L’Almadrava

Bungalow in L'Almadrava

Steile Auffahrten, steile Abfahrten. Vieles durch menschleere Gegenden. Sogar scheinbare Bade- und Ferienorte sind bereits fast wie ausgestorben. Das GPS registrierte 88.4 KM und 1212 Höhenmeter.

Der morgendliche Start erfolgte in einer etwas kühleren, windstillen und fast wolkenlosen Wettersituation. Wir überquerten die Ebene hinauf nach Mont-roig del Camp, bogen dann links weg hinauf nach Pratdip. Spätestens jetzt wurde es jedem wieder warm. Bald verliessen wir das schattige Tal und kurbelten uns auf die Höhe, unter anderem vorbei an einer Wasserquelle Santa Marina. Gleich busweise werden die Leute dort hinauf gebracht um das sprudelnde Wasser direkt ab der Quelle in Kanister abzufüllen. 

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Aufstieg oberhalb Santa Marina Aufstieg oberhalb Santa Marina/caption

Ein Blick zurück, kurz vor dem eigentlichen höchsten Punkt von heute. Das Tal war ziemlich verwinkelt, die Strasse schlängelte sich um alle Ecken hinauf. Bot aber immer wieder Aussicht auf die umliegenden Felsbänder oder in andere Quertäler hinein.

Die Abfahrt vom höchsten Punkt gehört meiner Meinung nach zu einer der romatischeren in dieser Woche. Die Strasse hatte zwar ein paar Schlaglöcher, der Belag richtig rauh, aber die Aussicht ins Hinterland war zum Teil fantastisch. 

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Aussicht ins Hinterland oberhalb Torre de Gavada Aussicht ins Hinterland oberhalb Torre de Gavada/caption

Solche Täler sind in der Regel kaum bewohnt. So kamen wir unter anderem an Torre de Gavada vorbei. Ausser ein paar Ruinen war nichts zu sehen. Denke nicht, dass das Dorf überhaupt noch bewohnt ist. Auch Autos begegneten uns während der ganzen Abfahrt nur gerade zwei. 

Nach vielen Kehren, steilen Abfahrten und Gegensteigungen kommen wir ans Meer hinunter nach L’Almadrava, eigentlich ein Ferienort.

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Am Strand von L'Almadrava Am Strand von L’Almadrava/caption
caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Bungalow in L'Almadrava Bungalow in L’Almadrava/caption

Nur, die Saison ist vorbei. Kein Mensch mehr auf der Strasse. Das Restaurant eigentlich geschlossen. Wir erhielten dann aber doch noch ein paar Cola’s und etwas Mineralwasser. Der Strand, kein Sandstrand sondern Kies und Steine, was denn auch den einzigen Feriengast dazu verleitete, sich auf dem ausgebreiteten Badetuch auf dem Gehweg von der Sonne bräunen zu lassen. 

Nach dem Mittagessen im „Picknick-Stil“ auf Bänkchen und Bordsteinkante legten wir dann die N340a, die ehemalige Mittelmeerautobahn, unter unsere Rennräder. 

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Kurze Pause unterwegs Kurze Pause unterwegs/caption

Ein sanfter Rückenwind schob uns zurück ins Hotel, wo wir bei einem letzten Trunk auf diese erlebnisreiche und unfallfreie Woche anstiessen. Der grössere Teil der Gäste wird uns morgen bereits wieder verlassen. 

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″L'Almadrava Cambrils – Mainou – Mont-roig del Camp – Pratdip – Santa Marina – Torre de Gavada – L’Almadrava – Miami Platja – Mainou – Cambrils/caption

 

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