Über das Pilarpässchen

Lubrin

Eine Fahrt zur und über die Sierra Filabres. Trotz Königsetappe hatten wir genügend Zeit Honig und Olivenöl direkt ab Fabrikladen einzukaufen. Danach zeigte uns eine grosse Möve noch eine besondere Showeinlage. Das GPS registrierte 62.9 KM und 810 Höhenmeter.

Heute wurden wir mit der Gruppe 1 wieder ein Stück weit ins Landesinnere getragen. Ab dann ging es zuerst eine Weile lang in Richtung des Filabres Gebirges. Wellenförmig fuhren wir so von einer Höhe von 400 Metern über Meer hinauf bis etwa 600 Meter. 

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″von Sorbas nach Uleila del Campo von Sorbas nach Uleila del Campo/caption

Wir durchquerten endlos lange Plantagen von Olivenbäumen, dann wieder von Mandelbäumen. Wir fuhren wohl dem einzigen mir hier bekannten grösseren Anbaugebiet von Reben entlang. Dabei hatten wir fast dauernd die Sierra Filabres vor Augen. Unter anderem überqueren wir diesen Hügelzug regelmässig bei den Fahrten zum Virgen oder auch gestern bei der Fahrt nach Alcudia. Beim letzten Teil der morgendlichen Fahrt legten wir die Rampe zum Pilarpässchen hinauf unter die Räder. 100 Höhenmeter durch ein schmales Tal, bevor sich die Aussicht auf die weitere Umgebung öffnet.

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Pilarpässchen Pilarpässchen/caption

Nach ein paar Spitzkehren und einer Schussgeraden in die nächste Gegensteigung hinein, waren wir schon bald beim Mittagslunch. Doch zuvor schauten wir noch bei der Honighandlung und dem Olivenöl-Fabrikverkauf vorbei. 

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Lubrin Lubrin/caption

Mittagessen in Lubrin, welches schon fast versteckt zwischen den Hügeln liegt. Danach wieder die steile Rampe hinauf auf die Verbindungsstrasse und unsere Fahrt ging weiter. Ein paar Wellen, schnelle Abfahrten und kurze Aufstiege bis zum Anfang der Kügelibahn. 

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″in der Kügelibahn in der Kügelibahn/caption

Auf einem wunderbaren Strässchen verlieren wir so rasch an Höhe. Das schon fast obligate Bachbett und die Gegensteigungen nehmen wir wohl oder übel in Kauf. Ein paar Mal halten wir auch an um die Aussicht über die Ebene des Almanzoras zu geniessen. 

Ein kleiner Richtungswechsel ist notwendig um den Eingang ins Gartensträsschen zu finden. Eine Strasse, der entlang viel Gemüse angepflanzt und Ackerbau betrieben wird. Entsprechend holprig ist denn die Strasse auch zu befahren. 

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″im Gartensträsschen im Gartensträsschen/caption

Seit Mittag ist Wind aufgekommen. Über die offene Ebene des Gartensträsschens müssen wir nochmals ziemlich Einsatz zeigen, bevor wir uns im nahen Garrucha Kaffee und Bier zuwenden können. 

Ein besonderes Schauspiel in dem Gartenrestaurant war die See- oder vielleicht auch Sturmmöve. Jedenfalls eine der grösseren Exemplare, welche sich über die Speisereste auf den Tischen hermachte. Dass dabei Gläser und gar Teller in Brüche gingen, war eigentlich zu erwarten. Ungeschickt, wenn sich die Möve auf den Rand einer Teetasse setzt um aus dem Longdrink-Glas den Orangen- oder Zitronenschnitz zu schnappen. Doch es ist ihr gelungen. Den Schaden hat der Besitzer des Lokals.

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Über das Pilarpässchen Sorbas-Uleila del Campo-El Pilar-Pilarpässchen-Lubrin-El Pocico-Kügelibahn-Vera-Gartensträsschen-Garrucha-Mojacar (Alegria)/caption

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