Als Aargauer unterwegs

auf schmalen Reifen in Andalusien

zu hoch gepokert

| Keine Kommentare

Als ich heute gegen die Mittagszeit einen letzten Blick auf das Wetterradar von Meteoswiss warf, befand sich die Regenfront irgendwo in der Nähe von Genf. Meine geplante Route für heute schien so gesehen noch in Ordnung zu sein.

So fuhr ich denn in Richtung Westen, um Aarau und um Olten herum, und machte mich an den unteren Hauenstein. Früher, bis zum Bau der A2 nach Basel, war das ein sehr dicht befahrener Pass. Er weist auf beiden Seiten eine ziemlich angenehme Steigung auf, der Höhenmesser pendelt in der Regel so um 7% herum. Die Strasse ist, mindestens auf der Seite von Olten recht breit. Heute ist der Pass sehr verkehrsarm, ausser dem Lokalverkehr und ein paar gestohlenen Motorrädern (jedenfalls fahren die so, als ob sie auf der Flucht wären), bewegt sich kaum etwas.

Während des Fotografierens auf der Passhöhe, treffen mich schon die ersten Regentropfen. Ein heftiger Wind setzt ein und stösst mich regelrecht in das Tal bis nach Sissach hinunter. Von Sissach wählte ich den direkten Weg über Wintersingen und Magden nach Rheinfelden. Die steilsten Steigungen (bis 14%) habe ich noch trockenen Rades geschafft, wurde dann aber kurz vor dem Erreichen der Anhöhe dennoch in die gelbe Regenjacke gezwungen.

Nach der anschliessenden Talfahrt nach Magden und Rheinfelden, vielleicht 10 Kilometer, war ich jedenfalls bereits klatschnass. Die Fahrt dem Rhein entlang nach Möhlin, Stein-Säckingen, Eiken und dann über den Bözberg nach Hause, war einfach nur noch Pflichtübung. Es windete nicht mehr es regnete nur noch.


Details zur heutigen Fahrt

mit dem Renner
Nachmittagwechselhaft, teilweise Regen
102.1 Kilometer
61.4 KM Maximale Geschwindigkeit
1080 Höhenmeter
4:18 Fahrzeit
23.7 KM/h Durchschnitt
14% Steilste Steigung
Kartenausschnitt der Strecke Kartenausschnitt der Strecke
image Aktueller Stand der Kilometer in der Saison 2006
image Aktueller Stand der Höhenmeter in der Saison 2006
Print Friendly, PDF & Email

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.