Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Wellen und HĂĽgel, zweiter Ritt

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Es gibt ja verschiedene Möglichkeiten, die Fahrerei auf der Rolle interessanter zu gestalten. Am Profil der heutigen Strecke versuchte ich zum Beispiel das letzte Mal solange es geht sitzend in den Hügel hineinzukurbeln und erst dann aufzustehen wenn es langsam zu schmerzen beginnt. Für heute hatte ich mir das anders vorgenommen. Ich wollte aufstehen, sobald der Hügel beginnt. Dies 12 Mal hintereinander.

Wie man auf der Statistik erkennen kann, habe ich dabei und vor allem wegen dieser Änderung der Taktik, einen Kilometer mehr hingelegt. Zusätzlich mussten meine Beine aber auch deutlich mehr Leistung abgeben, dies bei etwa gleichem Leistungs-Maximum und etwa gleicher Trittfrequenz.

Die Übung steht auch in Zusammenhang mit meiner übrigen Fahrerei auf der Strasse und vor allem an den Pässen. Nachdem ich nun monatelang auf hohe und möglichst regelmässige Trittfrequenzen geachtet habe, möchte ich versuchen, etwas mehr Kraft in die Beine zu bekommen.

Ich verspreche mir einiges davon, wenn es mir gelingt die Trittfrequenz vor allem bei kleinen HĂĽgeln beizubehalten und dafĂĽr frĂĽhzeitig aus dem Sattel zu gehen. Es muss nicht unbedingt in eine WĂĽrgerei und einen saumässigen Krampf ausarten. Sondern es geht mir einfach nur darum, auf meinem hĂĽgeligen Arbeitsweg im optimalsten Fall meinem Sportstracklive, also der Aufzeichnung der Strecke auf meinem Androiden, während des nächsten Sommers doch noch ein paar „personal bests“ abzuringen.

Auch bei meinen Passfahrten in Sommer und Herbst, mit und ohne Anhänger, kann etwas mehr Kraft in den Beinen auch nichts schaden. Es wäre schön, wenn sich neben der recht gut vorhandenen Ausdauer auch noch ein bisschen mehr Kraft in den Beinen dazu gesellen könnte. Damit könnte sich dann das Leiden an langen Bergrampen etwas verkürzen. Oder noch positiver formuliert: Während der längeren Mittagspause könnte ich dann etwas länger die schöne Bergwelt bewundern. 🙂

Mal sehen, ob diese Ăśberlegungen mit Trittfrequenz und „aus dem Sattel gehen“ langfristig wirklich aufgehen.

Weitere Trainingseinheiten mit dieser Ăśbung: FKR-003

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33.1KM

HM
01:00 H

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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