Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Rundfahrt über Passwang und Bözberg

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Im Moment scheinen wir ja vom Wetter richtig verwöhnt zu werden. Ist der Nebel mal weg, gibt es in der Regel einen richtig schönen und oftmals auch noch warmen Tag. Ich hoffte darauf, dass es auch heute so werden wird.

Der Anfang meiner heutigen Rundfahrt konnte allerdings nicht so von dieser schönen Situation profitieren. Ich fuhr gegen Westen, mehr oder weniger eng dem Juranordfuss entlang. Hatte kühlenden Gegenwind, die Nebeldecke liess  zwar zweimal die Sonnenstrahlen durchschimmern, doch die ersten gut 50KM fuhr ich unter einem grauen Deckel.

In der Klus, zwischen Oensingen und Balsthal zogen zwei Dampfloks einen historischen Zug nach Balsthal hinauf. Die beiden nebelten das Tal so richtig zu. Ich wollte ihnen fĂĽr ein Foto noch nachjagen, da schlug Murphy wieder mal mit seinem pftpftpft – Plattfusskeule zu.

Ruine oberhalb Balsthal

Ruine oberhalb Balsthal

Der Plattfuss war bald geflickt, die Dampfloks sah ich allerdings nie mehr. Doch zu meiner Überraschung war auf einmal nach Balsthal und nach der Abzweigung zum Passwang hinauf der Nebel weg. Ein schöner Tag begann. Es wurde rasch wärmer, nicht nur wegen des Gefälles. Ich entledigte mich meiner langfingrigen Handschuhe und des Windjäckchens.

Passwang, Passhöhe

Passwang, Passhöhe

Die Passhöhe, beziehungsweise den Scheiteltunnel, erreichte ich bei strahlendem Sonnenschein. Ein Blick auf das Nebelmeer hinunter blieb mir aber wegen der verwinkelten Strassenführung verwehrt. Kurze Pause für das obligate Passfoto vor dem Tunnel.

Ruine oberhalb BĂĽsserach

Ruine oberhalb BĂĽsserach

Für die anschliessende Fahrt nach Hause wählte ich die Strecke nach Norden. Etwas unterhalb Laufen an die Birs, dann der Birs entlang bis in die Nähe von Basel, etwas ausserhalb Basels über Dornach und Arlesheim nach Pratteln. Irgendwie bekam mein GPS plötzlich ein Problem mit dieser Idee. Vielleicht hatte ich auch eine Abzweigung verpasst. Jedenfalls wollte es mich dauernd mal links mal rechts von der Strecke wegbringen. Dabei war es so schön farbig in der Nähe der Birs. Ich glaube, in der letzten Woche haben sich mit einem Male viele Bäume die herbstlichen Farben zugelegt.

Dem Rhein entlang wieder zurück. Der Wind hatte leider auch gekehrt. Ich fahre zwar bei schönstem Sonnenschein, aber wieder gegen den Wind. Die Strecke ist einigermassen wellig, dafür sind auch ein paar schnelle Abfahrten dabei. Im Schatten der Hügel wird es sofort wieder kühl. Bald gelange ich nach Stein-Säckingen, zweige dort in das etwas offenere Fricktal ab und komme so in den Genuss der letzten Sonnenstrahlen.

Den Bözbergpass erreiche ich kurz nach dem sich die letzten Sonnenstrahlen verabschiedet haben. Ich fahre in einem zĂĽgigen Tempo den Bözbergpass hinunter, während die abendliche Dämmerung das Aaretal langsam in einen rötlichen Dunst eintaucht. Das heimatliche Gartentor erreiche ich gerade in dem Moment als das GPS auf „Nachbetrieb“ umstellt.

Ein schöner Ausflug, an einem noch herbstlich warmen Tag. Mal abgesehen von dem kühlen Start unter dem Nebel.

Rundfahrt über Passwang und Bözberg

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152.6KM

1356 HM
06:14 H

Nachmittag
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Grad

schoenster_Sonnenschein

Grad

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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