Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

1800 KM in Schnee und Eis

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Für die, die auch nach diesem Winter noch nicht genug Schnee und Eis bekommen haben. Es gibt in Alaska ein Rennen für Hundeschlitten, Langläufer und Fussgänger. Die einen beenden diese Herausforderung nach 350 Milen, doch die Biker können es nicht sein lassen, und nehmen die ganze Strecke über 1800 KM (1100 Milen) unter die Räder.

Bei den einen ist die Strecke vielleicht als Iditarod-Hundeschlittenrennstrecke ein Begriff. Das Rennen für die Biker führt von Anchorage über McGrath nach Nome, an der Westküste der Beringsee in Alaska, eben, 1800 KM fast ausschliesslich auf Schnee und Eis. Zur Zeit erlebt Alaska einen der schneereichsten und zugleich auch kältesten Winter. Es werden Temperaturen von bis zu minus 50 Grad gemessen. Das Rennen startet zwar erst am 25. Februar 2006, aber viel wärmer dürfte es dadurch ja auch nicht werden.

Beim Blättern auf der Website von Iditarod Trail (15.02.2015: Link entfernt, ist ungültig) gibt es einige schöne, auch Landschaftsbilder, aus dem letztjährigen Rennen zu bestaunen. Unter den Regeln zum Rennen fallen ein paar ganze harte Aussagen auf, zum Beispiel, dass keine Begleitcrew gestattet ist, oder dass es zwischen den Checkpoints keinen Ausstieg aus dem Abenteuer gibt.

Auch bei den Tips gibts ein paar Auffällige, zum Beispiel den Wasserbehälter am Körper zu tragen, damit er nicht einfriert, oder dass Gore-Tex zwar für die Füsse gut ist, für den Rest des Körpers aber wegen des Schwitzens lebensgefährlich sein kann. Die Ausrüstung muss selbst bei diesen Temperaturen für offenes Wasser und Überschwemmung geeignet sein.

Mit anderen Worten: wohl etwas für die Härtesten Burschen, Übrigens auch Mädels, unter uns. Der Streckenrekord für den Biker stammt immer noch aus dem Jahre 2002 und liegt bei 17 Tagen und 2 Stunden. Der Fussgänger hatte vergleichsweise nur wenig länger, kommt der doch auf 22 Tage, 6 Stunden und 6 Minuten. So wird denn auch als erster Biker-Tip genannt:Be prepared to push your bike for 350 miles!

Ăśbrigens: hier macht auch ein Schweizer mit. Er kommt von Merenschwand aus dem Aargau (woher den sonst) und hat auch eine Homepage (15.02.2015: Link entfernt, war ungĂĽltig).

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Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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