sierra Alhamilla/caption

23 KM Fahrt erwarten uns. Etwa die Hälfte aufwärts. In der ganzen Zeit begegnet uns nur gerade ein einziges Auto. Die Strasse ist sehr kurvig, geht zwischendurch auch mal wieder etwas in die Tiefe, gibt aber immer wieder den Blick frei, zum Beispiel auf die Ebene hinaus, woher wir gekommen sind.

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Passstrasse in der Sierra Alhamilla Passstrasse in der Sierra Alhamilla/caption

Leider hat sich rechts im Bild, etwa auf der Höhe des Steins, ein Fleck auf der Linse der Kamera gebildet. Die Aussicht hinaus auf die Ebene wird aber dennoch im Laufe des Tages immer trüber. Der Wind wirbelt der Küste entlang entweder einiges an Sand und / oder Wasser des Meeres auf. Die weissen Flecken in der Bildmitte, sind die Treibhäuser. Viele Quadratkilometer Plastik. Wir befinden uns hier am Rande der Gemüse- und Früchtekammer Europas. Wer hat nicht schon beim Lebensmittel-Grossverteiler das Herkunftsland Spanien / Almeria gelesen.

Es gibt noch weitere interessante Ecken:

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Solarkraftwerk in der Sierra Alhamilla Solarkraftwerk in der Sierra Alhamilla/caption

Mittlerweile in zwei grossen Tälern sind die Berghänge verbaut mit den Solarzellen eines riesigen Solarkraftwerkes. Nicht zu sehen auf dem Bild sind die vielen Propeller eines Windkraftwerkes. Bald erreichen wir den höchsten Punkt des Überganges und werfen einen Blick auf uns wieder eher bekanntes Gebiet.

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Passstrasse in der Sierra Alhamilla Passstrasse in der Sierra Alhamilla/caption

Hinter der ersten Hügelkette links im Bild befindet sich Lucainena de las Torres, der Ausgangspunkt der Via Verde. Die Via Verde selber verläuft etwa in Bildmitte in dem Graben vor den Hügeln welche vom Vordergrund ins Bild hineinragen und der nächsten Hügelkette. 

Wir lassen es nochmals so richtig über die schöne Strasse hinunter sausen, müssen nach Lucainena de las Torres nochmals einen kleinen Hügel erkurbeln… 

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Zurück nach Sorbas Zurück nach Sorbas/caption

… bevor wir die Sierra Alhamilla in Richtung Sorbas verlassen können. Glücklicherweise hat der Wind seine Richtung beibehalten. Wir haben uns aber gedreht. Der Retourweg ins Hotel, via Sorbas und den glossary slug=’cement-trail’Cement-Trail/glossary, den ich im gestrigen Beitrag schon beschrieben habe, fällt uns einigermassen leicht. Mein GPS behauptete jedenfalls ich hätte die gut 40 KM in einer neuen Rekordzeit zurückgelegt. 

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Sierra Alhamilla Mojacar (Alegria)-Mojacar-Carboneraspässchen-Carboneras-Agua Amarga-Fernan Perez-Campohermoso-Nijar-Rambla Honda-Lucainena de las Torres-Sorbas-Los Castanos-Turre-Mojacar-Mojacar (Alegria)/caption

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Kommentare

Eine Antwort zu „Sierra Alhamilla“

  1. Hallo Urs
    Es war einfach wieder ein genialer Tag mit dir, die Landschaft, die einsamen Strassen, der blaue Himmel zu geniessen. Einzig unser Freund der Wind hätte uns abundzu besser gesinnt sein können….
    Aber dieser gehört leider hier in der Gegend einfach dazu.