Via Verde und Cement-Trail

Sierra Cabrera

Zuerst ein altes Bahntrasse, dann eine ehemalige Autobahn. Nach der Via Verde ging es bald auf der ehemaligen Mittelmeerautobahn (N340a) entlang des Cabrera Gebirges. Das GPS registrierte 74.7 KM und 845 Höhenmeter.

Am Morgen wurde unsere Gruppe mit dem Fahrzeug nach Lucainena de las Torres getragen. Der Ausgangsort der glossary slug=’via-verde’Via Verde/glossary, die bis kurz vor dem 2. Weltkrieg dem Transport von Eisenerz aus dem Hinterland, hinunter nach Agua Amarga diente. 

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Via Verde Via Verde/caption

Wir fahren gemächlich etwa 12 Kilometer auf einem alten Bahntrasse hinunter, nehmen dann in Polopos noch einen Augenschein des Kirchleins welches im Film „4 Fäuste für ein Halleluja“ eine Rollte spielte und lassen es anschliessend weiter das Tal hinunter gleiten. Etwas Rückenwind, ein bisschen Gefälle, das Pedalieren fällt uns heute leicht. Wir erreichen bald vorerst den tiefsten Teil unserer Fahrt und müssen nun wieder links weg in die Höhe.

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Sierra Cabrera von Süden her gesehen Sierra Cabrera von Süden her gesehen/caption

Vor uns steht das glossary slug=’sierra-cabrera’Cabrera Gebirge/glossary. Der höchste Punkt dürfte ca 700 Meter über Meer sein. Doch unser Weg führt nicht direkt über das Gebirge, sondern auf der westlichen Seite etwas daran vor bei. Zwar nicht ganz flach, die moderaten Steigungen lassen aber dennoch schöne Schussabfahrten zu. 

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Feine Abfahrten nach Los Molinos del Rio Aguas Feine Abfahrten nach Los Molinos del Rio Aguas/caption

Insgesamt überqueren wir so vier nennenswerte Hügel bevor wir den Mittagslunch einnehmen können. 

Mittlerweile hat der Wind etwas an Stärke zugenommen. Den grössten Teil der verbleibenden Fahrt zurück ins Hotel werden wir vom Rückenwind unterstützt. Es geht ohnehin meist ein bisschen bergab, die Gegensteigungen fallen uns so aber noch leichter. 

Einige Kilometer fahren wir auf der ehemaligen Mittelmeerautobahn, die N340a. Sie dient in unserer Gegend oft auch den vielen Lastwagen für den Transport des glossary slug=’cement-trail’Quarzsandes/glossary aus dem Hinterland in den Hafen von Garrucha. Entsprechend leidet der Belag. Doch „man“ ist daran diese Fahrbahn zu flicken. Die gröbsten Schlaglöcher sind schon repariert. Es bleiben noch die vielen Querrillen, die jetzt (vielleicht) abgeschliffen werden, aber auf jeden Fall mit einem neuen Asphalt überzogen werden. Es rollt wie auf einem Teppich.

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″ehemalige Mittelmeerautobahn ehemalige Mittelmeerautobahn/caption

Aber was noch viel schöner ist: entlang der Strasse und teilweise schon weit bis in die Hänge hinauf, ist der Frühling angekommen. Es beginnt überall gelb zu blühen. Fast täglich wird jetzt die gelbe Farbe immer intensiver. Dazwischen wachsen noch ein paar eingestreute rote Mohnblumen. 

Nach etwa 20 Kilometern Fahrt auf dieser fast leeren Schnellstrasse müssen wir wieder rechts abbiegen in Richtung Meer. 

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Sierra Cabrera von Norden gesehen Sierra Cabrera von Norden gesehen/caption

Nochmals können wir einen Blick auf die Sierra Cabrera werfen, welche wir nun rechts, auf der westlichen Seite, umfahren haben. Unser weiterer Weg wird die letzten Hügel am linken Bildrand überqueren, doch danach können wir in einem der Restaurants am Strand des Mittelmeeres, …

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Das süsse Leben an der Küste Das süsse Leben an der Küste/caption

… bei einem kühlen Getränk oder auch Kaffee und Kuchen, diese Fahrt ausklingen lassen. 

caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″Via Verde und Cement-Trail Lucainena de las Torres-Via Verde-Polopos-Penas Negras-Los Molinos de Rio Aguas-Sorbas-Los Castanos-Turre-Mojacar (Alegria)/caption

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