Kaum aus der Stadt, wurden wir von einem heftigen und erst noch kühlen Wind begrüsst. Nach dem wir ein paar Strassenkreisel überwunden hatten, ging es wieder leicht ansteigend die Ebene hinauf. Teils durch Anbauten von Olivenbäumen, teils von Haselnussträuchern. Nach Mont-roig del Camp wurde die Strasse nicht nur steiler, sondern auch schlechter. Der Wind wurde noch kühler, die Wolken über uns noch schwarzer.
Die Strecke zog sich ungewohnt zäh durch den Wald in die Höhe. Auf knapp 500 Metern über Meer, hatten wir dann den höchsten Punkt unserer heutigen Runde erreicht.
caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″ Ausblick vom Collada de les Masies/caption
Die Aussicht von diesem Pässchen hinunter und zurück ans Meer war denn auch entsprechend trüb.
Während der Abfahrt hinunter ins Dorf L’Argentera, wurde die Strasse dann langsam wieder besser, der Wind vertrieb auch die Wolken wieder und machte so der Sonne bald Platz. Es wurde wieder wärmer.
Wir fuhren entlang dem Hügelzug weiter, folgten dem Stausee Riudecanyes, bogen nochmals links weg etwas in die Höhe und gelangten an einen „verlassenen“ Bahnhof. Hätte nicht zufällig ein Regionalzug angehalten, ich hätte niemals geglaubt, dass bei einem solchen Gebäude überhaupt noch ein öffentliches Verkehrsmittel vorbeifährt, geschweige denn anhalten würde.
Bald ging es wieder hinunter. Bei Les Borges del Camp bogen wir wieder zurück auf die Ebene und liessen uns nun vom leider nicht mehr ganz so kräftigen Rückenwind an das Meer hinunter schieben.
caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″ Beeren/caption
Es soll Tradition sein, dass man am Donnerstag, am Tag nach der Königsetappe und nach einer eher kurzen Rundfahrt, noch beim Weltmeister der Gelati einkehrt.
caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″ Glacé vom Champion/caption
Aus einer riesiegen Auswahl an Farben und Geschmacksorten kann man sich einen Becher zusammenstellen lassen. Die Portionen sind mindestens so riesig wie die Auswahl.
caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″ Glacé vom Champion/caption
Mittlere Grösse, ein Teil Mandeln, der andere Teil Pistazien. Das Ganze für € 3.50. Hat gut geschmeckt.
Danach bummelten wir auf dem Radweg noch dem Meer entlang in unser Hotel zurück.
caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″
Cambrils – Mont-roig del Camp – Villanova d’Escomalbou – Collada de les Masies – L’Argentera – Desalgues – Botarell – Les Borges del Camp – Riudoms – Cambrils/caption
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