Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Rollentraining Winter 09/10 – 28

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Die dicken Handschuhe, ein Pullover, die Velokleider mit dem eingenähten Windstopper, die Schuhüberzüge, alles liegt bereit. Aber wenn mein morgendlicher, verschlafener Blick auf das Minuszeichen beim Thermometer mit der Anzeige der Aussentemperatur fällt, gefriert mir regelmässig noch im Bett, fast das Blut in den Adern. Kommt dann noch die Ungewissheit dazu, ob vielleicht doch in einer ungeschickten Ecke eine Eisfläche lauert, oder die Strassen vermutlich sowieso wieder gepökelt und spritznass sind; ja, dann ist mein Wille um mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, morgen für morgen gebrochen.

Das dĂĽrfte nun so weiter gehen, bis die Temperatur wenigstens wieder eine „negative Null“ ist, oder die Strassen trocken sind, oder es ein bisschen heller wird am Morgen. Oder einfacher gesagt: Jede Fahrt zur Arbeit mit dem Fahrrad vor Mitte Februar ist eine Ăśberraschung. Und genau so lange, wird hier regelmässig das Thema des Rollentrainings auftauchen. So auch heute:

Dazu habe ich wieder einmal eine neue Strecke fotografiert: Am Anfang wie immer die üblichen zehn Minuten aufwärmen, dann heute zwei kleinere Hügel, nochmals eine kurze Talfahrt, bevor dann zu Beginn der zweiten Hälfte drei währschafte Säulen mit je drei Minuten Fahrzeit und mit immer steileren Rampen von 4, 5 und 6% zu bewältigen sind. Dazwischen jeweils drei Minuten flache Fahrt. Im letzten Teil noch eine letzte Bodenwelle, bevor es wieder ins Tal hinunter nach Hause geht.

Im Moment trainiere ich ja fĂĽr eine etwas höhere Trittfrequenz. Ich halte das während der anstrengenderen Phase jeweils so, dass ich die erreichte durchschnittliche Trittfrequenz, heute diejenige vor der ersten Säule, bis am Schluss der HĂĽgel beibehalten möchte. Heute hatte ich bei der Einfahrt in die erste Säule eine durchschnittliche Trittfrequenz von 107. Ich konnte diese tatsächlich bis ans Ende der dritten Säule beibehalten. Doch danach war dann keine Steigerung mehr möglich. Trotz unheimlich flottem Sound von Che & Ray’s Boogie Band in den Ohren, lag nichts mehr drin.

Die letzten Fahrten mit dieser Ăśbung (FII-002). Sie dauert 60 Minuten:

  • Winterpokal 2007/08
  • am 09.01.08: 27.7 Kilometer
  • am 10.03.08: 29.0 Kilometer
  • Winterpokal 2008/09
  • am 02.12.08: 29.6 Kilometer
  • am 20.02.09: 31.7 Kilometer; Trittfrequenz 100 U/Min
  • am 04.03.09: 29.3 Kilometer; Trittfrequenz 90 U/Min
  • am 10.03.09: 30.4 Kilometer; Trittfrequenz 93 U/Min
  • Winterpokal 2009/10
  • am 12.11.09: 29.5 Kilometer; Trittfrequenz 89 U/Min
  • am 23.11.09: 30.4 Kilometer; Trittfrequenz 91 U/Min
  • am 29.12.09: 29.3 Kilometer; Trittfrequenz 92 U/Min
  • am 07.01.10: 30.4 Kilometer; Trittfrequenz 107 U/Min



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Heute auf dem Rad
Fahrrad

Rolle

30.4KM

HM
01:00 H

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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