Auf einen eiskalten, nebligen Morgen folgte eine Phase mit stahlblauem Himmel und schönstem Sonnenschein. Doch bis wir uns am glossary slug=’klingnauer-stausee’Klingnauer Stausee/glossary zu einer Runde Nordic Walking einfanden, war es schon wieder dunstig, die Sonne hinter einer Herde Schäfchenwolken versteckt. Die Wälder um den See herum beginnen ihr grünes Laub langsam mit dem farbenen Kleid des Herbstes zu überziehen. Die Sonne holt einzelne Farbtupfer aus dieser Szenerie besonders hervor.
Auch am Wegrand wird es langsam farbig.
caption id=““ align=“aligncenter“ width=“800″ Herbst am Klingnauer Stausee/caption
Nebst dem Laub, sind es hier vor allem die Beeren der Hagenbutte, die ihre rote Farbe leuchten lassen.
Am oberen Ende des Stausees, dort wo viel Schwemmholz und Schilf in einem der Seitenkanäle liegt, schwirren uns heute viele Mücken ums Gesicht. Wir sehnen uns die Schwalben herbei, die hier im Sommer mit dem fliegenden Ungeziefer rasch und effizient aufräumten.
Die riesigen Salatfelder sind abgeerntet. Ein Landwirt zieht mit seinem Traktor und dem Pflug lange Furchen in den Acker. Einige Möven picken sich ein paar Leckerbissen aus der frisch umgelegten Erde.
Ein paar Inlineskater rollen an uns vorbei. Eine joggende Familie, den Nachwuchs vor sich her im Kinderwagen schiebend, drehen ebenfalls ihre Runden um den See. Ein paar Fotographen mit riesigen Teleskopen auf den Schultern suchen sich einen günstigen Beobachtungsplatz.
Für unsere Augen scheinen aber keine gastierenden Zugvögel auf dem See übernachten zu wollen, wenigstens nicht scharenweise.
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Rund um den Klingnauer Stausee/caption
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