Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Es wird klarer

Auch für meine nächsten Sommerferien plane ich wieder eine längere Fahrt mit dem Renner und dem Anhänger über mehrere Pässe. Quasi als Fortsetzung der letztjährigen Fahrt durch Savoyen, werde ich mich diesmal eher den Pässen weiter im Süden Frankreichs, den Hautes-Alpes, widmen. Auch dieses Jahr habe ich vor, dort ein paar 2000er-Pässe zu bewältigen.

Die Planung der Ferienfahrt ist mittlerweile soweit fortgeschritten, dass die Eckpfeiler der Reise feststehen.

Als Einstieg in die Alpenwelt habe ich von Turin herkommend den Colle delle Finestre gewählt. Regelmässige Leser dieses Weblogs erinnern sich vielleicht noch daran, dass ich den schon letztes Jahr auf der Wunschliste hatte, aber seine Ăśberquerung wegen eines Autorennens abbrechen musste. Nach Sestriere und dem Col de Montgenèvre geht es dann hinunter nach Briancon, in die eigentlichen Hautes-Alpes. Manchmal auf französischem Boden, manchmal auf italienischen Strassen geht es der Reihe nach ĂĽber den Col d’Izoard, Col d’Agnel, Colle di Sampèyre, Colle d’Esischie, Colle dei Morti / Colle Fauniera und den Col de la Lombarde.

Ab dem Col de la Lombarde bleibe ich in Frankreich und versuche hier noch ein paar weitere 2000er – Pässe zu bewältigen. Es sind dies der Col de la Moutière, Col de la Cayolle, Col des Champs, Col d’Allos und der Col de Vars. Anschliessend geht es wieder zurĂĽck nach Briancon. Ob Kondition und Zeit noch reichen um auch den letzten meiner noch unbesiegten 2000er-Pässe in diesem Teil der Alpen, den Col de Granon, zu besiegen, kann ich vorerst nur planen.

Anschliessend geht es auf jeden Fall wieder Richtung Heimat. Nicht hügellos, aber auf bekannten Strassen von früheren Fahrten. Nach den Col du Lautaret, Col du Galibier, Col du Telegraphe, dem Aufstieg über Megève, dem Col des Montets und dem Col da la Forclaz erreiche ich in Martigny wieder die Schweiz.

FĂĽr die ganze Rundreise, ab Locarno ĂĽber die eben aufgezählten Pässe, wieder bis nach Hause, rechne ich vorerst mit gut 1’300 Kilometern, wovon etwa 350 Kilometer Bergfahrten während denen ich etwa 21’000 Höhenmeter zurĂĽcklegen werde. Den höchsten Punkt mit 2646 Meter ĂĽber Meer, wird diesmal der Col zu Galibier sein. Den sĂĽdlichsten Punkt der Reise werde ich kurz nach Saint-Martin-D’Etraunes, zwischen dem Col de la Cayolle und dem Col des Champs erreichen. Die Strecke ist so angelegt, dass ich ab und zu die Möglichkeit habe, AbkĂĽrzungen zu nehmen und damit Pässe auszulassen. Dies nur fĂĽr den Fall, dass das Wetter ĂĽberhaupt nicht mitspielen will, oder mir unterwegs die Puste ausgeht.

Das Bild der Google-Map soll versuchen einen kleinen ĂĽberblick ĂĽber die geplante Fahrt zu geben:




  • der rote Einstieg, oben rechts, von Turin herkommend auf den Colle delle Finestre.
  • der grĂĽne Teil, im Uhrzeigersinn der Hauptteil der Fahrt durch die Hautes-Alpes, teilweise im Piemont, teilweise in den Provence Alpes Cote d’Azur
  • der blaue Teil oben links, der Beginn der Heimfahrt ĂĽber den Col du Lautaret.

Zum Schluss noch das Höhenprofil dieser geplanten Strecke.

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Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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