Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Nebel am frĂĽhen Morgen
Nebel am frĂĽhen Morgen

Ha dänn no en Hund!

| 1 Kommentar

Dieser Ausruf war nur der Höhepunkt der beiden Fahrten zur und von der Arbeit. Es begann nämlich schon sehr früh, mit den Tieren auf und an meinem Arbeitsweg.

Es war noch früh am Morgen, neblig und kalt, als ich durch unsere Ortschaften fuhr. Plötzlich über meinem Kopf ein Schatten. Ich duckte mich schon irgendwie auf die Seite, als direkt neben mir ein Mäusebussard etwas von der Strasse auflas und mit kräftigem Flügelschlag wieder in die Höhe verschwand. Das ging so schnell, ich kann nicht mal sagen, was er gefunden und wahrscheinlich auch mitgenommen hat.

Später, ausgangs WĂĽrenlos. Ein Stau auf der Strasse. Alle Autos weichen ĂĽber die Bushaltestelle und den Gehsteig aus. Da lag eine angefahrene Katze auf der Fahrbahn. Irgend jemand hatte zu ihrem „Schutz“ ein Pannendreieck aufgestellt. FĂĽr die Gwundrigen: kein Blut, rein äusserlich auf den ersten Blick noch alles intakt.

Und dann am Abend. Auf dem Radweg ausgangs Endingen. Eine jener schönen Bodenwellen. Hat man genĂĽgend Schwung, reicht es bis fast auf die nächste Welle hinauf. Am untersten Punkt aber eine nicht ganz ĂĽbersichtliche Kurve. Bremsbereitschaft ist das Mindeste auf jeden Fall. Ich komme um die Ecke, steht da eine Mutter mit Kleinkind und manövriert irgendwas mit dem Kinderwagen auf dem Weg herum. Sie ist wahrscheinlich mehr erschrocken als ich, ruft ihr Kind zu sich und mir hinten nach „Ha dänn no en Hund“. Doch wo? Die nächsten 100 Meter sind frei auf der Strasse.

Plötzlich, weit vor mir, schiesst einer aus dem hohen Gras, ins Gebüsch auf der anderen Seite der Strasse. Aha, denke ich, der ist ja noch weit weg. Ich nähere mich der Stelle mit dem Gebüsch. Rennt er wieder heraus, diesmal direkt auf mich zu, ich will ausweichen, er rennt weiter auf mich zu. Irgendwann, schon fast zu spät, erkennt er seinen Irrtum, macht dann doch einen Bogen um mich herum und rennt zu Frauchen.

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Rennrad

78.29KM

512 HM
2:50 H

am späten Nachmittag / Nachts
einzelne_Wolken

7 Grad

einzelne_Wolken

18 Grad

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

Ein Kommentar

  1. Hallo Urs,
    Gestern gab es das fast das ganze Programm. Zuerst Nebel, sehr kalt ca. 4° und später im Furttal noch Sonne. Bei der Heimfahrt dann bedeckt und wieder Sonne und dazu noch eine kalte Bise.
    Die Katze habe ich auch gesehen und mich nur etwas gewundert, dass derjenige der sich die MĂĽhe macht ein Pannendreieck aufzustellen, die Katze nicht auf die Seite an den Strassenrand legt.
    Später habe ich dann noch ein totes Tier am Strassenrand gesehen, sah wie ein kleines Wildschwein aus.

    Wünsche Dir noch schöne Pfingsten
    Beat

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