Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Dorfidylle
Dorfidylle

Wieder einmal im Schwarzwald

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Der Tag versprach strahlend schön zu werden. Nur eine lachende Sonne am Himmel, keine einzige Wolke. Die Strecke hatte ich mir gestern Abend schon mit dem Tourenplaner von quäldich.de zusammengeklickt. Ich wollte so gut wie möglich die grossen und bei diesem Wetter sicher auch verkehrsreichen Strassen, vermeiden.

Den Windstopper packte ich schon bald nach meiner Wegfahrt wieder in den Rucksack. Es war einfach zu warm. Auch bei der Fahrt von Waldshut-Tiengen über Berau bis zum Schluchsee hinauf spürte man zwar die Kühle der Höhe, aber dank der Steigung produzierten die Beine problemlos genügend Wärme. Spätestens am Schluchsee, hatte mich die Wärme der Sonne wieder eingeholt.

Je höher man kommt, desto besser kann man feststellen, dass der Frühling hier noch gar nicht lange Einzug gehalten hat. Ganze Wiesen mit blühendem Löwenzahn sind gar nicht selten.

Löwenzahn

Löwenzahn

Wie erwartet war heute ziemlich viel Verkehr auf der B500. Die Strecke entlang dem Schluchsee hätte ich sonst grossräumig umfahren müssen. Zudem fand heute noch ein Event, vermutlich ein Marathonlauf statt, was noch mehr Verkehr und Behinderungen durch parkierte Autos bedeutete.

Ab Bärental fand ich eine kleine Strasse zum Titisee hinunter. Kurz nach der Mittagszeit kam ich denn auch dort an, besorgte mir ein paar „GrĂĽsse aus Titisee“ und war froh, bald wieder draussen zu sein. Es ist nicht so meine Sache, mit dem Rennrad in der Hand und den Rennradschuhen an den FĂĽssen zwischen all den Touristen herumzustolpern.

Ein paar Prachtsexemplare von blühenden Obstbäumen standen auch heute nochmals entlang meines Weges.

blühende Obstbäume

blühende Obstbäume

Für den Heimweg hatte ich mir eine Strecke über Bonndorf ausgelesen. Auch da hatte ich wieder ziemlich Glück mit den Strassen. Manchmal holperte es zwar auf den schmalen Strässchen. Um Bonndorf herum fuhr ich auf der B315. Oftmals führte diese Strasse über Kreten, mit schönen weiten Ausblicken, auch schon hinüber in die Schweiz. Man war aber nie wirklich sicher, ob sie vielleicht bereits hinter der nächsten Kurve wieder in ein Tal hinunter führt. Ein stetiges auf und ab, bis zur Abzweigung ins Steina-Tal.

Da fuhr ich schon andere Jahre immer wieder gerne hinauf und hinunter. Doch vor kurzem wurde der Strassenbelag neu gemacht. Das ist jetzt selbst für das Rennrad die reinste Autobahn. Immerhin knapp 20 KM das Tal hinunter, leichtes Kurbeln in höchsten Gängen.

am Rhein

am Rhein

Nach der Abzweigung vor Lauchringen geht es nochmals kurz und heftig über Küssaberg und zum Schluss an den Rhein hinunter. Bei Bad Zurzach fahre ich wieder über die Grenze. Die anschliessende Fahrt über den Zurzacherberg, die Rampe nach Tegerfelden und weiter bis nach Hause, gehört ja mittlerweile schon fast zum erweiterten Heimweg von der Arbeit.

Eine schöne Rundfahrt, auch nochmals zurück an den Frühlingsanfang.

Rundfahrt: Titisee retour

Rundfahrt: Titisee retour

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Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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