Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

In der Regenpause um den See

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Im Moment grenzt es schon fast an ein Kunststück, längere Zeit draussen sein zu wollen, ohne dabei nass zu werden. Immer wieder kreuzen, teils heftige Gewitter und Niederschläge, manchmal aber auch nur Land- und Nieselregen, unsere Region. Doch heute Morgen, da müsste es möglich sein.

Wir packten die Gelegenheit am Schopf. Kurzes Morgenessen und anschliessend mit dem Auto an den Klingnauerstausee.

Entenfamilie auf der schäumenden Aare

Entenfamilie auf der schäumenden Aare

Der Stausee besteht eigentlich aus zwei langen Hälften. Der östliche Teil wird von der Aare durchströmt. Je nach Wassermenge, auch mit sichtbarer Strömung. Heute, nach all den Regenfällen der letzten Tage, führt die Aare jede Menge Sand und grössere und kleiner Holzstücke, nebst vielem anderem Schwemmmaterial der Zivilisation mit. Die Entenmutter mit ihren vier Jungen hatte jedenfalls richtig Mühe, nicht allzuschnell mit der Strömung weiterzutreiben. Kräftiges Paddeln war angesagt, um wenigstens einigermassen in der Strömung an Ort und Stelle bleiben zu können.

Die andere Hälfte, der westliche Teil, weist kaum Strömung auf. In dem ruhigen Gewässer lagert sich der mitgeführte Sand wohl langsam am Boden. Mitgeführtes Holz bleibt im Schilf oder an den seichten Stellen hängen. Das Wasser ist denn hier auch nicht braun, sondern sieht auch nach langen Regenperioden noch recht sauber aus. Der Teil verlandet langsam. Ein Problem, das schon seit Jahren gelöst werden sollte, meinen die Einen, während die Anderen dieses Stück Natur eben der Naturschutzzone überlassen wollen.

Schäumende Aare nach dem Stauwehr

Schäumende Aare nach dem Stauwehr

Am Ende des Stausees befindet sich ein Flusskraftwerk. Der Rechen wurde wohl erst gerade vom angeschwemmten Holz und dem übrigen Schwemmmaterial befreit. Er ist jedenfalls praktisch leer. Wegen der grossen Wassermenge der Aare fliesst aber derzeit über alle vier Stauwehre eine ungeheure Wassermenge. Entsprechend schäumt die tieferliegende Fortsetzung der Aare.

Ăśbrigens haben wir es fast ganz trockenen Fusses um den See geschafft. Nur ein ganz kurzer Nieselschauer erschreckte uns. Doch wir „zogen durch“, ohne Regenschutz. 🙂

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Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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