Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Nach den Pässen die Gipfel

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Die letzten paar Wochen habe ich mich bei meinen Ausfahrten am Samstag jeweils mit Pässen im Aargau beschäftigt. Fast naheliegend ist es ja, sich nun einmal den Gipfeln im Aargau zuzuwenden. Weil die mit dem Renner wohl kaum zu befahren sind, habe ich heute nach dem Mittagessen wieder einmal mein Mountainbike hervorgeholt.

Um es vorweg zu nehmen: Steigeisen und Kletterseile brauchte ich nicht. Der höchste Punkt im Aargau liegt aber immerhin auf 908 Metern, dicht an der Grenze zu Solothurn und Baselland. Auch der zweithöchste Punkt, die Wasserflue mit einer Gipfelhöhe von 866 Meter liegt ganz in der Nähe. Weil ich schon mal mit dem MTB unterwegs war, entschloss ich mich, eher an Radwege, Wanderwege und unbefestigte Strassen zu halten.

Die ersten gut 20 Kilometer fĂĽhrten deshalb fast vorwiegend der Aare entlang und waren ziemlich flach. Doch ab Erlinsbach begann dann die Beinarbeit. Die Passstrasse auf die Saalhöhe liess ich nach den ersten Kehren rechts liegen und nahm den Wanderweg zur Barmelweid hinauf unter die Räder. Ăśber der Barmelweid begann dann schon bald die Sucherei nach einem gĂĽnstigen Weg zum höchsten Punkt. Ich musste allerdings aufpassen, dass ich nicht plötzlich auf solothurnischem Gebiet Stand, denn hier oben befindet sich auch noch das „Dreiländereck“ von Aargau, Solothurn und Baselland. Doch nach etwas GestrĂĽpp, einer ĂĽberfahrt quer ĂĽber eine Wiese und wieder etwas hinunterfahren war es dann geschafft.

Auf dem höchsten Punkt steht seit der 200-Jahr-Feier des Kantons Aargau sogar eine kleine Gedenktafel. Hätte ich den Weg von der Saalhöhe her genommen, wäre alles ganz einfach gewesen. Den ab der Passhöhe Saalhöhe ist er gut markiert und ausgebaut. Aber es ging auch so (und erhöhte nur den Spass am Ganzen). Jedenfalls fuhr ich dann diesen Weg zurück auf die Saalhöhe, teils über Singletrails an denen ein paar Kolleginnen und Kollegen die hier mitlesen, wohl das grüsste Vergnügen gehabt hätten.

Von der Saalhöhe ein paar hundert Meter Richtung Aarau hinunter und dann wieder auf Waldsträsschen und Wanderwegen hinauf auf die Wasserflue. Die Aussichtskanzel liegt auf 843 Meter und die Bergspitze auf 866 Meter.

Von da ging es dann eine zeitlang in ziemlich rasantem Tempo hinunter an die Strasse auf das Benkerjoch. Zufällig habe ich dort den Wegweiser nach dem Herzberg gesehen. Dies bot mir die Gelegenheit, doch nicht ganz in das „Tal“ nach KĂĽttigen hinunter zu fahren, sondern oben ĂĽber die HĂĽgel auf die Staffelegg hinĂĽber zu wechseln. Leider muss ich dann allerdings irgendwo einen weiteren Wegweiser zum Herzberg verpasst haben und stand dann plötzlich auf der Passhöhe des Benkerjochs. Also nochmals: ein zweiter Versuch. Diesmal klappte es. Der Aufzeichnung zuliebe bin ich allerdings nicht den selben Weg zurĂĽckgefahren, sondern suchte mir eine neue Variante (sieht sonst so blöd und verräterisch aus, wenn auf der Aufzeichnung des Tracks, so Stummelschwänze stehen bleiben.)

Vom Herzberg hinĂĽber auf die Staffelegg, das Schenkenbergertal hinunter nach Schinznach-Dorf, weiter ĂĽber Wallbach. Bei Veltheim wieder an die Aare und auf direktem Weg nach Hause.

Übrigens auf dem höchsten Punkt wimmelte es nur so von Grenzmarkierungen, ist ja schliesslich auch eine Ecke, wo drei Kantone zusammenstossen.

Tafel am höchsten Punkt im Aargau
Grenzstein BasellandGrenzstein Aargau
Grenzstein Solothurn

 

 


Details zur heutigen Fahrt

mit dem MTBike
Nachmittagbewölkt, mit einzelnen Sonnenabschnitten
60.9 Kilometer
59.5 KM Maximale Geschwindigkeit
1217 Höhenmeter
4:01 Fahrzeit
15.2 KM/h Durchschnitt
Ăśbrigens das Wetter: eher kĂĽhl, auf den „Gipfeln“ nur gerade 8 Grad, dazu ein steifer West / Nordwind
image Aktueller Stand der Kilometer in der Saison 2007
image Aktueller Stand der Höhenmeter in der Saison 2007
Mein Fotoalbum mit Aargauer-Bildern

 

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Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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