Zur Abwechslung wieder einmal ein flacher Tag ohne allzu viele Höhenmeter. Nach Vevey führte die Strecke weitestgehend auf der Hauptstrasse in Richtung Wallis. Da durfte der Blick auf Schloss Chillon nicht fehlen.
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Schloss Chillon/caption
Wie man unschwer erkennen kann, machte das Wetter allerdings nicht recht mit. Dauernd sprühte es vom Himmel herunter, kein Regen, aber so, dass doch mit der Zeit alles feucht werden könnte. Laut der Wetter-App musste um die Mittagszeit herum im untersten Teil des Wallis mit Regen gerechnet werden. Ich wollte da möglichst durch sein.
Der Weg verliess nach Villeneuve die Hauptstrasse, schlängelte sich durch Hafenanlagen, Wälder und auf abenteuerlichen Wegen in die Nähe der Rhone. Doch ab dann, konnte ich wieder einmal sehr lange, sehr regelmässig kurbeln. Guter Belag, kaum Kurven, immer gleichmässig eben. Die Krone des Rhonekanals.
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Unterwegs an der Rhone/caption
Kurz vor Martigny verlor ich zum ersten mal den GPS-Track. Der Grund ist, dass der heruntergeladene Track eigentlich die Strecke von der Quelle zum Meer ist. Garmin kann das umkehren. Das ist kein Problem und hat bis jetzt bestens funktioniert. Wenn aber bei Einbahnstrassen, die bergwärtsfahrende Strecke einen markant anderen Weg macht als die talwärtsfahrende Strecke, dazu noch Eisenbahnüberquerungen und Kreisel kommen, da habe ich die Übersicht verloren. Das erste Mal seit Avignon.
Kurz nach Martigny finde ich wieder auf meinen Weg zurück. Die Kurblerei kann weiter gehen. Ab und zu gelingt der Sonne sogar einen Schattenwurf. Dennnoch, das Nieseln ist auch immer wieder da.
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Im Rhonetal/caption
Rebstöcke stehen nur noch einzelne Felder im Rhonetal. Aprikosenbäume und Kernobst beherrschen jetzt die Landwirtschaft.
In der Nähe von Sion erwischt mich der Regen dann doch noch.
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Bei Sion/caption
Es genügt allerdings, dass ich unter einer der zahlreichen Baumgruppen am Wegrand stehen bleibe und ein paar Minuten warte. Auch dies war nur ein, vielleicht etwas heftigerer, Sprühregen. Die Regenklamotten habe ich gar nicht aus dem Gepäck gezerrt.
Irgendwo um Saint-Maurice herum setzte der Rückenwind ein. Nicht besonders stark, aber es reichte, dass ich heute etwas früher im Hotel ankam als dies die letzten Tage der Fall war.
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