Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Arbeitsweg 2009-32

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Auch diese Woche gibt terminlich gesehen nicht so manche Fahrt mit dem Renner zur Arbeit her. Deshalb ergriff ich heute gleich mal die erste Gelegenheit fĂĽr diese Art von Morgentraining. Die Temperatur bei beachtlichen 17 Grad. Das hatten wir wohl dem Hochnebel zu verdanken. Es reichten heute wieder die Knielinge ĂĽber die Beine und der gelbe Windstopper am Oberkörper. Ansonsten ist es nun so weit, dass ich den grösseren Teil der morgendlichen Fahrt in der Dunkelheit hinter mich bringe. Kurz nach 7:00 Uhr meldete das GPS den astronomischen Sonnenaufgang. Aber dann bin ich schon fast auf der „Zielgeraden“ zum Geschäft.

Merkwürdigerweise fahre ich noch ziemlich gerne durch die Dunkelheit in den Morgen hinein. Wobei ganz dunkel ist es ja trotzdem nicht, denn bis auf wenige 100 Meter stehen genügend Strassenbeleuchtungen herum, wenigstens in den Agglomerationen von Brugg, Windisch, Gebenstorf, Baden, Wettingen und Würenlos. Später im Winter dann, dürfte es im Furttal dann nochmals längere, lichtarme Abschnitte haben.

Am Abend komme ich auch heute wieder gut aus der Stadt raus. Klar habe ich da von allem Anfang an versucht, den letzthin rausgefahrenen Rekord nochmals zu wiederholen. Getreu nach meinem Motto, dass nur egalisierte Rekorde auch gute Rekorde sind. Auf den Strassen überall nicht zu viel und schön flüssiger Verkehr. Die Radwege und Radstreifen sind heute meist leer.

Das Gegenlicht stört etwas, die vielen rumfliegenden MĂĽcken und das ĂĽbrige Getier auch. Die hohe Luftfeuchtigkeit treibt mal wieder den Schweiss aus den Poren fast wie im Sommer. Auf dem Hertenstein, meinem letzten Kontrollpunkt, komme ich heute sogar mit einem Schnitt von 28.3 km/h an. Ich treibe es nicht extra auf die Spitze, lasse es den HĂĽgel hinunter einfach laufen. So ist denn heute auch die Höchstgeschwindigkeit „nur“ eine tiefe 60er-Zahl. Hingegen unten auf der Ebene, Nussbaumen, Obersiggenthal, Turgi und durch den Schachen vor Brugg, drĂĽcke ich nochmals kräftig aufs Gaspedal.

Vor dem GartentĂĽrchen stelle ich das GPS befriedigt ab. Die Rekordzeit von der letzten Fahrt habe ich heute nochmals um eine Minute unterboten.

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Heute auf dem Rad
am frĂĽhen Morgen
Fahrrad

Rennrad

70.6KM

495 HM
02:25 H

am späten Abend
bewoelkte_Nacht

Grad

einzelne_Wolken

Grad

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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