Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

dreikantoneecke
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Um den ZĂŒrichsee

Ich fahre die Runde in der Regel zwei Mal im Jahr. Ein Mal im Sommer, vielleicht im beginnenden Herbst, und ein zweites Mal in der Zeit zwischen Weihnacht und Neujahr. Die beiden Fahrten könnten kaum unterschiedlicher sein, mal abgesehen vom Wetter und der Jahreszeit.

In der Stadt ZĂŒrich, Badeanstalt Letten

In der Stadt ZĂŒrich, Badeanstalt Letten

Klar, im Sommer ist es heisser. Um den See herum, vor allem auf seiner östlichen Seite sind so ziemlich alle ParkplĂ€tze voll von Autos, die BadegĂ€ste haben ihre BadetĂŒcher oder LiegestĂŒhle auf braunen, verdorrten Wiesen ausgebreitet. „Man“ ĂŒberquert die Hauptstrasse vollbeladen mit Gummibooten und PicknicksĂ€cken, irgendwo und irgendwann.

Dem ZĂŒrichsee entlang

Dem ZĂŒrichsee entlang

An diversen Stellen sind zusĂ€tzliche Imbissbuden aufgestellt, an die ich mich wĂ€hrend Fahrten im Winter nicht erinnern kann. Manchmal schmeckt es auch nach grillierten WĂŒrsten, manchmal aber auch nach Kokosnuss-Oel, wahrscheinlich die diesjĂ€hrige Duftnote der Sonnenschutzmittel. 

Viele Boote schaukeln auf dem See, ein paar Segelschiffe lassen sich hin und her treiben. Die Reben entlang der KĂŒste sind natĂŒrlich grĂŒn, die Trauben noch unreif. An einer Stelle wird sogar der Rebberg bewĂ€ssert.

Nur das obligate Bild mit der Stadt Rapperswil, sieht auf den ersten Blick im Sommer und im Winter fast gleich aus.

Rapperswil

Rapperswil

Heute ĂŒberquere ich den See zwischen Rapperswil und PfĂ€ffikon. Im Winter fahre ich meist auch noch um den Obersee herum. Da muss es ja schnell und weit gehen. In acht Tagen 500 Kilometer, da ist es mir recht, wenn es möglichst flache Kilometer sind. Heute war es mir schlicht zu heiss, noch weiter hinauf zu fahren.

Im Winter, da sind die Strassen leer. Die ParklĂ€tze sind leer, auf den Radstreifen sind auch keine parkierten Autos, keine BadegĂ€ste, ein paar einzelne andere Radfahrer, die vielleicht auch den 500 Kilometern nachjagen oder vielleicht sonst etwas trainieren. 

Im Winter ist es zwar kĂ€lter, aber in den letzten paar Jahren wĂ€hrend des Dezembers doch auch nicht so kalt, dass ich den Obersee nicht auch noch umrunden konnte. In einem Jahr fuhr ich sogar bis an den Walensee hinauf und ins Glarnerland hinĂŒber. Das wĂ€re mir heute auf jeden Fall zu viel gewesen. 

Blick ĂŒber den unteren Teil des ZĂŒrichsees

Blick ĂŒber den unteren Teil des ZĂŒrichsees

Gemeinsamkeiten haben die beiden Fahrten im Sommer und im Winter auch. Die Strecke ist flach. Ich habe sie mal mit dem Fahren auf der Rolle verglichen. Ist man mal durch die roten Ampeln bis vielleicht nach Zollikon hinauf durch, kann man regelmĂ€ssig und fast unterbruchslos kurbeln, eben fast wie auf der Rolle. Irgendwie empfinde ich die Strecke auch als langweilig, anspruchslos, mal abgesehen von gelegentlichen Ausweichmanövern wegen FussgĂ€ngern oder sich öffnenden AutotĂŒren.

A propos Herausforderungen: es können auch Baustellen sein. Denn irgendwo an der Strasse um den See herum wird immer gebaut. Heute auch auf dem RĂŒckweg vom See. Zum Beispiel in Schlieren. Eine frĂŒher wunderschöne Strasse ist aufgerissen, Tramschienen wurden eingebaut. Teils ist die Hauptstrasse neu gefĂŒhrt. Ob sich da bereits grössere Änderungen im Rahmen der Bauten fĂŒr die Limmattalbahn ankĂŒndigen? 

Am Schluss der Fahrt zeigt mein Garmin eine Durchschnittstemperatur von 32 Grad an. Im Winter bin ich froh, wenn es höchstens 25-30 Grad kĂ€lter ist. Bei unter null wĂŒrde ich wahrscheinlich auf so eine lange Fahrt verzichten.

Um den ZĂŒrichsee

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Weblog am 05.08.

JahrTitel
2019Vom Reusstal quer hinĂŒber ins Seetal
2018Um den ZĂŒrichsee
2017Hin und her im Aaretal
2016Über die Staffelegg an den Rhein und zurĂŒck ĂŒber die BĂŒrensteig
2015Die AbkĂŒrzung
2014VerspÀtete Sommerferien
2013Auch andere fahren noch zur Arbeit
20122. Tag: KĂŒblis - Ried im Oberinntal(A)
2011Storchenversammlung
2010Alles hat seinen Preis
20095. Tag: Rua - Stroppo
2008Fotos zur Fahrt
2007Die Mitte des Kantons
2006ein letzter Blick
2005Fast wie im Herbst
2004Grosse PlÀne


 

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schoenster_Sonnenschein

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Autor: Urs

WĂŒrde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher fĂŒr lange AusflĂŒge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein fĂŒr dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmĂ€ssig ĂŒber meine Fahrten.

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