Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Abendstimmung ĂŒber dem Schenkenbergertal
Abendstimmung ĂŒber dem Schenkenbergertal

Eine Runde im Aaretal

Die Sonne lockte. Sie hatte sich ĂŒber Mittag ein Loch in die Nebeldecke gebrannt. Wie sich bei meiner Fahrt im Aaretal aufwĂ€rts aber schon bald herausstellte, war das Loch recht klein. Nur wenige Kilometer vom Gartentor entfernt, lauerte schon wieder die graue Decke des Nebels.

Nebelstimmung ĂŒber dem Aaretal

Nebelstimmung ĂŒber dem Aaretal

Ich fuhr dann aber doch noch bis nach Aarau hinauf, ĂŒberquerte dort die Aare, bevor ich auf der anderen Seite, wiederum oben durch ĂŒber das Wellenblech zurĂŒck fuhr. TatsĂ€chlich blieb der Nebel liegen. Erst als ich wieder in unsere Gegend zurĂŒckkam, konnte ich wieder unter einigermassen abgedecktem Himmel fahren.

Abendstimmung ĂŒber dem Schenkenbergertal

Abendstimmung ĂŒber dem Schenkenbergertal

Nur, mit dem Sonnenuntergang löste sich auch das letzte bisschen WĂ€rme wieder auf. Das aufkommende GefĂŒhl von KĂ€lte bekĂ€mpfte ich mit Höhenmetern.

Ein kleines StĂŒck die Bözbergstrasse hinauf, dann um das Villigerfeld herum und zum Schluss noch ĂŒber die BĂŒrensteig. Danach ging es um den Bruggerberg herum wieder nach Hause.

Auf und Ab im Aaretal

Brugg-Schinznach Bad-Wildegg-Rupperswil-Aarau-Biberstein-Auenstein-Oberflachs-Schinznach Dorf-Villnachern-Umiken-Riniken-Mönthal-BĂŒrensteig-Remigen-Villigen-Lauffohr-Brugg


 

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Heute auf dem Rad
Fahrrad

Rennrad

62.27KM

670 HM
2:49 H

am spÀten Nachmittag / Nachts
Nebel

-1 Grad

Autor: Urs

WĂŒrde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher fĂŒr lange AusflĂŒge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein fĂŒr dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmĂ€ssig ĂŒber meine Fahrten.

4 Kommentare

  1. Hoi Urs
    Ich beobachte dich jetzt schon eine Weile, und immer, oder fast tĂ€glich, kommt bei mir der spontane Gedanke, der Urs radelt zu viel, zu weit, zu bergig. Auch wenn du fast ausnahmslos im extensiven Bereich fĂ€hrst, bist du doch auch oftmals an steilen Anstiegen, die dann doch mehr intensiv sind, und dies bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und im Nebel. Ich meine, ich bin mit meinen 54 Jahren auch nicht mehr der JĂŒngste, auch ich liebe das Velofahren, aber was du hier tĂ€glich ablieferst, finde ich, kurz gesagt und ohne Kritik, ist zu viel des Guten. Zugegeben, auch ich kann der Versuchung oftmals nicht wiederstehen, hier und da ein Krönchen abzuholen, aber was du machst ist nochmals eine ganz andere Schiene, da fĂŒhle ich mich geradezu als Weichei, wenn ich nach einer Stunde Fahrt, mit eiskalten FĂŒssen, wieder nach Hause in die erlösende, warme Stube zurĂŒckkehre. Ich mache mir daher schon fast ein bischen Sorge um deine Gesundheit, gefahrenmĂ€ssig wie erholungsmĂ€ssig. Das ist auch ein Grund fĂŒr mich, weshalb ich in Strava keine Ziele verfolge. Gut, hie und da muss es eine Krone sein, aber ich wĂŒrde mich nie stressen lassen, mit öffentlichen Leistungszielen. Es muss doch noch ein bisschen Spass machen. Gerade bei deiner gestrigen Tour dachte ich, wieso muss er auch auf dem RĂŒckweg zwischen Biberstein und Villnachern ĂŒber all die scheiss, ruppigen HĂŒbel, und fĂ€hrt nicht einfach der Aare entlang wieder nach Hause, alles schön im extensiven, gemĂŒtlichen Bereich. Wieso quĂ€lt er sich so. Dann kommen mir wieder die (Höhenmeter-) Leistungsziele in den Sinn, und ich denke mit, er ist ein Gejagter der (Strava-) Komunity. By the way, mein Garmin Edge 1000 sagt mir nach der Tour genau, wie lange ich nicht mehr trainieren sollte und das geht dann auch schon gegen 72 Stunden. Dann bin ich konsequent, und wenn ich trotzdem frĂŒher wieder auf’s Bike steige, dann ist es eine gemĂŒtliche Runde der Aare entlang, ohne Steigung, ausser von Umiken nach Riniken.
    So, das war jetzt genug gestĂ€nkert, und wenn du mal Lust hast auf eine gemĂŒtliche Tour der Aare entlang, dann melde dich nur, dann können wir uns ein bisschen auf dem Bike austauschen.
    Liebe GrĂŒsse
    Marcel

