Als Aargauer unterwegs

auf schmalen Reifen unterwegs

Wieder einmal im Freiamt

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Die Meteorologen haben uns für heute einen Frühlingstag versprochen. Die Hügel rundherum zeigten sich am Morgen noch nebelverhangen, doch schien sich die Sonne mächtig anzustrengen, dieses graue Ding aufzulösen. Doch sie hatte nicht so richtig Erfolg. Denn kaum war der Nebel weg, legte sich eine erste Wolkenschicht über die Gegend. Nichts was nach Regen aussah, aber doch genügend dick, um die Sonne zu verhüllen. Immerhin stieg wenigstens das Thermometer in den zweistelligen Bereich.

Ich stellte dennoch meinen Renner kurz nach dem Mittagessen auf die Strasse. Ich wollte wieder einmal in der südlichen Hälfte unseres Kantons unterwegs sein. Deshalb wählte ich als erstes eine Fahrt auf den Mutschellen. Manchmal hat man von dort oben eine gute Sicht in die Alpen, oder wenigstens auf die umliegenden Hügel. Heute klappte das mit den Alpen nicht so recht. Zuviel Dunst in der Luft. Allerdings konnte ich feststellen, dass rundherum alle Hügel immer noch mit Schnee bedeckt sind. Auch auf dem Mutschellen, liegen noch letzte Resten auf den Wiesen herum.

Vom Mutschellen ging es dann in zügiger Fahrt hinunter ins Reusstal, und dort Richtung Ottenbach. Rund um Ottenbach verliess ich den Kanton für ein paar Meter, doch schon auf dem Weg über die Reuss, auf den nächsten Hügel bis nach Muri, war ich schon längst wieder auf Aargauer Boden. Ab Muri ein paar Spitzkehren auf den Lindenberg. Die Strasse wird hier immer steiler, bis sie zuletzt sogar mit einer 13%-Tafel geziert ist. Hier oben, auf gut 700 Meter über Meer, liegt noch überall Schnee herum. In den Wäldern, haufenweise vom Schneepflug in die Wiese geschoben. Vereinzelt wurden da und dort die Obstbäume geschnitten.

Ab dann geht es, ausgenommen mit ein paar wenigen und kurzen Gegensteigungen, fast nur noch bergab oder geradeaus. Oberhalb Fahrwangen nochmals der fotographische Versuch, einen Blick in die Alpen zu digitalisieren. Zwar schon etwas besser als auf dem Mutschellen, aber auch von hier aus, ziemlich diffuse Beleuchtung, Dunst, vielleicht auch Nebel. Gegen den Schluss der heutigen Fahrt, in Schinznach-Bad, entschliesse ich mich fĂĽr eine Zusatzschlaufe auf die andere Seite der Aare. Mit leichtem RĂĽckenwind lege ich so die letzten paar Kurven bis nach Hause ziemlich zĂĽgig zurĂĽck.

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Heute auf dem Rad
Fahrrad

Rennrad

78.8KM

960 HM
03:11 H

Nachmittag
bewoelkt

Grad

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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