Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

letzter Blick auf den Bodensee
letzter Blick auf den Bodensee

Rheinroute, Teil 3 und Schluss

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Der nächtliche Regen hat die Luft merklich abgekühlt. Für mich war das gut, denn heute wollte ich den ganzen letzten Teil, bis hinunter nach Koblenz, dort wo die Aare in den Rhein mündet, fahren. Knapp 200 KM sollten es werden.

Kurz nach dem Start in St. Margrethen traf ich in der Nähe von Altenrhein bereits am Ufer des Bodensees ein. 

Am Bodensee angekommen

Am Bodensee angekommen

Etwa die Hälfte meiner heutigen Fahrt wĂĽrde ich nun mehr oder weniger in Griffnähe des Bodensee fahren. Fast durchgängig waren es Radwege. Die allermeisten davon asphaltiert, wenige Kilometer halt auch unbefestigte Strassen. Wobei auf diesen problemlos gefahren werden konnte. 

Am Hafen von Rorschach

Am Hafen von Rorschach

Manchmal fĂĽhrte der Weg direkt dem Wasser entlang, manchmal aber auch etwas entfernter. Die Fahrt gestaltete sich der abwechslungsreich. Vorbei an Reben, Getreidefeldern, dann aber vor allem im Kanton Thurgau, auch an vielen Apfelplantagen. 

Apfelplantage im Thurgau

Apfelplantage im Thurgau

Aus einer ganzen Gruppe von Störchen wagte sich einer davon sogar auf die Strasse. Dies sogar bei ziemlich regem Verkehr der Radfahrer. Ob er wohl betteln wollte? Sich aber im entscheidenden Moment dann doch nicht getraute? Denn kurz nach dem Foto, geschossen aus sehr geringer Distanz, flüchtete er dann doch zu seinesgleichen zurück.

Einer wagte sich sogar auf die Strasse

Einer wagte sich sogar auf die Strasse

Was bei einer Fahrt entlang des Rheins auf gar keinen Fall fehlen darf, ist der Blick auf den Rheinfall.

Rheinfall

Rheinfall

Der Radweg ist so angelegt, dass er entlang des ganzen Wasserfalls fĂĽhrt. Wobei ich nicht weiss, wie gut die Markierung des Weges in diesem Gebiet ist. „Streng“ nach Wegweiser, hätte ich den Rheinfall kaum gefunden, auch die Wegfahrt ĂĽber einen Zipfel von Deutschland war ziemlich tricky, aber vielleicht bin ich ja schlicht den falschen Wegweisern gefolgt. Die Routenplanung von SchweizMobil half auch nicht wirklich weiter.

Rund um die EinmĂĽndung der Töss in den Rhein, musste ich nochmals kräftig in die Pedale treten. Die TössmĂĽndung ist aber landschaftlich eines der grösseren Highlights auf der Strecke nach dem Rheinfall bis in den Aargau. 

Kurz vor Bad Zurzach bietet sich nochmals die Gelegenheit, einer letzten Sicht auf den Rhein.

Letzter Blick auf den Rhein

Letzter Blick auf den Rhein

Nur wenig später gelange ich dann bereits an die MĂĽndung der Aare in den Rhein. 

Radweg-Knotenpunkt

Radweg-Knotenpunkt

Ich schliesse hier die Fahrt auf der Rheinroute vorerst einmal ab. Die letzten etwa 80 Kilometer bis nach Basel hinunter kenne ich aus frĂĽheren Fahrten bereits einigermassen. 

RĂĽckblickend waren es wieder drei abwechslungsreiche Tage. NatĂĽrlich hätte ich die Fahrt von der Oberalp herunter bis hier nach Koblenz auch auf der Hauptstrasse fahren können. Das wäre einerseits viel kĂĽrzer gewesen, vielleicht auch viel schneller, aber auch viel weniger abwechslungsreich. Als anforderungsreichsten Teil wĂĽrde ich die Strecke ab Disentis bis Ilanz bezeichnen. Es war denn auch dieser Teil, auf dem ich fast keine anderen Radfahrer angetroffen habe. Je näher ich dem Bodensee kam, erst recht entlang des Bodensees, da wuchs die Anzahl der Radfahrer schon fast exponentiell. 

Vom obigen, letzten Bild dieser Fahrt, folgte ich teilweise der Radroute 8 (Aareroute) oder bewegte mich weiterhin vor allem auf kleinen, kaum benutzten Strässchen, bis nach Hause.

Rheinroute, Teil 3 und Schluss

St. Margrethen-Altenrhein-Rorschach-Arbon-Romanshorn-Uttwil-Kesswil-Münsterlingen-Kreuzlingen-Konstanz-Triboltingen-Ermatingen-Mannenbach-Berlingen-Steckborn-Mammern-Eschenz-Stein am Rhein-Obergailingen-Büsingen am Hochrhein-Schaffhausen-Neuhausen-Altenburg-Rheinau-Ellikon am Rhein-Flaach-Berg am Irchel-Eglisau-Kaiserstuhl-Rümikon-Rekingen-Bad Zurzach-Koblenz-Felsenau-Gippingen-Döttingen-Würenlingen-Siggenthal Station-Stilli-Lauffohr-Brugg

Weblog am 22.06.

JahrTitel
2018Rheinroute, Teil 3 und Schluss
2017Um die AaremĂĽndung
2015Die erste Fahrt im Sommer
2013Eine handvoll Elektronik
2012Reise ans Ende der Welt
2011zum ersten Mal in diesem Jahr
2010Kronplatz-Runde
2009Erfreulicheres
2008Titisee
2008Zur Belohnung ein Schwarzwäldercoupe
2007Einrollen von Etampes nach Gien
2006Mit dem MTB und dem Anhänger zur Arbeit
2005Nur keine Leine


 

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Heute auf dem Rad
Vormittag
Fahrrad

Rennrad

193.2KM

1007 HM
8:24 H

Nachmittags
schoenster_Sonnenschein

Grad

bewoelkt_mit_einzelnen_Sonnenabschnitten

19 Grad

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

2 Kommentare

  1. Hoi Urs, das war sicher wieder ein Highlight in Deiner Velo Karriere. Bin letzthin auch dem Bodensee entlang gefahren. Das ist ja ewig lang… Von Schaffhausen bis nach Oberriet. Aber die Aussicht auf den Bodensee finde ich jedes Mal wahnsinnig. Weiterhin viel VergnĂĽgen auf Deine weissen Domina:-)

    • Danke, ja, macht Spass auf den Radrouten zu fahren. Ist zwar einiges mĂĽhsamer, länger und hĂĽgeliger als auf der Hauptstrasse, aber dafĂĽr bekommt man deutlich mehr Natur. Die „weisse Domina“ scheint das alles Bestens aushalten zu können.

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