Kürzlich fiel mir auf, dass das Radfahrverbot am Bözberg aufgehoben war, beziehungsweise die Tafel entfernt worden ist. Mit ein paar Monaten Bauzeit wurde die Bözbergstrasse nicht nur geflickt, sondern über weite Teile auch neu gemacht.
Die Doppelspur für den bergwährts fahrenden Verkehr besteht noch, „gefühlt“ wurde die Strasse sogar ein bisschen breiter, hat dafür aber durchgehend einen Radstreifen erhalten.
Der Engpass direkt nach dem Kreisel in Umiken wurde saniert, der Belag ist auf der Südseite, Seite des Aaretals, durchgehend neu.
Erst kurz nach der Passhöhe liegt für ein paar hundert Meter noch der alte Belag, dafür gab es dort ein neues Geländer auf der Aussenseite der Strasse.
Auch die Abfahrt ins Fricktal hinunter wurde neu gemacht. Auch dort gibt es die Doppelspur für den bergfahrenden Verkehr noch und auch dort wurde durchgehend ein Radstreifen aufgemalt, soweit ich das während der Talfahrt erkennen konnte.
Leider konnte ich die Abfahrt hinunter ins Fricktal auf der neuen Strasse nicht richtig geniessen. Ein Mähdrescher versperrte den Weg und die Autos stauten sich dahinter.
Ich fahre noch bis Eiken hinunter, fahre dann auf dem Radweg mehr oder weniger dem Rhein entlang zurück bis nach Etzgen und biege dort abermals ab.
Mittlerweile ist es kurz nach dem Mittag. Die Sonne nähert sich ihrem Höchststand. Das Mettauertal hinauf auf die Bürensteig wird es richtig heiss. Schon lange habe ich das Geräusch des nächsten Mähdreschers gehört. Ich hoffte, noch vor ihm auf der Passhöhe ankommen zu können. Doch es blieb bei der Hoffnung. Nur wenige Meter vor der Passhöhe überholte er mich, mit einer längeren Kolonne Autos hinter sich.
Glücklicherweise hat der Fahrer dieses Riesengefährtes ein Einsehen mit den Automobilisten und stellt sich kurz neben die Strasse. So kann nun auch ich wenigstens diese Abfahrt noch etwas geniessen.
di gflickti Bözbergstross
Die neue Bözbergstrasse, Südseite
Bözberg, Passhöhe
Im Rheintal wieder zurück


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