Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Durch den SĂĽden

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KĂĽrzlich musste ich ja feststellen, dass ich mich vorwiegend in der nördlichen Hälfte des Aargaus bewege. Dies mag ja vielleicht verständlich sein, aber im Hinblick auf die Aargauer Rundfahrt wollte ich heute einmal meine Fahrt etwas in den SĂĽden verlegen. Deshalb hiessen meine beiden Ziele „Zofingen“ und „Unterkulm“.

Weil auch heute wieder der Wind teilweise ziemlich stark blies, wollte ich gegen den Wind starten. Meine ĂĽbliche Strecke ĂĽber Villnachern, Auenstein, Rohr/Buchs nach Aarau war bald zurĂĽckgelegt. Kurz vor Aarau befahl ich meinem GPS als nächsten Ort „Zofingen“ anzusteuern und liess mich nun ausschliesslich von ihm nach Zofingen, meinem ersten heutigen Ziel „lotsen“. So fuhr ich durch Aarau weiter via unter anderem Oberentfelden, Safenwil nach Zofingen. An und fĂĽr sich eine fast ebene Strecke, mit einzelnen kleinen HĂĽgeln. Der Wind blies ĂĽber das offene Feld teilweise so stark, das selbst die kleinen HĂĽgel zu Hindernissen wurden. So fuhr ich vor allem in den tieferen Gängen und die Durchschnittsgeschwindigkeit sank immer weiter. Aber wie immer am Wochenende, kam es mir auch heute nicht auf das Durchschnittstempo an, sondern viel eher auf die Landschaft (und natĂĽrlich den Verkehr).

Einzelne Streckenabschnitte kannte ich schon von frĂĽher her. Allerdings hat sich einiges getan. Neue Kreisel sind entstanden, Strassen wurden verbreitert, usw. In Zofingen angekommen schoss ich das obenstehende Foto und gab meinem GPS als nächstes Ziel „Unterkulm“ vor.

Das GPS berechnete wie immer den schnellsten Weg, führte mich durch Quartiere von Zofingen hindurch, irgendeine Steilwand hinauf auf die Bergstrasse zum Munihübel. Wer in der Geographiestunde über den Kanton Aargau aufgepasst hat, weiss, dass die Talschaften des südlichen Teils vor allem in Nord- / Südrichtung verlaufen. Also musste ich bei meiner heutigen Querfahrt mit ein paar Höhenmetern rechnen. Aber, von Zofingen auf den Munihübel hinauf war eine quälende Rampe. Mehrere hundert Meter über 15% Gefälle. Der Rückenwind half da gar nichts, denn die Strasse verläuft, wenigstens vor der Sonne geschützt, grösstenteils durch den Wald. Dann diesen Hübel hinunter, weiter nach Wittwil und Schöftland. Da dämmerte es mir: das kenne ich doch schon; richtig der Bööler war in Reichweite gerückt. Und obwohl mich GPS untendurch nach Unterkulm leiten wollte, konnte ich es nicht verkneifen diesen Aargauer Pass nochmals zu fahren. Irgendwie erinnert er mich an unsere Staffelegg. Seine Spitzkehren und wie er sich so durch den Wald und gegen oben dann dem Waldrand entlang schlängelt gefällt mir. Der Bööler scheint, wie die Staffelegg auch, ein Trainingspass für viele Radfahrer zu sein. Immer wieder kamen mir welche entgegen.

Von Unterkulm, meinem zweiten Ziel, dann über Teufenthal, Dürrenäsch, Hallwil nach Seon. Dort nochmals den Bidon mit Wasser auffüllen, auf der alt bekannten Strecke über Lenzburg und Wildegg nach Hause.

Bei dieser Fahrt bin ich vor allem im Aaretal gefahren, ein kurzes StĂĽck im Wiggertal (Zofingen), dann das Tal der Ăśrke, der Suhre und der Wyna ĂĽberquert und schlussendlich im Tal des Aabaches (Hallwilersee – Lenzburg) wieder zurĂĽck ins Aaretal gelangt.

Zuguter letzt: auch der Süden ist landschaftlich sehr schön, ziemlich stark bewaldet und kann mit ein paar überraschend steilen Hügeln aufwarten.

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Heute auf dem Rad
Fahrrad

Rennrad

90.1KM

1159 HM
03:39 H

Nachmittag
leicht_bewoelkt

Grad

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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