Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

A propos Endspurt im Winterpokal …

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Wir sind heute gerade einmal in der Hälfte der Zeit angelangt. Die Punktesammlerei dauert ja vom 3. November 2008 bis 29. März 2009. Für mich Zeit, eine kleine Standortbestimmung zu machen und mit dem letzten Jahr zu vergleichen.

Ich fahre auch dieses Jahr beim Winterpokal von Rennrad-News. Daher kann ich ziemlich gut mit dem letzten Jahr vergleichen. Mein Ziel war und ist es zur Zeit immer noch, in die Nähe des Ranges 345, meinem letztjährigen Schlussrang zu gelangen. Im Moment bewege ich mich allerdings so um den Rang 445 herum. Das hat zwei Gründe:

Dieses Jahr sind bei Rennrad-News etwas über 2000 Teilnehmer dabei. Nicht alle fahren da wirklich mit. Einige sind wohl nur eingeschrieben, andere haben bereits aufgegeben oder kein Interesse mehr an der Sache, während wieder andere wohl erst kürzlich angefangen haben. Wenn man sich die Rangliste genauer anschaut, könnte man vielleicht etwa 1500 Teilnehmer als regelmässig sporttreibend bezeichnen. Diese Zahl bewegte sich letztes Jahr nach meinen Dafürhalten vielleicht um 1300 Teilnehmer herum. Bei einer regelmässigen Verteilung der neuen Teilnehmer kann ja davon ausgegangen werden, dass von den 200 Neuen, derzeit auch ein paar vor mir fahren.

Der andere Grund ist vielleicht interessanter:

Vergleiche ich meine eigenen gefahrenen Zeiten, (die Kilometer spielen hier keine Rolle), so stelle ich fest, dass ich letztes Jahr, zum gleichen Zeitpunkt des Winterpokals ziemlich genau 14 Stunden länger im Sattel gesessen habe. Nämlich gut 90 Stunden, statt wie dieses Jahr nur deren 76. Da ich auch im letzten Jahr, fast täglich etwas gefahren bin, so kann es kaum an der Häufigkeit der Fahrten liegen. Hingegen bin ich letztes Jahr durchschnittlich pro Tag etwas länger gefahren. Ich habe also jeweils etwas längere Übungen auf der Rolle gefahren, oder war einfach auch ein bisschen länger draussen unterwegs. Pro Anzahl gefahrene Fahrt, ergibt dies somit ziemlich genau eine Viertelstunde.

Die Differenz von meinem aktuellen Rang (445) zu meinem Wunschziel (345er Rang) beträgt aktuell 44 Punkte, also genau 11 Stunden. Das Teilnehmerfeld zieht sich erfahrungsgemäss etwas in die Länge. Also nur einmal 11 Stunden fahren allein nützt nichts. Schnell könnten daraus 12 und mehr Stunden werden, und anschliessend muss dann die Position auch noch während mehr als zwei Monaten gehalten werden können.

Wie könnte es mir gelingen, diese Differenz doch noch aufzuholen? Da gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Täglich nicht nur die Viertelstunde ansetzen, sondern noch etwas dazu. Denn ich möchte ja nicht nur aufholen, sondern dann auch dort vorne bleiben.
  • Darauf hoffen, dass die vor mir liegenden Teilnehmer in die Sportferien gehen und dann jeweils nur 2 Punkte fĂĽr einen Tag Skifahren aufschreiben können?
  • In einer „(No Suggestions)“, in einer Art Rekordversuch 12 oder mehr Stunden auf der Rolle am StĂĽck fahren? (Ăśbrigens der Rekord fĂĽr 24 Stunden Rollenfahrt liegt bei ĂĽber 1’000 Kilometern.)

oder vielleicht das Beste: Radfahren in den Ferien und dabei die Mandelbäume von Mallorca fotographieren? Habe mich jedenfalls einmal hier für Ende Februar angemeldet. Ob es dann bereits so schön warm ist, wie es auf dem Titelbild den Anschein macht? Wie immer in meinen Radferien, die Leser dieser Seiten werden die ersten sein, die das aus erster Quelle erfahren werden.

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Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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