Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Beste Voraussetzungen

| Keine Kommentare

Auf meinem Arbeitsweg trafen sich heute mehrere gute Voraussetzungen für eine Jahresbestzeit. Bei der morgendlichen Fahrt nach Zürich stellte der fast gleich schnell fahrende Linienbus einige Lichtsignale auf grün, bis seine Linie eben meine Strecke verliess. Zwischen Baden und Spreitenbach konnte ich längere Zeit hinter einem Sackgeldzerstäuber (2takter-Töffchen) nachfahren. Leicht frisiert waren wir da streckenweise mit einem sehr guten 30-Tempo unterwegs. Den Schwung nahm ich dann gleich bis in den Velokeller des Arbeitgebers mit. Diesen erreichte ich mit einer sehr guten Zeit von 1:10.

Auf dem Heimweg lief es ebenfalls sehr gut und schnell. Meinen virtuellen Kontrollpunkt auf dem Mutschellen passierte ich mit 2:04, auch das eine sehr gute Zeit. Doch dann begann es zu klemmen. Über dem Aargau dunkle Wolken und Gegenwind. Im Normalfall nichts schlimmes, doch ausgerechnet heute! Getrieben von der Furcht, doch noch in irgend einen Regenschauer zu fahren, kämpfte ich mich da durch. Meine Hochrechnungen bei weiteren Kontrollpunkten liessen die Hoffnung auf die Bestzeit zwar dünner werden, aber noch nicht ganz schwinden.

Doch dann in Birmenstorf (AG), das Aus. Wegen eines Unfalles wurde der ganze Verkehr über irgend einen Hügel und die Quartiere umgeleitet. Ein weiterer Sackgeldzerstäuber überholte mich, ich hintendrein. Der war ja noch mehr frisiert als derjenige vom Morgen. Wir hetzten regelrecht nun wieder über die normale Strasse. Das Ding hielt auf der Ebene ein 45er-Tempo durch. Doch am letzten Hügel, von der Reuss hinauf nach Windisch war Schluss mit dem Lärm. Er konnte nicht mehr, kam nichts, nur Lärm und Gestank. Ich überholte, aber ohne Windschatten war eben auch bei mir schon bald fertig.

Einzige Genugtuung der heutigen Fahrt: Die letzte Steigung von der Reuss nach Windisch hinauf fuhr ich erstmals in diesem Jahr ohne unter das Tempo 20 km/H zu fallen. Ăśber 30 mal gelang mir dies knapp nicht, doch so schnell wie heute, dauernd ĂĽber 24 km/h, war ich das ganze Jahr hier nie unterwegs.

Print Friendly, PDF & Email
Heute auf dem Rad
am frĂĽhen Morgen
Fahrrad

Rennrad

72.2KM

833 HM
02:42 H

am späten Abend
schoenster_Sonnenschein

Grad

bewoelkt_mit_einzelnen_Sonnenabschnitten

Grad

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.