Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Staffelegg, Rhein und Aare

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Zum Abschluss der Ferienwoche und nach getaner Arbeit im Gärten, reichte es noch für eine kleine Ferienschlussfahrt. Das Wechselspiel von Wolken und Sonne verhiess zwar nichts Gutes, doch es regnete noch nirgends. So setzte ich mich mitten am Nachmittag auf den Sattel und fuhr Richtung Westen, nach Schinznach-Bad, über diverse kleinste Strassen (mein GPS hat das vorgeschlagen), immer auf der nördlichen Seite der Aare bis Biberstein. Dort über die Staffelegg nach Frick und auf Umwegen an den Rhein.

Heute war allerdings nicht so mein Glückstag mit den Geocaches. Einerseits war ich schlecht vorbereitet, hatte mich kaum um die Lage, Grösse und eventuelle Hinweise gekümmert. Andererseits war mir eher darum ein paar Höhenmeter und Kilometer zu fahren, als lange nach Verstecken zu suchen. Aber eben, nur mit den Koordinaten im GPS und wenig Geduld, ist nichts zu holen. So bin ich dann jedenfalls dreimal nach kurzer Suche ergebnislos weitergefahren. Für das vierte bin ich schon gar nicht mehr vom Renner gestiegen. Es regnete zudem bereits.

Der Kreisel mit dem grossen Würfel und den Schweizer Kreuzen, direkt gegenüber der Brücke über den Rhein bei Laufenburg, stand schon lange auf meiner Pendenzenliste für die fotografierten Kreisel. Wenigstens das, habe ich am Ende der Fahrt abhaken können.

Wenig später nach dieser Aufnahme, begann ein leichter Regen. Zu wenig um richtig nass zu werden, zu viel aber, um trocken zu bleiben. Das Gewitter nahte von hinten. Ich hoffte mit einer zügigen Fahrt in Richtung Koblenz dem gröbsten Niederschlag ausweichen zu können. Und das funktionierte tatsächlich. Nur wenige hundert Meter vor einem grossen, schätzenden Baum am untersten Ende des Klingnauer Stausees, begann der Regenguss niederzuprasseln. Ich konnte unter dem Baum, auf einem Bänklein sitzend, meinen Regenschutz überziehen, und einfach warten, bis das Gröbste vorbei war.

Die Strasse war dann natürlich nass, doch von oben kam kaum noch Nachschub. So bummelte ich hinter dem Gewitter das Aaretal hinauf, wenigstens eine Zeit lang. Kurz nach Döttingen, auf der Ebene nach Würenlingen, musste ich allerdings plötzlich gegen einen heftigen Gegenwind ankämpfen. Es schien mir fast so, als ob das Gewitter nicht mehr recht weiterkäme und sich irgend einen Weg zwischen den Hügeln suchen müsste. Es begann wieder zu regnen.

Mit der Abzweigung in Richtung Stilli und weiter nach Hause, hatte ich höchstwahrscheinlich die Chance wargenommen, dem Gewitter wieder zu entkommen. Denn als ich zu Hause war, schien tatsächlich die Sonne auf eine glänzende, glitzernde und klatschnasse Fahrbahn herunter.

Weil die Akkus des GPS in Klingnau am Ende waren, die Ersatzakkus aber wegen des Regens bereits in einigermassen spritzwasserdichter Verpackung untergebracht waren, fehlen im heutigen Track die letzten 16 Kilometer. Deshalb gibt es auch keine Durchschnittsgeschwindigkeit und keine Fahrzeit fĂĽr den heutigen Tag.

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Heute auf dem Rad
Fahrrad

Rennrad

80KM

786 HM
H

Nachmittag
wechselhaft_teilweise_Regen

Grad

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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