    • Hallo Marcel,
      Ich danke dir fĂŒr dein Interesse an meinen Fahrten und meinen EintrĂ€gen im Weblog. Es freut mich, wenn dadurch auch ein kleiner Meinungsaustausch zu Stande kommen kann. Ich habe bewusst nicht zu schnell auf deinen Kommentar geantwortet. Es soll aber jetzt keine Rechtfertigung meiner Fahrweise oder der Jahresziele kommen. Eher vielleicht ein bisschen zusĂ€tzliches Hintergrundwissen.
      Nach dem MilitĂ€rdienst bei den Radfahrern stellte ich das Rad bald einmal auf die Seite. Viele Jahre bin ich kaum einen Kilometer gefahren. Es war vor etwa 12 Jahren, ich kurz vor 50, vermutlich eine Art von Midlife-Crisis. Damals mit einem Gewicht von weit ĂŒber 80 Kilo. Ich erinnerte mich an das Radfahren, die schönen Momente auf dem Rad, vor und wĂ€hrend dem MilitĂ€rdienst. Ich wollte nochmals etwas erleben. Ich wollte an einer Fernfahrt von Spanien in die Schweiz teilnehmen. Begann zu trainieren, Gewicht reduzieren. Etwa ein Jahr nach dem Entscheid dann die Teilnahme an der Fahrt. Das Resultat war einigermassen ernĂŒchternd, ich habe es aber ĂŒberlebt und vor allem, ich bekam trotzdem Freude an Bergen, PĂ€ssen, Fernfahrten und wollte weiterhin Radfahren. Zudem entdeckte ich das Radfahren als geeignetes Stressabbau-Mittel nach der Arbeit. Was bot sich da besseres an, als den Arbeitsweg auf dem Fahrrad zurĂŒckzulegen. Zuerst einmal in der Woche, spĂ€ter zweimal, bis ich nach Jahren irgend einmal anfing tĂ€glich hin- und herzufahren. Damit kam ich auf ĂŒber 14’000 KM pro Jahr. Ein paar zusĂ€tzliche Fahrten am Wochenende oder in den Ferien und schon schienen 20’000 in GriffnĂ€he zu sein. Auf der Suche nach neuen Zielen, kam dann dieses Jahr auch noch das Höhenmeterziel von 250’000 dazu. Ich meine, damit habe ich eine einigermassen gute Grundlage fĂŒr Ziele gelegt, die meiner Leistung entsprechen könnten. Gesundheitlich musst du dir um mich also keine Sorge machen.
      In all den letzten ĂŒber 10 Jahren Radfahren, habe ich dann schlussendlich auch Strava als Motivator gefunden. Ich bin aber vom Typ her, keiner der Krönchen (KOM’s) jagt. Ich denke auch, dass ich rein vom Alter her, gegen all die Jungen nie eine Chance haben könnte, ausser vielleicht bei ganz ausgewĂ€hlten, selten befahrenen Segmenten. Doch wo gibt es die noch? Ich habe Freude an meinen eigenen PR’s. Die motivieren mich auch. Ich habe auch Freude daran wenn mal irgend jemand eine meiner Fahrten kommentiert, wohlwollend, begeistert oder auch kritisch. Ich habe Freude daran, meinen Followern mit Bildern, die Schönheit und VielfĂ€ltigkeit der Schweiz oder Europa zu zeigen. Dass ich mich fĂŒr die „bezahlt-Version“ von Strava entschieden habe, hat seinen Grund alleine darin, dass ich mich mit gleichaltrigen vergleichen kann. Zudem schĂ€tze ich Strava wegen der Aufzeichnungen und Auswertungen (Veloviewer), die ich sonst wĂ€hrend Jahren sehr mĂŒhsam und kaum annĂ€hernd so genau hinbekommen habe. Ich sehe mich deshalb auch nicht als Gejagter der Strava-Community, sondern eher als Nutzer von ganz nĂŒtzlichen Dienstleistungen, und als Mitglied einer grossen Gemeinschaft von Radfahrern oder Sportlern ganz allgemein.
      Ich hoffe, dass ich mit dieser kleinen Zusammenfassung all das, was ich in meinem Weblog ĂŒber die letzten 13 Jahre geschrieben habe, aussagekrĂ€ftig zusammenfassen konnte.
      Viele GrĂŒsse und ja, vielleicht trifft man sich tatsĂ€chlich einmal am Aareuferweg. Jetzt wo die 250’000 Höhenmeter erreicht sind, fahre ich auch wieder mal unten durch.
      Herzlichst Urs

  2. @marcel hunziker
    keine ziele in strava😂😂😂😂😂 du kennst nichts anderes andere sportler zu massfertigen und anzuschwĂ€rzen. du bist lachhaft😂😂😂😂

  3. Hallo Marcel Hunziker
    do isch der roli route 66 byebike.ch
    du hesch e bitrag gschribe is gÀste buch chasch mer mou es fon gÀh
    0793219036

ï»ż
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